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	<description>Leben mit Multipler Sklerose. Das Blog.</description>
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		<title>Fernweh und Reiselust, Teil 8 &#8211; Auf dem Lykischen Weg</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernweh & Reiselust]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher & Lebenshilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Demre, Türkei, 18. Januar 2012 Nach all den Abenteuern lassen wir es gerade ganz ruhig angehen und schleichen ein paar Kilometerchen auf dem Lykischen Weg. Schleichen? Naja. Wir sind recht langsam unterwegs, dafür, dass mit meinen Beinen alles in Ordung ist. Im Allgemeinen kann man sagen, dass wir die für eine Etappe anberaumte Zeit mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Demre, Türkei, 18. Januar 2012<br />
Nach all den Abenteuern lassen wir es gerade ganz ruhig angehen und schleichen ein paar Kilometerchen auf dem Lykischen Weg. Schleichen? Naja. Wir sind recht langsam unterwegs, dafür, dass mit meinen Beinen alles in Ordung ist. Im Allgemeinen kann man sagen, dass wir die für eine Etappe anberaumte Zeit mal Vier nehmen, um auf die Zeit zu kommen, die wir uns dafür nehmen&#8230; aber was sollen wir auch durch die Berge und Ruinen und Buchten hetzen, wo es doch überall so viel Tolles zu entdecken gibt&#8230; und wir sowieso die Zeit haben, uns die Zeit zu nehmen. Mir war davor gar nicht klar, dass manche dieser geschichtsträchtigen Orte, deren Namen man so gut im Ohr hat hier auf der Strecke liegen. Gerade schreibe ich aus Demre, der Stadt, die den Heiligen Nikolaus für sich beansprucht &#8211; mit dem ulkigen Nebeneffekt, dass einen hier von jeder Mülltonne und Straßenpolizistenuniform ein fröhlicher Wehnachtsmann angrinst.</p>
<p>Da haben wir den 24.12. bei den wirbelnden Derwischen in Konya verbracht &#8211; es ist doch wieder alles anders gekommen und Istanbul ist vom Plan gerutscht &#8211; um jetzt Mitte Januar doch noch die Jahresdröhnung Weihnachtsmänner abzubekommen. Meine Schwiegereltern und meine Schwägerin haben uns auf der Reise &#8220;besucht&#8221; und die Medikamente an die Mittelmeerküste gebracht, wo wir noch ein paar schöne Tage zusammen hatten&#8230; zwar ein arger Kulturschock für uns, All-Inclusive-Urlaub und ein wahrlich absurdes Zwangs-Galadinner (*) zu Sylvester (feierlich erschienen in dreckigen Trekkingklamotten), aber das Wiedersehen war trotzdem sehr gelungen! (*: Erklärung dazu: es gab keine andere Möglichkeit, in diesem Hotelkomplex am 31.12. abends Essen zu bekommen&#8230;) Seit dem 1. Januar sind wir jetzt also zu Fuß auf dem Weg Richtung Fethiye, wieder vollkommen frei und ungezwungen, decken uns in den kleinen Dörfchen auf dem Weg mit Nahrung für die nächsten vier Tage ein und sind dann erstmal unterwegs. Störrisch wie wir sind hat uns auch eine Woche Dauerregen nicht in ein Hotel zwingen können &#8211; zwischenzeitlich war wohl alles irgendwann mal nass. Hagel? Na dann setzen wir uns kurz unter eine Isomatte und warten eben. Komisch, dass wir trotzdem die ganze Zeit fröhlich waren&#8230; oh, nächtliche Schuhrückvernässung!? Der Sturm hat den Regen ins Vorzelt getrieben&#8230; na ja dann sind sie eben wieder nass. Kenn ich doch noch von gestern, dieses Gefühl. Wenigstens ein Frühstück ohne Regen, außerdem ist es halbwegs warm, ist doch herrlich&#8230; und nachher scheint sicher die Sonne. Bodenloser Optimismus&#8230; Inzwischen ist es zwar sonnig, gibt aber Nachtfrost &#8211; in der Kombination geht das auch wieder. Die Medis sind schließlich auch frostsicher verpackt&#8230; und immerhin haben wir bei all den etwas widrigen Bedingungen bisher den ganzen Weg für uns gehabt, in Frühling und Herbst ist es hier wohl halbwegs überlaufen. Verständlich, es ist wirklich unglaublich schön hier&#8230;</p>
<p>Und man fühlt sich gar nicht mehr weit weg, irgendwie&#8230; ob das an den vielen Begegnungen mit deutschen Rentnern und Deutschtürken in den Dörfern an der Küste liegt? Na ja, auf unseren Etappen zwischendurch haben wir bisher jedenfalls nur Wildschweine getroffen, die sehr undeutschwildschweinig zutraulich waren. Nächtliches Topfschlagen hat sich ein bisschen bewährt, aber eigentlich lässt die sogar das kalt&#8230; was schnauft da in der Nacht neben dem Zelt? Jedes deutsche Schwein wäre schon längst getürmt, bei dem Krach, den wir beim Lageraufbau machen; die hiesigen Schweine sind eben sehr neugierig. Angeblich werden sie zwar bejagt, wenn auch nicht gegessen, schließlich sind sie ja auch für die Bauern bzw. deren Felder gefährlich&#8230; hier dürfte es jedenfalls sehr leicht sein, sie zu jagen. Man legt sich ins Gebüsch und wartet, bis sie kommen&#8230;</p>
<p>Ansonsten haben wir faunistisch noch nicht die Hauptattraktionen angetroffen, bis auf ein kleines Chamäleonskelett und etwas Stachelschweinkacke am Weg vielleicht. Die vermeintlichen Wolfspuren in den Bergen könnten auch von Hunden stammen&#8230; und was die Botanik betrifft, stückeln wir uns unser Wissen etwas zusammen und stocken die Vorräte mit Erdbeerbaumfrüchten, wilder Brunnenkresse, Kaktusfrüchten und Knuspersalbei auf. Leider ist mein Türkisch noch viel zu schlecht, um hinter die volksmedizinische Verwendung all der diversen angebotenen Kräuter hier zu kommen&#8230;</p>
<p>Wo genau wir den Februar verbringen werden, wissen wir noch immer nicht&#8230; aber wenn ich das nächste Mal ins Internet komme und die Zeit habe, ein Textchen zu schreiben (was sonderbarerweise trotz all der Zeit, die wir haben, wirklich nicht oft der Fall ist), werden wir wohl vielleicht schon dort sein. Wo das auch immer sein mag&#8230; das Leben bleibt spannend!  </p>
<p><i>Hinweis: Alle Artikel von der Reise unserer Gastbloggerin Iris finden Sie in der <a href="http://www.bloghaus-ms.de/category/fernweh-reiselust/">Kategorie Fernweh &#038; Reiselust</a>.</i></p>
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		<title>Hallo Nachbar &#8211; Allianz der Behinderten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturcafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bist du wieder! Begegnest mir erneut nach Wochen, beeindruckst mich, weil du wieder, weil du noch da bist. Und es scheint, als wolltest du sagen: „Hej, guck mal! Ich bin trotzdem schnell, geschickt und keiner kann mir was!! Ich bin immer noch da! Ich verstecke mich nicht!“ Du zeigst mir dein Arrangement mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da bist du wieder!</p>
<p>Begegnest mir erneut nach Wochen,<br />
beeindruckst mich, weil du wieder, weil du noch da bist.</p>
<p>Und es scheint, als wolltest du sagen:<br />
„Hej, guck mal! Ich bin trotzdem schnell, geschickt und keiner kann mir was!!<br />
Ich bin immer noch da!<br />
Ich verstecke mich nicht!“</p>
<p>Du zeigst mir dein Arrangement mit der Behinderung.<br />
Du lehrst mich Demut vor der Schöpfung und ihrer Unvollkommenheit.</p>
<p>Und schließlich denke ich:<br />
„Wie schön, dass ein Kaninchen mit verkrüppelter Vorderpfote hinkend im Großstadtdschungel überleben kann!<br />
Wie wundervoll, dass du gerade hier lebst. Vor meiner Haustür“</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2012/01/Allianz-der-Behinderten1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2577" title="Allianz der Behinderten1" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2012/01/Allianz-der-Behinderten1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Ohne Vorsätze, aber mit hohen Erwartungen ins neue Jahr &#8230; !</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe MitBlogger, habe mich seit einiger Zeit mal wieder dazu durchgerungen einen neuen Beitrag zu verfassen und zu veröffentlichen. Ist ja nun doch schon wieder einige Zeit her, seit meiner letzten Meldung&#8230;! ;-)  Die Überschrift meines aktuellen Beitrags soll Euch denn auch ein wenig provozieren. *lach* So denkt manch einer von Euch vielleicht: &#8220;Wie bitte?! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe MitBlogger,</p>
<p>habe mich seit einiger Zeit mal wieder dazu durchgerungen einen neuen Beitrag zu verfassen und zu veröffentlichen. Ist ja nun doch schon wieder einige Zeit her, seit meiner letzten Meldung&#8230;! ;-)  Die Überschrift meines aktuellen Beitrags soll Euch denn auch ein wenig provozieren. *lach*</p>
<p>So denkt manch einer von Euch vielleicht: <em>&#8220;Wie bitte?! Keine guten Vorsätze im neuen Jahr? Aber hohe Erwartungen hat er an seine Umwelt?! Na vielen Dank - Ohne mich!&#8221;</em> :-)</p>
<p>Aber es geht mir in diesem Beitrag wirklich einzig und allein darum, dass jeder für sich mal seine eigenen Ziele und Wünsche überdenkt und gegebenenfalls korrigiert.</p>
<p>So habe ich seit nunmehr 12 Monaten, dank meines Therapiewechsels am Anfang des letzten Jahres, wieder eine stabile Gesundheit ohne jegliche MS-Symptome. Deshalb habe ich mir selbst gesagt: &#8220;<em>Das letzte Jahr ist gesundheitlich so gut wie schon seit 11 Jahren nicht mehr gelaufen [Erstdiagnose war 1999]. Warum soll ich deshalb etwas ändern und möglicherweise dadurch eine Verschlechterung meines MS-Verlaufs schüren?</em>&#8221; =&gt; Aus diesem Grund habe ich mir <strong>SELBST KEINE VORSÄTZE</strong> für 2012 vorgenommen.</p>
<p>Auf der anderen Seite habe ich mir, dank meiner stabileren Gesundheit, wieder neue Schwerpunkte im Alltag gesetzt. Schwerpunkte, an die in den letzten Jahren, in denen es mir nicht so gut ging, kaum zu denken waren.</p>
<p>Nach meinem ersten wohlbekommenen befristeten Arbeitseinsatz in Vollzeit im  Herbst letztes Jahr wünsche ich mir nun eine länger andauernde Beschäftigung. Nur steht mir da oftmals mein eigener Lebenslauf &#8211; gespickt mit Fehlzeiten und kurzen Arbeitseinsätzen &#8211; im Weg. So merke ich natürlich oft das zurückhaltende Verhalten potentieller Arbeitgeber, wenn ich um eine Chance zum Rückkehr ins Berufsleben kämpfe. Ja, es ist nicht leicht den Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass man selbst nicht nur eine befristete Krankheitsvertretung anstrebt. Im Falle eines Vorstellungsgesprächs kommen dann oftmals unangenehme Fragen der Personalentscheider eines Unternehmens nach den eigenen Lücken im Lebenslauf und die Frage nach einer chronischen Erkrankung. Die muss ich dann natürlich bejahen. Danach schwindet schnell die Aufmerksamkeit des potentiellen Arbeitgebers an meiner Arbeitskraft. Ziemlich traurig noch nicht einmal eine Chance eingeräumt zu bekommen, nicht wahr?!</p>
<p>Nun gut, &#8230; Aus diesem Grund habe ich die <strong><span style="color: #000000">HOHEN ERWARTUNGEN AN DAS NEUE JAHR</span></strong>. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben!</p>
<p>Also, BLEIBT NEUGIERIG!</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0026.jpg"><img class="wp-image-2570 alignnone" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0026-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<address><strong><span style="color: #000000">Viele Grüße</span></strong></address>
<h4><strong><span style="color: #0000ff"><span style="color: #000000">Euer MitBlogger</span> Stefan</span></strong></h4>
]]></content:encoded>
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		<title>Jahresblick :)</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/12/jahresblick/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Familie & Partnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr Lieben, eben beim Schreiben der Überschrift &#8220;Jahresrück- und -ausblick&#8221; dachte ich mir, eigentlich könnte ich das ganze doch mal kürzen &#8211; daher &#8220;Jahresblick&#8221;. Klingt doch sehr nett und lässt Spielraum zur freien Interpretation.. :) Was war 2011: - Gestartet hat das Jahr recht gut und wie bei allen anderen Jahreswechseln auch, hat sich von heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Lieben,</p>
<p>eben beim Schreiben der Überschrift &#8220;Jahresrück- und -ausblick&#8221; dachte ich mir, eigentlich könnte ich das ganze doch mal kürzen &#8211; daher &#8220;Jahresblick&#8221;. Klingt doch sehr nett und lässt Spielraum zur freien Interpretation.. :)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;color: #0000ff">Was war 2011:</span></strong></p>
<p>- Gestartet hat das Jahr recht gut und wie bei allen anderen Jahreswechseln auch, hat sich von heute auf morgen die Welt ganz normal weitergedreht und es war ein Tag, wie fast jeder andere auch. Na gut, es war Feiertag, man konnte ausschlafen und&#8230; &#8211; sich ganz heiter morgens um halb 7 vom Sohnemann wecken lassen :)<br />
Allerdings ging es dann gleich mit der <a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-admin/post.php?post=1820&amp;action=edit" target="_blank">jährlichen Erkältung</a> weiter, die anscheinend schon zum Winter einfach dazu gehört. Hatten wir ja erst&#8230;</p>
<p>- Anfang des Jahres stand die Planung des Welt-MS-Tags 2011 im Raum und hat mich viel Kraft und Organisationstalent gekostet, denn: Typisch für MS-ler (habe ich so zumindest vielen Stimmen aus meine Selbsthilfegruppe entnommen) &#8211; will man ja &#8220;<a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-admin/post.php?post=1572&amp;action=edit" target="_blank">alles perfekt</a>&#8221; machen.<br />
ALLES und PERFEKT sind aber absolute Worte und in der Realität kaum umsetzbar. Alleine lässt sich so ein Event nicht schultern und daher war es die richtige Entscheidung, die Organisation und die Durchführung auf mehrere zu verteilen. Daraus wurde ein tolles Event am Welt-MS-Tag, das zur vollsten Zufriedenheit verlief (selbst meiner eigenen! ;-) ).</p>
<p>- Ich feierte meinen 30. Geburtstag. Für viele Frauen oft ein Meilenstein im Leben, der nach &#8220;gängigem Usus&#8221; eine rauschende Party und eine mächtige Feier brauch.<br />
Für mich stand fest: am gleichen Tag findet in Bayreuth das Entenrennen statt, veranstaltet vom Kiwanis Club, die für jede verkaufte Ente bedürftigen Kindern einen tollen Ausflug oder ein schönes Wochenende ermöglichen. Meinen Geburtstag so zu feiern, war für mich das größte Geschenk! Anderen helfen und Freude dran haben :-)</p>
<p>- Die uns seit Sommer (und schon länger) begleitende Wohnungssuche hat sich nun endlich erledigt, wir haben unseren Umzug vergangenes Wochenende hinter uns gebracht und lediglich noch 8-10 auszupackende Kartons in der Wohnung stehen. Morgen gehe ich auf Vorhang-Jagd, so dass wir zu den Feiertagen hoffentlich restlos eingezogen sind.<br />
Naja gut&#8230; die alte Wohnung ist noch bis 31. 12. gemietet, da können wir dann auch nach den Feiertagen noch die restlichen Ausräum- und Aufräumarbeiten erledigen.</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong><span style="text-decoration: underline">Was kommt 2012</span></strong>:</span><br />
Das zu beantworten ist extrem schwierig und meistens nur mit der ominösen Glaskugel möglich. Denn wer kann schon in die Zukunft blicken..</p>
<p>- Ich werde ab Januar an einer Studie in der lokalen MS-Schwerpunkts-Klinik teilnehmen, die prüfen wird, wie sich 2x wöchentlich 90 Minuten Tai-Chi auf die Erkrankung und vor allem auf die Gesundheit auswirken. Da freue ich mich sehr darauf, weil ich hoffe oder auch glaube, dass sich mein Gleichgewicht dadurch verbessern wird.</p>
<p>- Am Welt-MS-Tag im Mai kommenden Jahres wird die Organisation auf mehrere Schultern verteilt und es wird somit etwas stressfreier werden, da beide in Bayreuth ansässigen Selbsthilfegruppen diesen Tag gemeinsam gestalten werden.<br />
Genaues ist noch nicht geplant, aber das Grobgerüst steht! :-)</p>
<p>- Mein Mann wird zu Ende Juni seine Diplomarbeit geschrieben und abgegeben haben und somit sein Fernstudium beenden, was für &#8220;Entspannung&#8221; auf allen Ebenen sorgt.</p>
<p>Das ist der &#8220;Plan&#8221; für die erste Hälfte 2012 &#8211; alles weitere wird sich ergeben, denn hier gilt wieder der berühmte Satz von John Lennon: &#8220;Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen..&#8221;! Recht hat er! :-)</p>
<p>Aber so ist doch der &#8220;normale&#8221; Lauf des Lebens.. Wichtig ist es, immer wieder aufzustehen und weiter zu machen &#8211; wie es eine tolle Werbekampagne derzeit im Fernsehen beschreibt.<br />
Jeder hat etwas, das ihn oder sie antreibt.. im eigenen Tempo.. mit den eigenen zur Verfügung stehenden Kräften und somit im eigenen Fluss des Lebens.</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2548" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten1.jpg" alt="" width="192" height="262" /></a></p>
<p>Ich wünsche euch allen <a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-admin/post.php?post=1727&amp;action=edit" target="_blank">wie jedes Jahr</a> schöne, entspannte Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012 &#8211; natürlich ohne auszurutschen bitte!! :-)</p>
<p>Lieben Gruß,<br />
Beate<br />
- stay tuned! -</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Work and Travel (5)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 21:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[MS & Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher & Lebenshilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ich noch gar nicht erzählt habe&#8230;. Und mir beim Stöbern durch die Kommentare zu meinen Beiträgen auffiel: Ich habe die Frage nach der Kühlung bzw. Adresse noch gar nicht beantwortet, oder? Also zur Adresse: Man kann Pakete postlagernd schicken lassen, zumindest in Australien eigentlich kein Problem soweit. Einfach senden an: Vor- und Nachname Care [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich noch gar nicht erzählt habe&#8230;. Und mir beim Stöbern durch die Kommentare zu meinen Beiträgen auffiel: Ich habe die Frage nach der Kühlung bzw. Adresse noch gar nicht beantwortet, oder? Also zur Adresse: Man kann Pakete postlagernd schicken lassen, zumindest in Australien eigentlich kein Problem soweit. Einfach senden an:<br />
Vor- und Nachname<br />
Care of postoffice<br />
Adresse des jeweiligen Postoffice<br />
Hat bei mir super funktioniert.</p>
<p>Der zweite Punkt war die Kühlung: Ich habe es am Anfang versucht mit den kleinen Kühltaschen und Kühlakkus. Da ich nicht genug Kühlakkus da hatte, habe ich es auch probiert das Eis direkt in die Kühltasche zu füllen, was allerdings nicht so gut war, denn Eis hat bekanntlich die Eigenschaft zu schmelzen und dann ist die komplette Verpackung aufgeweicht. Einen Kühlschrank haben wir so gut wie nie zu Gesicht bekommen, so dass das Kühlen über „crashed ice“ lief, welches man an so gut wie jeder Tanke kaufen kann. Um also der Misere der aufgeweichten Verpackung zu entgehen, habe ich mir dann noch ein paar zusätzliche Kühlakkus besorgt, so dass ich dann abwechselnd welche in meinen Kühltaschen hatte und welche in der großen Kühlbox, die mit Eis und unserem Essen bzw. unseren Kühlwaren gefüllt war.<br />
Da es in Australien nun doch auch etwas wärmer wird, gerade wenn man mit dem Auto den ganzen Tag unterwegs ist und die Sonne darauf scheint, wurde es mir nach einiger Zeit zu heikel mit den Kühltaschen. So lange hielt das dann nämlich nicht kalt, wenn ich nur praktisch Kühlschrank-Kalte Kühlakkus nutzen konnte. Deshalb kaufte ich mir einen kleinen Eski (eine kleine Kühlbox). Die hielt dann doch etwas länger kalt und ich habe sie sogar ins Handgepäck mitnehmen dürfen.</p>
<p>Ach so und noch eine generelle Sache: Bei Anfragen, die etwas ausführlicher sind, stelle ich euch hier eine Emailadresse: mulskle [at] googlemail.com zur Verfügung, unter der ihr mich gerne erreichen könnt.<br />
Euch allen schon mal eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und einen „guten Rutsch“ ins neue Jahr :)</p>
<p><em>Bloghaus-MS Gastautorin Monika<br />
<a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild-206x300.jpg" alt="" title="Passbild" width="206" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2203" /></a>Ich bin 1983 in Dortmund geboren. Nach mehreren Umwegen habe ich 2008 erfolgreich meine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin abgeschlossen. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich im OP. 2009 wurde ich mit der Verdachtsdiagnose MS konfrontiert, die sich 2010 durch ein weiteres MRT bestätigte.<br />
Was ich zur Zeit mache? Ich lebe mein Leben und versuche meine Träume zu verwirklichen, denn das ist möglich, wenn man die Träume konkret genug macht und dafür arbeitet.  Die MS macht manches schwerer oder auch mal komplizierter, aber wenn man sich der Herausforderung stellt, dann lernt man sehr viel und fühlt sich hinterher großartig. Mit gestärktem Selbstwertgefühl kann es dann zu neuen Herausforderungen gehen.<br />
</em></p>
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		<title>Fernweh und Reiselust &#8211; Teil 7</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 14:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernweh & Reiselust]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende November 2011, Isfahan (Iran) Seit inzwischen fast drei Wochen haben meine Haare keine Sonne mehr gesehen, Kopftuch tragen ist angesagt. In Qom wurde ich sogar zur Tschadorträgerin, um mich in der Nähe des Heiligen Schreines der Fatima (Ja, das war eine Frau!) aufhalten zu können&#8230; Wir haben uns ein paar Tage in der fundamentalistischsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende November 2011, Isfahan (Iran) Seit inzwischen fast drei Wochen haben meine Haare keine Sonne mehr gesehen, Kopftuch tragen ist angesagt. In Qom wurde ich sogar zur Tschadorträgerin, um mich in der Nähe des Heiligen Schreines der Fatima (Ja, das war eine Frau!) aufhalten zu können&#8230; Wir haben uns ein paar Tage in der fundamentalistischsten Stadt der &#8220;Islamischen Republik&#8221; Iran aufgehalten, direkt gegenüber von mit dem wichtigsten Heiligtum der Schiiten (dem Grab der Schwester des 8. Imams (Imam Reza), also einer Frau&#8230;). Beim ersten Besuch habe ich einen Tschador bekommen, der stark an ein Bettlaken erinnert hat (hell mit Blümchenmuster), habe mich also reichlich gespenstisch gefühlt damit. Am nächsten Tag habe ich einen schwarzen Tschador ergattert, absolut perfekt getarnt also. Allerdings hatten die Jungs (wir reisen zur Zeit zu dritt) dann Probleme, mich von Hinten wiederzuerkennen, weshalb ich immer brav hinter ihnen gelaufen bin&#8230;</p>
<p>Leider kenne ich hier in Isfahan inzwischen ziemlich viele Toiletten von Innen, ich tippe mal auf die MS. Bisher hatte ich nie irgendwelche Blasenprobleme, vielleicht ist das doch einfach eine banale Blasenentzündung? Vor etwa einem Monat dachte ich, mir so was eingehandelt zu haben &#8211; nachdem ich bei unter 10 Grad mehrere Stunden auf einem Stein an einem Bach gesessen hatte, dachte ich, es müsse wohl so was sein. Hört man ja ständig, dass das so passiert mit den Blasenentzündungen. Ist ja auch logisch. Und doof, so lange auf kalten Steinen zu sitzen &#8211; aber es war so schön und ich habe tatsächlich eine Wasseramsel beobachten können! Na ja, seitdem ist jedenfalls was faul. Und die letzten drei Tage hat die Sache beunruhigende Ausmaße angenommen &#8211; wie gesagt, es gibt in dieser Stadt zum Glück viele öffentliche Toiletten. Trotzdem werde ich nachher wohl mal meine Neurologin anrufen&#8230;</p>
<p>Über den Rebismart hab ich in letzter Zeit auch ganz schön geflucht &#8211; von wegen, die Batterien können etwa ein Jahr halten, wenn man nicht viel an den Einstellungen rumspielt. Ich hab das Ding im August oder September bekommen und die Einstellungen seitdem beibehalten &#8211; und trotzdem hat dieses Ding auf einmal gestreikt. Natürlich waren wir passender Weise für mehrere Tage ohne Werkzeugkasten im Elburs-Gebirge unterwegs und unsere diversen Messer sind an der Batteriefachschraube gescheitert&#8230; dann dachte ich, es wäre vielleicht sinnvoller, erst noch einmal herauszufinden, ob diese Schraube wirklich der &#8220;Schlüssel&#8221; zum Batteriefach ist und wir nicht aus Versehen das ganze Gerät kaputt schrauben &#8211; und musste bei der nächsten Internetgelegenheit feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, das herauszufinden. Ich bin ja auch eher eine Suchmaschinenniete, aber trotzdem&#8230; irgendwie dachte ich ja, dass auf den offiziellen Seiten zum Geräteaufbau was zu finden wäre, aber Pustekuchen. Die ganze Geschichte hat mir jedenfalls eine therapiefreie Woche beschert, immerhin konnte mein Bauch da mal ein paar blaue Flecken abbauen.</p>
<p>Übrigens, noch ein Vorteil der Thermoskannen-Medikamenten-Kühlmethode: die Gefahr, dass die Medikamente einfrieren, ist auch geringer. Sowohl in schlecht regulierten Kühlschränken wie in kalten Bergregionen&#8230; das Trinkwasser ist uns über Nacht tatsächlich schon gefroren!</p>
<p>Ansonsten kamen wir leider zu spät, um den Pass Richtung Kaspisches Meer zu überqueren (&#8220;Schnee&#8221; ist eines meiner ersten Wörter auf Farsi&#8230;), haben mehrere Nächte im Schnee unter Kirschbäumen gezeltet, haben unglaublich tolle Menschen in diversen Bergdörfern kennengelernt, haben uns die Überreste der Burg Alamout angeschaut (die Assassinenfestung&#8230;), sind tagelang umhergeirrt auf der Suche nach einem See, der sich letztendlich als enttäuschender Teich mit Stadt drumrum entpuppt hat, sind getrampt (was mit drei riesigen Rucksäcken nicht ganz einfach ist, aber doch wieder einfach, weil die Perser unglaublich freundlich und hilfsbereit sind und &#8220;zu wenig Platz&#8221; wohl nicht existiert), sind inzwischen begeistert von den iranischen Gartenschlauch-statt-Klopapier-Klos (zum Teil sogar mit warmem Wasser), sind fast 100 km auf der Ladefläche eines Pick-Ups durch die Atem beraubendsten Berglandschaften überhaupt gefahren, wurden oft eingeladen, und oft eingeladen, und oft eingeladen, haben frisch gemolkene Kuhmilch getrunken, lernen ein bisschen Farsi und versuchen gerade unsere Visa zu verlängern.</p>
<p>Der Plan steht weiterhin bis &#8220;Weihnachten in Istanbul&#8221;, da gibts dann Medi-Nachschub&#8230; und danach mal schauen. Neueste Idee sind die Kanarischen Inseln, ziemlich weit weg zwar, aber das dürfte auf dem Land/Wasserweg trotzdem schaffbar sein. Wir müssen schließlich irgendwo überwintern, Januar und Februar sind meistens fies kalt&#8230;</p>
<p><i>Hinweis: Alle Artikel von der Reise unserer Gastbloggerin Iris finden Sie in der <a href="http://www.bloghaus-ms.de/category/fernweh-reiselust/">Kategorie Fernweh &#038; Reiselust</a>.</i></p>
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		<title>*Haaaaaatschiii!!*</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 18:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist das wohl in der letzten Zeit meist hörbare Wort in unserer Familie. Ist doch klar, dass so ein Umzug am Ende des Jahres nicht noch ohne zusätzliche Erkältung auskommt.. nein.. Selbstverständlich kommt zum ohnehin schon straffen Zeitplan (der geneigte Leser erinnert sich..) noch Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen hinzu, um es uns so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist das wohl in der letzten Zeit meist hörbare Wort in unserer Familie.<br />
Ist doch klar, dass so ein Umzug am Ende des Jahres nicht noch ohne zusätzliche Erkältung auskommt.. nein.. <a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Erkältung.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2531" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Erkältung.jpg" alt="" width="135" height="135" /></a><br />
Selbstverständlich kommt zum ohnehin schon straffen Zeitplan (der geneigte Leser erinnert sich..) noch Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen hinzu, um es uns so richtig schön leicht zu machen..<br />
Ganz ehrlich, ich könnte sonstwas, wenn ich daran denke, dass ich gestern mit meiner Schwester den IKEA-Großeinkauf für unsere neue Wohnung gemacht habe, weil mein Mann flach lag. Also nicht wegen meiner Schwester, nein ganz und gar nicht!! Sie war mir wirklich gestern eine riesengroße Hilfe!! Dazu noch meine Mutter, die sich um unseren Kleinen gekümmert hat, weil der Papa nicht konnte vor lauter Kopf- und Gliederschmerzen.</p>
<p>Aber der Tag gestern hat mir anscheinend noch den Rest gegeben, denn heute bin ich die nächste mit Schniefnase und heftigen Kopfschmerzen. Die neue Wohnung streichen steht auf dem Plan für die nächste Woche. Ich bin am Grübeln, wie wir alles am besten unter den Hut bekommen.Unser Kleiner hätte zwar sicherlich eine riesen Freude daran, in der Farbe herum zu panschen, aber das passt nicht wirklich in den ohnehin schon knappen Zeitplan und die aktuell geschwächte körperliche Leistungsfähigkeit.</p>
<p>Hilfe / Unterstützung holen? Das Oma-und-Opa-Netzwerk ist schon eingeplant, zum Streichen und zur Kinderbetreuung. Aber auch dort hat die Erkältungswelle zugeschlagen.</p>
<p>Also werden wohl sämtliche Schniefnasen in den nächsten Tagen die Wohnung streichen und mir gelingt es hoffentlich, alles ein wenig entspannter zu sehen.</p>
<p>So verbringen wir dieses Jahr unsere Vorweihnachtszeit&#8230; ;-)</p>
<p>Habt alle eine gute Zeit!!</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Beate<br />
- stay tuned! -</p>
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		<title>Work and Travel (4)</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 16:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fernweh & Reiselust]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher & Lebenshilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ging es denn nun weiter&#8230; Im Grunde mit den ganz normalen Reisevorbereitungen: Visum beantragen, nach Flügen suchen, überlegen was nehme ich mit etc. Ich hatte ja einen kleinen Vorteil, da ich schon mal dort war. Man weiß dann schon mal so ungefähr, was man eher braucht und was man nicht unbedingt von zu Hause [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ging es denn nun weiter&#8230; Im Grunde mit den ganz normalen Reisevorbereitungen: Visum beantragen, nach Flügen suchen, überlegen was nehme ich mit etc. Ich hatte ja einen kleinen Vorteil, da ich schon mal dort war. Man weiß dann schon mal so ungefähr, was man eher braucht und was man nicht unbedingt von zu Hause aus mitnehmen muss. Wobei ich mich da eines besseren belehren lassen musste (man braucht auch warme Kleidung in Australien ;)  und einen ganz dicken Schlafsack – natürlich nur je nachdem wo man wann ist. Aber es kann schon sein, dass solche Dinge sinnvoll sind einzupacken.</p>
<p>Für mich war es sehr spannend zu erleben, dass ich es erst richtig realisiert habe, dass ich nun für einige Zeit weg fliege, als ich mich von meinen Eltern und Großeltern am Bahnhof verabschiedet habe (ich bin mit dem Zug alleine zum Flughafen gefahren). Da wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst: Okay, nun ist es soweit. Einen Moment war ich sehr wehmütig, doch das legte sich schnell und die freudige Erwartung wuchs. Ich war auf dem Weg.</p>
<p>Jedes Mal, wenn ich daran zurück denke und generell an den Auslandsaufenthalt dann fange ich an zu träumen und sehnsüchtig zu werden. Ich kann so etwas wirklich nur jedem empfehlen. Mir tat es richtig gut und ich denke sehr, sehr gerne an diese Zeit zurück. Zum Glück habe ich jemanden, mit dem ich meine Erinnerungen teilen kann, denn sonst wäre man doch manches mal ganz alleine so begeistert. Hatte ich das überhaupt schon erzählt?</p>
<p>Ich hatte mich entschieden nicht alleine zu reisen, eben wegen des Unsicherheitsfaktors MS; wobei man das bestimmt auch machen kann, wenn man entsprechende Vorkehrungen trifft. Unter diesen Vorkehrungen verstehe ich zum Beispiel die Route etwas genauer planen und anderen Leuten Bescheid geben wann man wo sein wird und sich regelmäßig bei denen zu melden, nicht dass am Ende irgendwo in der Pampa etwas passiert und man hilflos daliegt und niemand Bescheid weiß&#8230; Da ich mich aber für eine Reisepartnerin entschieden hatte war das Ganze etwas lockerer (zumindest haben wir das so gehandhabt, selbst wenn wir uns regelmäßig bei unseren Eltern gemeldet haben). Eine Reisepartnerin hat aber auch andere Vorteile: man kann sich Kosten teilen, später gemeinsam in den Erlebnissen schwelgen und man ist einfach nicht ohne eine Vertrauensperson. Mir hat meine Reisepartnerin so manches Mal auch Mut gemacht und es war sehr schön von ihr psychisch zum Beispiel auch beim Spritzen unterstützt zu werden, bzw. voll akzeptiert zu werden. Man lernt unheimlich viel voneinander. Welche Macken man hat und wie man mit anderen zusammenleben kann, bzw. man lernt auch Dinge anzusprechen, die einen stören, was ja bekanntlich auch nicht so einfach ist. Im Gegenzug lernt man auch Dinge/Kritik anzunehmen und sich ein Stück weit in den anderen hineinzuversetzen. Gleichzeitig wird die Freude doppelt so groß, wenn man einfach gemeinsam etwas erlebt und Erfolgserlebnisse hat oder etwas Aufregendes passiert.</p>
<p>Ich glaube ich schreibe heute etwas durcheinander&#8230; Vielleicht weil gerade so viel in meinem Kopf herumschwirrt. Eines kann ich aber mit Sicherheit sagen:<br />
Dieser Auslandsaufenthalt von ca. zehneinhalb Monaten gehört mit zu den schönsten Momenten und Zeiten in meinem bisherigen Leben. Damit ihr ein klein wenig an meinen Erlebnissen auch bildlich teilhaben könnt, habe ich versucht eine Collage zu basteln. Und wo das her kommt, da gibt es noch viel mehr davon und von ähnlichem ;)<br />
Viel Freude beim Ansehen und Genießen.</p>
<p>Bis bald<br />
Monika</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Collage-fertig.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Collage-fertig-300x226.jpg" alt="" title="Collage - Work and Travel" width="300" height="226" class="aligncenter size-medium wp-image-2525" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bloghaus-MS Gastautorin Monika<br />
<a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2203" title="Passbild" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a>Ich bin 1983 in Dortmund geboren. Nach mehreren Umwegen habe ich 2008 erfolgreich meine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin abgeschlossen. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich im OP. 2009 wurde ich mit der Verdachtsdiagnose MS konfrontiert, die sich 2010 durch ein weiteres MRT bestätigte.<br />
Was ich zur Zeit mache? Ich lebe mein Leben und versuche meine Träume zu verwirklichen, denn das ist möglich, wenn man die Träume konkret genug macht und dafür arbeitet.  Die MS macht manches schwerer oder auch mal komplizierter, aber wenn man sich der Herausforderung stellt, dann lernt man sehr viel und fühlt sich hinterher großartig. Mit gestärktem Selbstwertgefühl kann es dann zu neuen Herausforderungen gehen.</p>
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		<title>Früher war alles leiser</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich stelle fest, es gibt fast nirgendwo mehr Stille. Aus Geschäften in Einkaufsmeilen dröhnt Musik. Nicht mein Geschmack. Und überhaupt, überall diese Dauerbeschallung. Kaufhäuser wollen mit ihr zum Kauf animieren. Nicht mit mir, da kann das Sortiment noch so verlockend sein, ich behalte mein Geld und meine Nerven. U-Bahn kann ich nicht mehr fahren, seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stelle fest, es gibt fast nirgendwo mehr Stille. Aus Geschäften in Einkaufsmeilen dröhnt Musik. Nicht mein Geschmack. Und überhaupt, überall diese Dauerbeschallung. Kaufhäuser wollen mit ihr zum Kauf animieren. Nicht mit mir, da kann das Sortiment noch so verlockend sein, ich behalte mein Geld und meine Nerven. </p>
<p>U-Bahn kann ich nicht mehr fahren, seit überlautes Telefonieren gängige Praxis wurde. Ich habe es irgendwann noch einmal probiert. Dauerhaftes Berieseln durch Kopfhörer-Dröhnung, aber so laut, dass die blechernen Tonreste auch an mein Ohr dringen, kommt eine Sitzbank weiter hinzu. Am anderen Ende des Wagens schreit eine Mutter ihr Kind an. Das fängt an zu plärren. Dazu die Fahrgeräusche über den Schienen. Zu viel für meinen Kopf, in dem der Nervenfresser dafür gesorgt hat, dass ich aus der Kakophonie nichts mehr herausfiltern kann. Alles dröhnt mich gleichzeitig und in gleicher Intensität voll. Ich fühle, wie die Energie aus mir heraus fließt. Mit jedem ungewollt Gehörten ein Stückchen mehr. Augen kannst du zumachen, die Umgebung ausblenden. Aber wer kann seine Ohren schließen? Ich habe Fluchtreflexe, will wegrennen, muss unverzüglich Stille haben. Oder wenigstens meine Musik. Wäre ich nicht auf dem Weg zur Augenärztin gewesen, ich wäre ausgestiegen. Disziplin brachte mich zum Durchhalten, bis ich völlig geschafft mein Ziel erreicht habe. Spätestens da war klar, U-Bahn fahre ich ab sofort nicht mehr. Für den Rückweg war ohnehin schon ein Taxi vorgesehen.<br />
Im eigenen Auto bestimme schließlich ich, was ich hören will. Ganz abgesehen von der leichteren Mobilität, die es bietet. Schwere Lasten sind im Kofferraum, ich bin beweglich ohne Geh(h)hilfen und kann unbegrenzte Wegstrecken zurücklegen. Ich genieße das!<br />
Und brauche ich richtige Stille, dann sind´s die eigenen vier Wände. </p>
<p>Aber urplötzlich: Von draußen ungeheurer Lärm. Es dröhnen Motoren, als wenn du auf dem Rollfeld neben drei Jumbos stehst. Schnell Fenster zu, dann schauen, was da los ist. Auch durch geschlossene Isolierverglasung immer noch zwei Jumbos. Ich sehe nach. Die Gärtner sind da! Wo früher ein Besen reichte oder ein Rechen, eine Harke oder Heckenschere. Wo früher Äste mit Astschere oder Muskelkraft zerkleinert wurden, der Rasen mit dem Handmäher gestutzt wurde, da braucht Mann heute</p>
<ul>
<li>Aufsitzmäher</li>
<li>Laubpuster</li>
<li>Hecksler</li>
<li>Elektronische Heckenschere</li>
<li>Motorsägen</li>
</ul>
<p>und was der Baumarkt sonst noch so hergibt. Der Mann beziehungsweise Gärtner von Welt greift zum schweren Gerät, als wollte er Stärke beweisen. Statt Hantelbank das Beherrschen der mörderischen Technik. So wird auch auf noch so kleiner Fläche vernichtet, was im Wege ist. Nur Jungs: Die Wirkung eines Fitness-Studios ersetzt das gerade nicht!</p>
<p>Voll selbstverliebter Erhabenheit auch sein Cruisen mit dem Aufsitzmäher hinter dem Mietshaus, während sich auf der anderen Seite des Gebäudes – immerhin zu Fuß – der Kollege Ghostbuster bewegt, der das Laub aus den Rabatten bläst. Beide tragen signalgelben Lärmschutz auf den Ohren.</p>
<p>Und ich? Bin weder beeindruckt von männlicher Gartenpflege-Potenz noch freue ich mich über benzingeschwängerte Luft. Sinniere so vor mich hin: Frauen sind nie dabei. Sie sehe ich immer nur mit traditionellen Gerätschaften. Sollte ich womöglich richtig interpretiert haben? Und wieso geben die MIR keinen Lärmschutz auf die Ohren? Nur gut, dass die Show nach 1-2 Stunden vorbei ist…<br />
… da muss der Eigenheimbesitzer 100 m weiter unbedingt seinen Hecksler anwerfen.<br />
Und als ob das nicht reicht: Seit einer Woche wird die große öffentliche Grünfläche neben dem Mietshaus „umgestaltet“. Ein Ende ist nicht absehbar, aber – wie beruhigend &#8211; die Volkswirtschaft lebt auch sonnabends ab 7.30 Uhr, deutlich vernehmbar durch freundliches Radlader-Wecken…</p>
<p>Erdwälle werden versetzt, Bäume gefällt, Sträucher enthauptet und es ist kein Ende in Sicht. Dagegen waren die anderen Jungs ja noch gar nichts!</p>
<p>Ich denke, früher war doch alles leiser. Während Gewerkschafter heute mit Trillerpfeifen für Tariferhöhungen streiten, frage ich mich, wie ich wohl für Stille demonstrieren soll. Stille und das Wahrnehmen der leisen, kleinen Details. Wie wohltuend das doch sein kann!</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Früher-war-alles-leiser.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Früher-war-alles-leiser.jpg" alt="" title="Früher war alles leiser" width="490" height="368" class="aligncenter size-full wp-image-2522" /></a></p>
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		<title>Die letzte</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/12/die-letzte/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 08:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maximilian Dorner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorners Kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen, liebe Leser, dies ist jetzt meine 62. Kolumne in diesem Forum. Man glaubt es kaum, da denken andere langsam an Rente. – Und ehrlicherweise, das habe auch ich getan. Deshalb ist es nun auch erstmal meine letzte. Zweiundsechzig Mal, wahrscheinlich sogar noch ein bisschen öfter (wenn es beim ersten Anlauf so gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</p>
<p>dies ist jetzt meine 62. Kolumne in diesem Forum. Man glaubt es kaum, da denken andere langsam an Rente. – Und ehrlicherweise, das habe auch ich getan. Deshalb ist es nun auch erstmal meine letzte. Zweiundsechzig Mal, wahrscheinlich sogar noch ein bisschen öfter (wenn es beim ersten Anlauf so gar nicht gelang), habe ich mich hingesetzt, eine neue Datei begonnen und in Streiflichtern versucht einzufangen, wie sich das Leben mit dem Dämon MS so anfühlt. Und so ganz werden Sie mich nicht los. Es ist nur Zeit, etwas Neues zu beginnen, mit Ihnen, im neuen Jahr dann!</p>
<p>Da sich dieses nun dem Ende zuneigt, ist es aber erstmal an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Mehr als zwei Jahre ist also es her, dass ich hier zum ersten Mal etwas geschrieben habe. Kurz bevor es mich zum ersten Mal in die Spezialklinik verschlagen hat. Zwei Jahre volle Auf und Abs, das Gehen habe ich in den zwei Jahren verlernt und dafür das Rollstuhlfahren erlernt. Ein Buch fertig und eines ganz geschrieben &#8230; Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass eine erfahrene Krankheitsgenossin einmal zu mir sagte: „Heben Sie sich ruhig etwas für später auf, Sie müssen ja nicht alles auf einmal ausprobieren, Sie haben ja noch Ihr ganzes Leben lang Zeit.“ – Das ist es vielleicht, was meine Lektion in diesen Jahren war: Gelassenheit zu erwerben, langmütiger zu werden.</p>
<p>Aber am meisten gefreut haben mich die ganze Zeit über die Rückmeldungen von Lesern. Per Mail, aber auch mündlich. Es tut doch immer gut zu spüren, dass man eine Gemeinschaft bildet, und die zwischen Schriftsteller und Lesern ist doch fast die Schönste.</p>
<p>Ich danke Ihnen also an dieser Stelle für Ihre Geduld, Ihr Interesse und dafür, dass Sie bereit waren – vielleicht nicht immer – sich in dem Spiegel dieser Texte wiederzuerkennen. Eine schöne Weihnachtszeit Ihnen und einen guten Jahreswechsel, &#8211; und dann: auf ein Neues! Ihr</p>
<p>maximilian dorner</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Bild02_2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2518" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Bild02_2.jpg" alt="" width="490" height="185" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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