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	<title>Bloghaus-MS &#187; Erfahrungen &amp; Tipps</title>
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	<description>Leben mit Multipler Sklerose. Das Blog.</description>
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		<title>Work and Travel (5)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 21:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ich noch gar nicht erzählt habe&#8230;. Und mir beim Stöbern durch die Kommentare zu meinen Beiträgen auffiel: Ich habe die Frage nach der Kühlung bzw. Adresse noch gar nicht beantwortet, oder? Also zur Adresse: Man kann Pakete postlagernd schicken lassen, zumindest in Australien eigentlich kein Problem soweit. Einfach senden an: Vor- und Nachname Care [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich noch gar nicht erzählt habe&#8230;. Und mir beim Stöbern durch die Kommentare zu meinen Beiträgen auffiel: Ich habe die Frage nach der Kühlung bzw. Adresse noch gar nicht beantwortet, oder? Also zur Adresse: Man kann Pakete postlagernd schicken lassen, zumindest in Australien eigentlich kein Problem soweit. Einfach senden an:<br />
Vor- und Nachname<br />
Care of postoffice<br />
Adresse des jeweiligen Postoffice<br />
Hat bei mir super funktioniert.</p>
<p>Der zweite Punkt war die Kühlung: Ich habe es am Anfang versucht mit den kleinen Kühltaschen und Kühlakkus. Da ich nicht genug Kühlakkus da hatte, habe ich es auch probiert das Eis direkt in die Kühltasche zu füllen, was allerdings nicht so gut war, denn Eis hat bekanntlich die Eigenschaft zu schmelzen und dann ist die komplette Verpackung aufgeweicht. Einen Kühlschrank haben wir so gut wie nie zu Gesicht bekommen, so dass das Kühlen über „crashed ice“ lief, welches man an so gut wie jeder Tanke kaufen kann. Um also der Misere der aufgeweichten Verpackung zu entgehen, habe ich mir dann noch ein paar zusätzliche Kühlakkus besorgt, so dass ich dann abwechselnd welche in meinen Kühltaschen hatte und welche in der großen Kühlbox, die mit Eis und unserem Essen bzw. unseren Kühlwaren gefüllt war.<br />
Da es in Australien nun doch auch etwas wärmer wird, gerade wenn man mit dem Auto den ganzen Tag unterwegs ist und die Sonne darauf scheint, wurde es mir nach einiger Zeit zu heikel mit den Kühltaschen. So lange hielt das dann nämlich nicht kalt, wenn ich nur praktisch Kühlschrank-Kalte Kühlakkus nutzen konnte. Deshalb kaufte ich mir einen kleinen Eski (eine kleine Kühlbox). Die hielt dann doch etwas länger kalt und ich habe sie sogar ins Handgepäck mitnehmen dürfen.</p>
<p>Ach so und noch eine generelle Sache: Bei Anfragen, die etwas ausführlicher sind, stelle ich euch hier eine Emailadresse: mulskle [at] googlemail.com zur Verfügung, unter der ihr mich gerne erreichen könnt.<br />
Euch allen schon mal eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und einen „guten Rutsch“ ins neue Jahr :)</p>
<p><em>Bloghaus-MS Gastautorin Monika<br />
<a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild-206x300.jpg" alt="" title="Passbild" width="206" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2203" /></a>Ich bin 1983 in Dortmund geboren. Nach mehreren Umwegen habe ich 2008 erfolgreich meine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin abgeschlossen. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich im OP. 2009 wurde ich mit der Verdachtsdiagnose MS konfrontiert, die sich 2010 durch ein weiteres MRT bestätigte.<br />
Was ich zur Zeit mache? Ich lebe mein Leben und versuche meine Träume zu verwirklichen, denn das ist möglich, wenn man die Träume konkret genug macht und dafür arbeitet.  Die MS macht manches schwerer oder auch mal komplizierter, aber wenn man sich der Herausforderung stellt, dann lernt man sehr viel und fühlt sich hinterher großartig. Mit gestärktem Selbstwertgefühl kann es dann zu neuen Herausforderungen gehen.<br />
</em></p>
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		<title>Work and Travel (4)</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 16:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fernweh & Reiselust]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ging es denn nun weiter&#8230; Im Grunde mit den ganz normalen Reisevorbereitungen: Visum beantragen, nach Flügen suchen, überlegen was nehme ich mit etc. Ich hatte ja einen kleinen Vorteil, da ich schon mal dort war. Man weiß dann schon mal so ungefähr, was man eher braucht und was man nicht unbedingt von zu Hause [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ging es denn nun weiter&#8230; Im Grunde mit den ganz normalen Reisevorbereitungen: Visum beantragen, nach Flügen suchen, überlegen was nehme ich mit etc. Ich hatte ja einen kleinen Vorteil, da ich schon mal dort war. Man weiß dann schon mal so ungefähr, was man eher braucht und was man nicht unbedingt von zu Hause aus mitnehmen muss. Wobei ich mich da eines besseren belehren lassen musste (man braucht auch warme Kleidung in Australien ;)  und einen ganz dicken Schlafsack – natürlich nur je nachdem wo man wann ist. Aber es kann schon sein, dass solche Dinge sinnvoll sind einzupacken.</p>
<p>Für mich war es sehr spannend zu erleben, dass ich es erst richtig realisiert habe, dass ich nun für einige Zeit weg fliege, als ich mich von meinen Eltern und Großeltern am Bahnhof verabschiedet habe (ich bin mit dem Zug alleine zum Flughafen gefahren). Da wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst: Okay, nun ist es soweit. Einen Moment war ich sehr wehmütig, doch das legte sich schnell und die freudige Erwartung wuchs. Ich war auf dem Weg.</p>
<p>Jedes Mal, wenn ich daran zurück denke und generell an den Auslandsaufenthalt dann fange ich an zu träumen und sehnsüchtig zu werden. Ich kann so etwas wirklich nur jedem empfehlen. Mir tat es richtig gut und ich denke sehr, sehr gerne an diese Zeit zurück. Zum Glück habe ich jemanden, mit dem ich meine Erinnerungen teilen kann, denn sonst wäre man doch manches mal ganz alleine so begeistert. Hatte ich das überhaupt schon erzählt?</p>
<p>Ich hatte mich entschieden nicht alleine zu reisen, eben wegen des Unsicherheitsfaktors MS; wobei man das bestimmt auch machen kann, wenn man entsprechende Vorkehrungen trifft. Unter diesen Vorkehrungen verstehe ich zum Beispiel die Route etwas genauer planen und anderen Leuten Bescheid geben wann man wo sein wird und sich regelmäßig bei denen zu melden, nicht dass am Ende irgendwo in der Pampa etwas passiert und man hilflos daliegt und niemand Bescheid weiß&#8230; Da ich mich aber für eine Reisepartnerin entschieden hatte war das Ganze etwas lockerer (zumindest haben wir das so gehandhabt, selbst wenn wir uns regelmäßig bei unseren Eltern gemeldet haben). Eine Reisepartnerin hat aber auch andere Vorteile: man kann sich Kosten teilen, später gemeinsam in den Erlebnissen schwelgen und man ist einfach nicht ohne eine Vertrauensperson. Mir hat meine Reisepartnerin so manches Mal auch Mut gemacht und es war sehr schön von ihr psychisch zum Beispiel auch beim Spritzen unterstützt zu werden, bzw. voll akzeptiert zu werden. Man lernt unheimlich viel voneinander. Welche Macken man hat und wie man mit anderen zusammenleben kann, bzw. man lernt auch Dinge anzusprechen, die einen stören, was ja bekanntlich auch nicht so einfach ist. Im Gegenzug lernt man auch Dinge/Kritik anzunehmen und sich ein Stück weit in den anderen hineinzuversetzen. Gleichzeitig wird die Freude doppelt so groß, wenn man einfach gemeinsam etwas erlebt und Erfolgserlebnisse hat oder etwas Aufregendes passiert.</p>
<p>Ich glaube ich schreibe heute etwas durcheinander&#8230; Vielleicht weil gerade so viel in meinem Kopf herumschwirrt. Eines kann ich aber mit Sicherheit sagen:<br />
Dieser Auslandsaufenthalt von ca. zehneinhalb Monaten gehört mit zu den schönsten Momenten und Zeiten in meinem bisherigen Leben. Damit ihr ein klein wenig an meinen Erlebnissen auch bildlich teilhaben könnt, habe ich versucht eine Collage zu basteln. Und wo das her kommt, da gibt es noch viel mehr davon und von ähnlichem ;)<br />
Viel Freude beim Ansehen und Genießen.</p>
<p>Bis bald<br />
Monika</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Collage-fertig.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Collage-fertig-300x226.jpg" alt="" title="Collage - Work and Travel" width="300" height="226" class="aligncenter size-medium wp-image-2525" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bloghaus-MS Gastautorin Monika<br />
<a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2203" title="Passbild" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a>Ich bin 1983 in Dortmund geboren. Nach mehreren Umwegen habe ich 2008 erfolgreich meine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin abgeschlossen. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich im OP. 2009 wurde ich mit der Verdachtsdiagnose MS konfrontiert, die sich 2010 durch ein weiteres MRT bestätigte.<br />
Was ich zur Zeit mache? Ich lebe mein Leben und versuche meine Träume zu verwirklichen, denn das ist möglich, wenn man die Träume konkret genug macht und dafür arbeitet.  Die MS macht manches schwerer oder auch mal komplizierter, aber wenn man sich der Herausforderung stellt, dann lernt man sehr viel und fühlt sich hinterher großartig. Mit gestärktem Selbstwertgefühl kann es dann zu neuen Herausforderungen gehen.</p>
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		<title>Fernweh und Reiselust Teil 6, mal wieder Tblisi, Georgien</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/11/fernweh-und-reiselust-teil-6-mal-wieder-tblisi-georgien/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 19:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fernweh & Reiselust]]></category>
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		<description><![CDATA[Klingt fast, als ob wir nicht von der Stelle gekommen wären, wenn da schon wieder Tblisi als &#8220;Absendeort&#8221; steht&#8230; dabei haben wir inzwischen fast ganz Georgien gesehen und sind im Stadtmoloch nur auf Stippvisite, um um halb zwei den Nachtzug nach Poti zu nehmen. Nach ein paar Nächten am Schwarzen Meer ist dann der Plan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt fast, als ob wir nicht von der Stelle gekommen wären, wenn da schon wieder Tblisi als &#8220;Absendeort&#8221; steht&#8230; dabei haben wir inzwischen fast ganz Georgien gesehen und sind im Stadtmoloch nur auf Stippvisite, um um halb zwei den Nachtzug nach Poti zu nehmen. Nach ein paar Nächten am Schwarzen Meer ist dann der Plan, mit dem Nachtzug nach Yerevan &#8211; oder Eriwan, oder wie auch immer, jedenfalls in die Hauptstadt Armeniens &#8211; zu fahren, und von dort aus, leider diesmal ohne Armenien wirklich zu erleben, weiter über die iranische Grenze. Und da ich nicht genau weiß, wie offen zugänglich z.B. mein Emailprogramm dort ist (schließlich wird man auf der Startseite doch meistens von nicht nur für iranische Verhältnisse leicht bekleideten Damen empfangen&#8230;), werde ich mich wahrscheinlich erst nach der Zeit dort wieder melden. </p>
<p>Interessant ist für diese Seite auf alle Fälle die Sache mit der Kühlung der Multidose-Patronen: Da es ja bisher in punkto Kühlung anscheinend keine külpflichtige-medikamentebrauchende-rucksackreisenfreundliche Patentlösung gibt, musste ich mich für irgendeine &#8220;improvisierte&#8221; Form der Kühlung entscheiden&#8230; Erstmal zu &#8220;meinem&#8221; System: Patronen in Plastikverschweißung (in zusätzlicher Plastiktüte) in Thermoskanne, zusammen mit Eiswürfeln (oder gefrorenem Wasser in anderer Form). Eis von Zeit zu Zeit erneuern, gefrorene Trinkwasserflaschen im Rucksack bei den Thermoskannen verstauen. Wenn vorhanden, in kalten Bergbach oder Kühlschrank stecken&#8230;Leider sind nicht alle Umverpackungen der Patronen wie eigentlich erwartet 100 % wasserdicht. Leider sind auch die sie umgebenden Plastiktüten, die ich nach bestem Wissen und Gewissen hermetisch verschlossen zu haben glaubte, nicht 100 % wasserdicht gewesen. Zum Glück ist der Herbst hier zur Zeit temperaturtechnisch nur knapp über 8 Grad (ich habe also kein schlechtes Gewissen dabei, die Patronen &#8220;nur&#8221; in Luft in den Thermoskannen zu befördern&#8230;) und zum Glück geht es mir weiterhin sehr gut (ohne merklich andere Reaktionen an den Injektionsstellen oder andersartige Begleiterscheinungen), obwohl ich inzwischen schon die zweite &#8220;vollgelaufene&#8221; Patrone im Injektor habe&#8230;Fazit also bisher: Sieht schlimmer aus, als es ist, wenn die Patrone in ihrer Umverpackung etwas im Wasser schwimmt. Ich desinfiziere die Patrone eben noch, bevor ich sie in den Injektor einsetze, und bisher ist so alles gut gegangen&#8230;</p>
<p>Auch interessant sein könnte, dass dieser Rebismart ganz schön was aushält. Vor ein paar Wochen ist er &#8211; unten im Rucksack &#8211; mit selbigem, zum Glück ohne mich, einige Meter in die Tiefe gestürzt, und funktioniert weiterhin ohne irgendwelche Macken&#8230; meine letzten Worte vor dem Rucksacksturz (irgendwie am Fels hängend, weil wir uns beim Abstieg etwas verschätzt haben) waren sinngemäß so was wie &#8221; Nein, du solltest ihn nicht dieses Stückchen runter gleiten lassen, ich denke nicht, dass der Injektor das überleben wird&#8230;&#8221;. Na ja, der Rucksack ist meinem Mann kurz darauf aus der Hand gerutscht und hat den Abstieg ohne uns gemeistert. Wir konnten ihn später, als wir auch endlich &#8220;unten&#8221; waren, bergen&#8230; Fernglas und Foto waren durch Isomatte und Wasserflasche geschützt, der Injektor funktioniert auch noch und alle haben überlebt. Vielleicht melde ich mich noch aus Poti! </p>
<p><i>Hinweis: Alle Artikel von der Reise unserer Gastbloggerin Iris finden Sie in der <a href="http://www.bloghaus-ms.de/category/fernweh-reiselust/">Kategorie Fernweh &#038; Reiselust</a>.</i></p>
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		<title>Goldener Oktober 2011!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 17:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Mit&#8217;Blogger und LeserInnen, nun, &#8230; mein Arbeitseinsatz für dieses Jahr scheint vorerst beendet &#8230; und dennoch geht es mir gut (zumindest tagsüber). Ein echtes Hochgefühl hat sich seit einiger in mir verinnerlicht. Ich fühle mich befreit und (zum Teil) sorgenfrei! &#8230; Liegt es an diesem stimmungsvollen Herbst mit sonnendurchfluteten Gärten in diesen Tagen? Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mit&#8217;Blogger und LeserInnen,<br />
nun, &#8230; mein Arbeitseinsatz für dieses Jahr scheint vorerst beendet &#8230; und dennoch geht es mir gut (zumindest tagsüber).<br />
Ein echtes Hochgefühl hat sich seit einiger in mir verinnerlicht. Ich fühle mich befreit und (zum Teil) sorgenfrei! &#8230;</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/11/Foto0529.jpg"><img class="size-medium wp-image-2477 alignnone" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/11/Foto0529-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Liegt es an diesem stimmungsvollen Herbst mit sonnendurchfluteten Gärten in diesen Tagen? Schon möglich &#8230;<br />
Und das geht sicherlich nicht nur mir so, nicht wahr?! Bis in frühester Kindheit kann ich mich nur an die trübe graue und nass-kalte Herbst-Zeit erinnern. Da wird jeder wahrgenommener Sonnenschein zum echten Glücksmoment! Sonne, ganz ohne diese, vielen MS-Betroffenen, arg belastende Hitze in der Sommerzeit &#8211; einfach zum genießen!<br />
Natürlich hat auch die, von meiner Freundin und mir lang ersehnte und kürzlich realisierte, Kreuzfahrt durch östliche Mittelmeer einen nicht unerheblichen Beitrag an meiner Gefühlsstimmung. In 8 Tagen haben wir soviel erlebt, wie sonst in 8 Monaten.</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_0460.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2478" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_0460-300x225.jpg" alt="an Bord" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Italien, Griechenland, Türkei und Kroatien boten soviele Sehenswürdigkeiten, so dass wir seit dieser Zeit beinahe täglich davon berichten können und uns daran erinnern. Neue Aufgaben, wie zum Beispiel die Erstellung eines Fotobuches, waren selten so schnell voller Enthusiasmus erledigt wie in den letzten Tagen.<br />
Nun haben wir auch wieder die Lust am Reisen bei uns wieder entdeckt. Die nächste Tour steht schon in den Startlöchern. Darauf &#8220;arbeiten&#8221; wir jetzt hin &#8230;  beruflich (wenn möglich) als auch gesundheitlich.</p>
<p><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_0084-300x225.jpg" alt="Kreuzfahrt 10-2011" width="300" height="225" /></p>
<p>Mein Fazit: Neue Ziele ermöglichen neue positive Erfahrungen. Vor der Verwirklichung und &#8230;. nach der Verwirklichung.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Nachtrag:<br />
Das von mir oben beschriebene &#8220;Hochgefühl&#8221; hielt bis heute abend an, als ich plötzlich die Person wiedertraf, die mir vor 3 Jahren das Leben im Berufsalltag sehr schwer gemacht hat. Und dem es offenbar blendend ging! &#8230; Offenbar! &#8230;???<br />
Egal! Ich lebe jetzt und da geht es mir nicht schlecht.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Alles Gute!<br />
Euer<br />
Stefan aus Braunschweig</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Work and Travel&#8230; Reisekrankenversicherungen&#8230;</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/10/work-and-travel-reisekrankenversicherungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 19:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden, Bürokratie & Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[So, endlich habe ich ein paar Minuten, um mich mal wieder dem Blog zu widmen. Es tut mir leid, dass ich solange nichts von mir habe hören lassen, aber bei mir hat sich einiges getan: Ich bin umgezogen, hatte ein paar Monate kein Internet und ich habe wieder angefangen zu arbeiten und ja: ich fange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, endlich habe ich ein paar Minuten, um mich mal wieder dem Blog zu widmen. Es tut mir leid, dass ich solange nichts von mir habe hören lassen, aber bei mir hat sich einiges getan: Ich bin umgezogen, hatte ein paar Monate kein Internet und ich habe wieder angefangen zu arbeiten und ja: ich fange jetzt noch ein Studium an.</p>
<p>Genug der Vorrede, ihr wollt bestimmt wissen, wie das nun mit der Auslandsreisekrankenversicherung war:<br />
Angebote gibt es ja wie Sand am Meer, da ist es nicht gerade leicht das richtige herauszusuchen, nämlich das, was perfekt auf einen selbst zugeschnitten ist. Meine Favoriten nach einigem Aussortieren waren der ADAC (man kann dort für länger als 12 Monate eine Krankenversicherung abschließen) und die Envivas (nur für TK-Mitglieder zugänglich).</p>
<p>Bei beiden Krankenkassen habe ich erfragt, ob zum einen die Medikamente übernommen werden (was leider nicht der Fall ist) und ob bei einem Schub die Kasse die Kosten, die bei der Behandlung entstehen übernehmen. Die Envivas sagte mir, dass die Kosten übernommen werden, wenn ich vorher eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ von meinem Arzt einschicke. Ich meine, dass das auch bei dem ADAC so gewesen wäre, bin mir leider aber nicht mehr ganz sicher, da das nun doch schon eine Weile zurückliegt.</p>
<p>Meine Entscheidung fiel auf die Envivas und damit habe ich für mich die richtige Wahl getroffen: Dooferweise hatte ich nämlich in Neuseeland einen Schub und musste Kortison nehmen (allerdings habe ich das in Tablettenform getan, da ich sonst nicht hätte weiterreisen können; im Krankenhaus wollten die mich sowieso nicht behalten, von daher&#8230;) Nun ja, auf jeden Fall habe ich von der Envivas alles Geld später zurückbekommen. Auch Arztbesuche in Australien wegen einer Hautentzündung wurden erstattet, genauso wie die dafür notwendigen verschreibungspflichtigen Medikamente. Was nicht übernommen wurde, sind Sachen, die man auch ohne Rezept bekommt, die hier in Deutschland in den Apotheken auch frei zu kaufen sind.</p>
<p>Ein wenig kompliziert war der Vorgang des Bezahlens der Krankenhausrechnung, allerdings weiß ich nicht, wem da die „Schuld“ zuzuweisen ist. Im Grunde ist es so, dass bei sehr hohen Kosten die Envivas direkt die Kosten übernehmen kann, ohne dass man in Vorkasse tritt. Dafür ist es allerdings notwendig einen Schweigepflichtentbindungs“wisch“ zu unterzeichnen, bei dem auch der Name des Arztes/des Krankenhauses darauf steht. Das Krankenhaus bekam diese Papiere zugefaxt, überreichte sie mir zum Ausfüllen und das habe ich auch getan. Nur dann ging irgendetwas schief.  Ich gab die Papiere wieder zurück, mit der Bitte sie an die oben angegeben Nummer (also zurück zur Envivas) zu faxen. Dies ist scheinbar nicht passiert, denn die Envivas bekam die ausgefüllten Unterlagen nicht und ich bekam später von dem Krankenhaus eine Rechnung nach Deutschland geschickt (Na ja. Auch die wurde dann beglichen und das Geld bekam ich von der Envivas zurück). Am besten ist halt wirklich sich vorher den Ablauf (einfach nur für den Notfall) doch klar zu machen, welche Unterlagen brauche ich und wo müssen die evtl. hin usw. Für das nächste Mal bin ich auf jeden Fall schlauer und bereite mich da ein wenig vor. Wenn man es nicht braucht ist ja dann umso besser:)<br />
So. Ich überlege mir, womit ich beim nächsten Mal weiter mache und sage bis dahin:)</p>
<p>Noch eine kurze allgemeine Sache: wenn man zum Beispiel für ein Auslandssemester (ein im Studienverlauf vorgeschriebenes) ins europäische Ausland geht, dann muss die eigenen Krankenkasse die Medikamentenversorgung übernehmen.</p>
<p>Ganz zum Schluss noch eine kleine Anmerkung: Alle Angaben sind ohne Gewähr, es können Änderungen vollzogen worden sein oder Gesetze haben sich geändert, oder ich habe Dinge falsch verstanden. Darum sprecht bitte auf jeden Fall selbst immer direkt vorab mit eurer zuständigen Krankenversicherung und löchert sie ruhig mit Fragen.</p>
<p><em>Bloghaus-MS Gastautorin Monika<br />
<a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild-206x300.jpg" alt="" title="Passbild" width="206" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2203" /></a>Ich bin 1983 in Dortmund geboren. Nach mehreren Umwegen habe ich 2008 erfolgreich meine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin abgeschlossen. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich im OP. 2009 wurde ich mit der Verdachtsdiagnose MS konfrontiert, die sich 2010 durch ein weiteres MRT bestätigte.<br />
Was ich zur Zeit mache? Ich lebe mein Leben und versuche meine Träume zu verwirklichen, denn das ist möglich, wenn man die Träume konkret genug macht und dafür arbeitet.  Die MS macht manches schwerer oder auch mal komplizierter, aber wenn man sich der Herausforderung stellt, dann lernt man sehr viel und fühlt sich hinterher großartig. Mit gestärktem Selbstwertgefühl kann es dann zu neuen Herausforderungen gehen.<br />
</em></p>
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		<title>SO also ist das…</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 16:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war wieder einer dieser Tage. Mit Blei ausgegossen die Beine, die linke Fußsohle zwischen Taubheit und Kribbeln, der rechte Oberschenkel bei jedem Schritt ein Schmerz. Mehr schleichen als gehen, eher schlurfen als die Füße heben, immer Kontakt mit dem Großstadtpflaster. Und volle Konzentration auf jeden einzelnen Schritt mit meinen zwei Geh(h)ilfen, damit der Kontakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war wieder einer dieser Tage. Mit Blei ausgegossen die Beine, die linke Fußsohle zwischen Taubheit und Kribbeln, der rechte Oberschenkel bei jedem Schritt ein Schmerz. Mehr schleichen als gehen, eher schlurfen als die Füße heben, immer Kontakt mit dem Großstadtpflaster. Und volle Konzentration auf jeden einzelnen Schritt mit meinen zwei Geh(h)ilfen, damit der Kontakt mit dem Großstadtpflaster nicht noch andere Körperteile betrifft. Einer der Tage, an denen jeder noch so kurze Weg sich energiefressend ausnimmt, als hätte ich einen Marathon zurückgelegt. Die Folge: Wir, das heißt Luca, Toni und vor allem ich müssen Strecke sparen und gehen auf dem Rückweg von der Arztpraxis ohne den sonst gewohnten Abstecher durch belebte City-Passagen auf direktestem Wege zurück zum innerstädtischen Parkhaus. Bloß nach Hause.</p>
<p>Alle Antennen auf Empfang meiner Körpersignale ausgerichtet und nur das Ziel im Kopf, höre ich plötzlich hinter mir eine recht kräftige Frauenstimme. Mit schimpfendem Tonfall, noch kann ich die Worte nicht verstehen, bleiben ihre Äußerungen offenkundig ohne Antwort. Dann – wie gesagt, ich bin langsam – kommt sie näher. Aus der Kakophonie kristallisiert sich für mich der erste Satz heraus: „Die hat gesagt, geradeaus und dann links“. – PAUSE…</p>
<p>Na, denke ich, sie will wohl dem Menschen an ihrer Seite erklären, welche Wegbeschreibung sie eben von dritter Seite erfahren hat. Da kommt sie noch ein Stück näher. Im Augenwinkel stelle ich fest, sie ist alleine. Alles klar, sie hat ein Headset und telefoniert, während der Gesprächspartner ihr vom anderen Ende der Verbindung den Weg weist.  „Bleichenbrücke, Bleichenhof, Hohe Bleichen, Große Bleichen, da wird man ja bekloppt“, höre ich einen zornigen Ausbruch, als sie fast auf gleicher Höhe mit mir ist. Ich stelle fest: kein Headset an der Frau! Vielleicht ist der Fahrradfahrer, der ins Blickfeld kommt, ihr Gesprächspartner. Aber der fährt weiter. Im dem Augenblick, da sie mich fast eingeholt hat, konstatiere ich stumm, dass sie offensichtlich Selbstgespräche führt. Und ich nehme nun auch den Körper zur Stimme, die ganze Erscheinung wahr. In Millisekunden, jedenfalls schneller, als das Lesen dieser Zeilen dauert, scanne ich sie ab. Alter: schwer zu schätzen, aber wohl so zwischen 50 und 65. Weiß geschminktes Gesicht, knallrote Lippen, schwarze lange Haare, zum Pferdeschwanz gebunden, eher schlanke, ja schmale Statur. Gekleidet in schwarz-weiß, weißer Blazer, schwarzes Unterteil (ich bin jetzt schon so eingenommen, dass ich nicht  mehr registriere, ob Hose oder Rock). In der linken Hand trägt sie, pokalgleich, einen leeren Eisbecher aus pastellbunter Pappe. Der Löffel ist schon abhanden gekommen. Über dem rechten, auf 90 Grad angewinkelten Unterarm hängt eine weiße, mitteldimensionierte Handtasche aus den frühen 70ern.</p>
<p>Sie ist besonders, das weiß ich wohl jetzt schon, aber was dann folgt, bringt mich zu einer tiefer gehenden Betrachtung. In dem Moment, als sie auf etwas mehr als gleicher Höhe mit mir ist, verharrt sie und – spricht mich an. „Wissen Sie, wo die Bleichenbrücke ist?“. Meine freundliche Auskunft: „Ja, da hinten. Sie gehen immer geradeaus und die nächste Brücke ist die Bleichenbrücke.“ Sie: „Vielen Dank!“. Ich denke ja immer noch, damit hat es sich, zumal sie jetzt schon zwei Schritt vor mir ist. Aber weit gefehlt! Sie bleibt endgültig stehen. Wohl angesichts meines mangelhaften Gehvermögens fragt sie mich: „Haben Sie es an der Wirbelsäule?“  Ich: „Nein!“</p>
<p>Sie, ungeachtet meiner Antwort: „Da hat mein Orthopäde mir nämlich einen Tipp gegeben.“<br />
Ich, wenig zum Gespräch aufgelegt, mit dem zweiten Versuch, ein Ende zu finden: „Ich habe MS.“<br />
Sie bleibt stehen: „Ich sach Ihnen das trotzdem mal!“</p>
<p>Und nun folgt eine beeindruckende Vorführung. Und ich bin in der ersten Reihe! Irgendwie hat sie mich in ihren Bann gezogen. Inzwischen stehen wir beide. Ohne weiter zu erklären, vollführt sie, kerzengerade aufgerichtet, ganz kleine, ruckartige Kopfbewegungen von der Mitte nach links. Begleitet wird das, was zunächst als Stummfilm begann, dann doch von der viel sagenden Erläuterung: „Fünf mal nach links!“ – PAUSE… </p>
<p>Ich fange an zu lächeln, da erhebt sie ihren rechten Zeigefinger, so dass er sich genau mittig vor ihrem Gesicht befindet.<br />
Ich höre dazu eine sagenhafte, stolze Ankündigung: „Und jetzt kommt´s!!!“ – PAUSE…</p>
<p>Ich sehe die gleichen ruckartigen Kopfbewegungen wie eben, aber in die andere Richtung. Fast triumphierend der Kommentar dazu: „Nur vier mal nach rechts!!!“  &#8212; PAUSE…</p>
<p>Ich schaue sie an, verblüfft und fasziniert zugleich. Nicht von dem Rezept, sondern von der Frau mit ihrer Vorführung. Sie erklärt weiter: „Ich hab´ den gefragt, warum.“ – PAUSE –  und fast verschwörerisch in Tonfall und Lautstärke fügt sie hinzu: „Er sagt, das ist ein Geheimnis.“ Dann, ebenso unvermittelt wie der Start, kommt das Ende unserer Begegnung. Sie kommt wieder ins Gehen und setzt ihren Weg fort, freilich nicht ohne sich zu verabschieden: „Ich wünsche Ihnen alles Gute und &#8211; herzlichen Dank!“</p>
<p>Ich erwidere kurz, bleibe beeindruckt zurück und sehe ihr hinterher. Noch lange denke ich über diese Begegnung nach. EINmal einen anderen Weg gegangen und dann das. Oberflächliche Betrachter werden dieser Frau sicher einen Stempel aufdrücken oder sie in eine ausbruchsichere Schublade sperren. Ich kann nur feststellen: Anders als diejenigen, die sich selbst für makellos halten, hatte diese Frau eine Antenne dafür, dass es mir nicht gut geht. Hat offensichtlich wahrgenommen, dass meine Beine ihren Dienst nicht so verrichten wie sie sollen, hat Luca und Toni an meiner Seite nicht als Spleen von mir identifiziert, sondern als Notwendigkeit. </p>
<p>Oberflächliche Betrachter würden sagen: „Die hat doch ´ne Macke“. Ich kann nur sagen: Das ist alles eine Frage der Perspektive! </p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/10/So-ist-das-also-Wuerfel.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/10/So-ist-das-also-Wuerfel.jpg" alt="" title="So ist das also-Wuerfel" width="450" height="338" class="aligncenter size-full wp-image-2450" /></a></p>
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		<title>FERNWEH &amp; REISELUST – TEIL 4</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 08:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fernweh & Reiselust]]></category>
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		<description><![CDATA[Mitte September 2011: Endlich! Kurz vor Start. Durchatmen nach zwei verdammt nervenaufreibenden Tagen. Theoretisch sind wir gerade schon auf dem Weg nach Istanbul, praktisch ist alles ganz anders gekommen mal wieder. So anders aber auch nicht, strenggenommen. Unsere Mitfahrgelegenheit macht tatsächlich einen Umweg von ca. 500 Kilometern, um uns statt in Leipzig in Süddeutschland an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte September 2011: Endlich! Kurz vor Start. Durchatmen nach zwei verdammt nervenaufreibenden Tagen. Theoretisch sind wir gerade schon auf dem Weg nach Istanbul, praktisch ist alles ganz anders gekommen mal wieder. So anders aber auch nicht, strenggenommen. Unsere Mitfahrgelegenheit macht tatsächlich einen Umweg von ca. 500 Kilometern, um uns statt in Leipzig in Süddeutschland an einer Autobahnauffahrt einzusammeln! Eigentlich hätten wir nämlich gestern früh eine Ladung Medikamente (für die ersten drei Monate) erhalten sollen, der Lieferdienst hat aber just zu dieser Zeit ein enormes EDV-Chaos und die Sendung ist nicht mal heute angekommen. Die zweite Sendung, mit einem Extrakurier notfallartig heute Mittag losgeschickt, kam dank Ferienende und Freitagsverkehr leider auch extrem verspätet an – aber sie kam letztendlich tatsächlich, und das ist die Hauptsache. Nur, dass wir jetzt eben nicht wie geplant in Leipzig zusteigen können und es auch mit Öffentlichen keine Möglichkeiten mehr gibt, unseren Istanbulfahrer auf seiner „eigentlichen“ Strecke zu erwischen – ich bin sehr neugierig auf diesen Menschen, der wegen uns zwei Pappnasen tatsächlich so einen Umweg fährt!? Jedenfalls sind die Rucksäcke gepackt, die Schuhe stehen bereit, die Ampullen schwimmen in der Thermoskanne im Kühlschrank zwischen Eiswürfeln und harren der Hitze, die da kommen mag&#8230; und ich bin tatsächlich eher aufgeregt wie müde. Oder eher müde wie aufgeregt? Jedenfalls hat vor allem der heutige Tag ganz schön an meinem Nervenkostüm gezupft&#8230; egal, bald sind wir hoffentlich in Istanbul! Spannend!</p>
<p><i>Hinweis: Alle Artikel von der Reise unserer Gastbloggerin Iris finden Sie in der <a href="http://www.bloghaus-ms.de/category/fernweh-reiselust/">Kategorie Fernweh &#038; Reiselust</a>.</i></p>
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		<title>FERNWEH &amp; REISELUST – TEIL 3</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 08:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fernweh & Reiselust]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Welt ist ganz schön groß. Und ein Jahr ist doch ganz schön wenig Zeit. Zumindest, wenn man gerne kontemplativ reist und nicht nur möglichst viele Kilometer machen will&#8230; der langen Rede kurzer Sinn: Amerika wird doch nicht entdeckt. Back to the Mittelalter… Fast war die Fahrt übers Große Wasser in trockenen Tüchern&#8230; nach vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt ist ganz schön groß. Und ein Jahr ist doch ganz schön wenig Zeit. Zumindest, wenn man gerne kontemplativ reist und nicht nur möglichst viele Kilometer machen will&#8230; der langen Rede kurzer Sinn: Amerika wird doch nicht entdeckt. Back to the Mittelalter… Fast war die Fahrt übers Große Wasser in trockenen Tüchern&#8230; nach vielen Reisevorbereitungsarbeitsstunden, die in die Recherche darüber geflossen sind, wie wir über den Atlantik kommen, ohne zu fliegen und ohne dafür ein Vermögen zu bezahlen hatten wir endlich die fast perfekte Lösung gefunden. Gut, wir wären am 24.12. um 5 Uhr morgens „plötzlich“ am Hafen in Rio de Janeiro, also Brasilien, gewesen und da wollten wir eigentlich gar nicht hin diesmal. Panama aufwärts bzw. USA abwärts hätte uns gereizt, aber wie gesagt, wir haben zu wenig Zeit. </p>
<p><i>Hinweis: Der Text ist von Mitte August, es war nur keine Zeit (mal wieder die Zeit!) ihn früher einzustellen. Alle Artikel von der Reise unserer Gastbloggerin Iris finden Sie in der <a href="http://www.bloghaus-ms.de/category/fernweh-reiselust/">Kategorie Fernweh &#038; Reiselust</a>.</i></p>
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		<title>Hallo Wach trifft Zombie</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 12:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzt & Patient]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwann zwischen seinerzeit und heute: Abgetörnt und fern der Heimat. Unerträglich lahm gelegt. Unfassbar anstrengend ist jede noch so winzige Arbeit von Kopf und Körper. Ich funktioniere, mehr ist nicht drin. Ein Minimalkonsens zwischen dem Alltag und dem eigentlichen Unvermögen ist das. Wie ferngesteuert komme ich mir vor. Morgens aus dem Bett, der Körper vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann zwischen seinerzeit und heute: Abgetörnt und fern der Heimat. Unerträglich lahm gelegt. Unfassbar anstrengend ist jede noch so winzige Arbeit von Kopf und Körper. Ich funktioniere, mehr ist nicht drin. Ein Minimalkonsens zwischen dem Alltag und dem eigentlichen Unvermögen ist das. Wie ferngesteuert komme ich mir vor. Morgens aus dem Bett, der Körper vom Nervenfresser voll Blei gepumpt, möchte ich mich am liebsten sofort wieder hinlegen. </p>
<p>Hollywood grüßt in meinem Kopf. Ich bin untot, nicht lebendig, assoziiere ich. Ein Zombie im Film wäre, auch vom Bewegungsmuster her, mit mir gut besetzt. Na ja, beginnt der innere Dialog zwischen „Wollen“ und „Müssen“, egal, das schaffst du schon! Hauptsache irgendwie durch den Tag kommen. Doch irgendwie ist nicht genug. Und so schleppe ich mich dahin. Nur nichts anmerken lassen. Mechanische Tage sind das, einer nach dem anderen. Klar, das liegt am Wetter, am Stress (nur da war eigentlich keiner), am Zyklus, an sonst was. Das hört auch wieder auf.<br />
Unaufhörlich kämpfe ich und rede mir ein, es gebe bald ein Ende dieses Zustands. Lebensqualität ist etwas ganz anderes. Zwischendurch dann wieder Zweifel: Soll das jetzt immer so sein? Das halte ich nicht mehr lange aus.<br />
Die Wochen ziehen wie im Rausch an mir vorbei. Ich weiß nicht, wie ich sie hinter mich bringe. Schließlich rette ich mich in den Urlaub. Danach wird das bestimmt anders.</p>
<p>Nee, wieder getäuscht! Auch absolute Entspannung über ein paar Wochen ändert gar nichts. Das böse F-Wort (Nicht, was Sie jetzt denken!), für die Gastgeber des Nervenfressers heißt das Fatigue. Das klingt nach Eiffelturm, Champs Elysée, nach Baguette und Poesie. Verklärt aber nichts weiter als über die Maßen lahm legende Erschöpfung. Schlimmer als das gelegentlich von anderen gehörte „Ach, ich bin auch müde. Das ist das Frühjahr (alternativ: der Herbst, Winter, die Hitze…)!“ Millionen Mal so schlimm.</p>
<p>Früher war so etwas höchstens nach durchfeierten Nächten oder Marathon-Pensum im Beruf spürbar. In solchen Fällen wurde danach ausgiebig geschlafen und der Akku war kurze Zeit später wieder vollständig aufgeladen, die alte Leistungsfähigkeit wieder da. </p>
<p>Hier aber nützt das alles überhaupt nichts. Wenn dich der Nervenfresser derart gepackt hält, dann bist du zu nichts mehr in der Lage und kannst dich aus den Fesseln auch mit noch so viel Willen nicht befreien, kannst so gar nichts dagegen tun, oder?</p>
<p>Einer hat ´ne Idee: Der Experte, Boss in meinem Kompetenzteam, mein Neurologe. Wie ich ist er kein Mensch, der vorschnell zu pharmakologischen Mitteln greift. Wir sind diesbezüglich eigentlich immer nach dem Motto ‚Weniger ist Mehr‘ unterwegs. Nun aber, angesichts dieses Zombie vor ihm und der Einsicht, dass dies nun mal ein Ende haben muss und wir gemeinsam lange genug auf Änderung von ‚untot‘ zu ‚lebendig‘ gewartet haben, kommt der Vorschlag auf einen Versuch.</p>
<p>Es gibt da ein Mittel, eigentlich aus der Parkinson-Therapie, das könnte helfen. Es wirkt direkt auf den Gehirn-Stoffwechsel und soll dadurch verlorene Energie direkt zurück bringen.<br />
Also gut, der Griff nach dem Strohhalm!</p>
<p>Der Boss sieht´s sportlich und verordnet drei ‚Hallo Wach‘ pro Tag. Ich lese den Beipackzettel, lese von Halluzinationen, vom Herzrasen und bekomme Angst. Aber ein Anruf  genügt und wir einigen uns: Erst ´ne halbe, dann eine, inzwischen zwei Tabletten, morgens und mittags eingeworfen und…</p>
<p>… Zwei Wochen später: Die ‚Hallo Wach‘ haben den Zombie niedergerungen. Gut, denke ich, dass wir sie aufeinander losgelassen haben und die Untote wieder lebendig ist. Zwar habe ich einen staubtrockenen Mund davon, aber was ist der gegen das Zombie-Dasein? Und schließlich gibt es Lutschpastillen, die die Zunge vom Gaumen lösen und das Sabbeln störungsfrei werden lassen.</p>
<p>Das alles war im letzten Jahr. Klar, auch heute noch gibt es diese Tage, da ist wird der Zombie in mir noch mal übermächtig. Aber im Durchschnitt aller Tage ist die „Kopf-Körper-Schere“ sehr viel stumpfer geworden.<br />
Ich durfte erfahren: Irgendwie und irgendwo kann es ein Kraut gegen Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit geben. Hast du die Augen auf, teilst dich mit und ergibst dich nicht, kommt Hilfe, manchmal auch auf ganz unerwartete Weise. </p>
<p>Irgendwie hoffnungsvoll und tröstlich ist das.</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/08/HalloWachtrifftZombie.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/08/HalloWachtrifftZombie.jpg" alt="" title="HalloWachtrifftZombie" width="450" height="338" class="alignnone size-full wp-image-2329" /></a></p>
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		<title>Work and Travel&#8230; &#8230;einfach ausprobieren</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/07/work-and-travel-einfach-ausprobieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 15:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch einfach ausprobieren erfordert Vorbereitung: Das fängt an bei A wie Auslandsreisekrankenversicherung, über F wie Familie, Freund und Freunde, über M wie Medikamente bis hin zu Z wie Zoll. Es gab also wirklich jede Menge zu tun; Da ich am Anfang des Jahres (2010) meinen Job gekündigt hatte, hatte ich zum Glück genug Zeit um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch einfach ausprobieren erfordert Vorbereitung: Das fängt an bei A wie Auslandsreisekrankenversicherung, über F wie Familie, Freund und Freunde, über M wie Medikamente bis hin zu Z wie Zoll. Es gab also wirklich jede Menge zu tun; Da ich am Anfang des Jahres (2010) meinen Job gekündigt hatte, hatte ich zum Glück genug Zeit um mich durch das Alphabet der Vorbereitungen zu wuseln.</p>
<p>Ich befragte andere MS-Betroffene in Foren bzw. Internet-Communitys, ob sie ähnliches erlebt haben/ähnliches gemacht haben. Fündig wurde ich &#8211; nach sehr langem Suchen &#8211; bei einer netten jungen Dame, die zu der Zeit in Australien studiert hat (wenn mich meine Erinnerung nun nicht täuscht). Sie sagte mir, dass sie sich die Medikamente (in Drei-Monatsraten) zuschicken lässt. Erneut kommen Fragen auf: Ist es nicht zu kalt/zu warm während des Transportes? Was ist ohne feste Adresse, wohin lässt man sich die Pakete schicken? Kommen die durch den Zoll, immerhin sind dort auch Kanülen dabei? Wie viele Monate darf mir mein Arzt verschreiben? Wäre es möglich sich direkt mit einem Jahresvorrat einzudecken? Wie viele Monate darf ich einführen? Ist es sicher, so viele Monate auf einmal mitzunehmen: Sowohl vom Wert her als auch von der Aufbewahrung? Würde die Krankenkasse aus Deutschland die Medikamentenkosten übernehmen, wenn ich in Vorkasse trete? Übernimmt eine Auslandsreisekrankenversicherung die Kosten? Wie hoch sind die Kosten für das Medikament in Australien? Könnte ich sie mir selbst leisten, also komplett selbst zahlen? Gibt der Arzt das Rezept an meine Eltern? Bekommen meine Eltern die Medikamente in der Apotheke?</p>
<p>Wie ihr seht ist das ein sehr großes Thema gewesen. Jede Menge Fragen und inzwischen kann ich diese auch alle beantworten, allerdings nimmt das zu viel Platz hier ein, darum schreibe ich nur die Lösung auf, für die ich mich entschieden habe (wer genauere Fragen hat, warum ich mich für folgendes entschieden habe, darf gerne hier unten bei Kommentaren fragen. Bei sehr großer Nachfrage werde ich einen extra Eintrag nur mit Beantwortung dieser Fragen zur Verfügung stellen.)<br />
Mein Plan A (bezogen auf die Medikamente) sah folgendermaßen aus:<br />
Ich nehme Medikamente für die ersten drei Monate mit und lasse mir dann die Medikamente für jeweils drei weitere Monate zuschicken. In dem Paket sollten dann mind. die drei Monate Medikamente sein, eine Kopie meines Patientenpasses und eine Kopie eines englischsprachigen Berichtes meines Arztes, dass ich diese Medikamente benötige. (Textvorlagen kann ich auch gerne zur Verfügung stellen.)<br />
Falls Plan A schief geht, hatte ich mir einen Plan B überlegt:<br />
Entweder alle drei Monate zurück nach Deutschland fliegen (von einem Mitglied meiner Familie die Medikamente zum Flughafen bringen zu lassen und mehr oder weniger direkt wieder heim fliegen) oder die Medikamente doch selbst zu bezahlen.<br />
Ob alles wie gewünscht laut Plan A geklappt hat, erfahrt ihr im Laufe der nächsten Berichte.</p>
<p>Das nächste große Thema war die Auslandsreisekrankenversicherung. &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bloghaus-MS Gastautorin Monika<br />
<a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2203" title="Passbild" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/06/Passbild-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a>Ich bin 1983 in Dortmund geboren. Nach mehreren Umwegen habe ich 2008 erfolgreich meine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin abgeschlossen. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich im OP. 2009 wurde ich mit der Verdachtsdiagnose MS konfrontiert, die sich 2010 durch ein weiteres MRT bestätigte.<br />
Was ich zur Zeit mache? Ich lebe mein Leben und versuche meine Träume zu verwirklichen, denn das ist möglich, wenn man die Träume konkret genug macht und dafür arbeitet.  Die MS macht manches schwerer oder auch mal komplizierter, aber wenn man sich der Herausforderung stellt, dann lernt man sehr viel und fühlt sich hinterher großartig. Mit gestärktem Selbstwertgefühl kann es dann zu neuen Herausforderungen gehen.</p>
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