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	<title>Bloghaus-MS &#187; Der alltägliche Wahnsinn</title>
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	<description>Leben mit Multipler Sklerose. Das Blog.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Jan 2012 08:48:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ohne Vorsätze, aber mit hohen Erwartungen ins neue Jahr &#8230; !</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2012/01/ohne-vorsatze-aber-mit-hohen-erwartungen-ins-neue-jahr/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe MitBlogger, habe mich seit einiger Zeit mal wieder dazu durchgerungen einen neuen Beitrag zu verfassen und zu veröffentlichen. Ist ja nun doch schon wieder einige Zeit her, seit meiner letzten Meldung&#8230;! ;-)  Die Überschrift meines aktuellen Beitrags soll Euch denn auch ein wenig provozieren. *lach* So denkt manch einer von Euch vielleicht: &#8220;Wie bitte?! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe MitBlogger,</p>
<p>habe mich seit einiger Zeit mal wieder dazu durchgerungen einen neuen Beitrag zu verfassen und zu veröffentlichen. Ist ja nun doch schon wieder einige Zeit her, seit meiner letzten Meldung&#8230;! ;-)  Die Überschrift meines aktuellen Beitrags soll Euch denn auch ein wenig provozieren. *lach*</p>
<p>So denkt manch einer von Euch vielleicht: <em>&#8220;Wie bitte?! Keine guten Vorsätze im neuen Jahr? Aber hohe Erwartungen hat er an seine Umwelt?! Na vielen Dank - Ohne mich!&#8221;</em> :-)</p>
<p>Aber es geht mir in diesem Beitrag wirklich einzig und allein darum, dass jeder für sich mal seine eigenen Ziele und Wünsche überdenkt und gegebenenfalls korrigiert.</p>
<p>So habe ich seit nunmehr 12 Monaten, dank meines Therapiewechsels am Anfang des letzten Jahres, wieder eine stabile Gesundheit ohne jegliche MS-Symptome. Deshalb habe ich mir selbst gesagt: &#8220;<em>Das letzte Jahr ist gesundheitlich so gut wie schon seit 11 Jahren nicht mehr gelaufen [Erstdiagnose war 1999]. Warum soll ich deshalb etwas ändern und möglicherweise dadurch eine Verschlechterung meines MS-Verlaufs schüren?</em>&#8221; =&gt; Aus diesem Grund habe ich mir <strong>SELBST KEINE VORSÄTZE</strong> für 2012 vorgenommen.</p>
<p>Auf der anderen Seite habe ich mir, dank meiner stabileren Gesundheit, wieder neue Schwerpunkte im Alltag gesetzt. Schwerpunkte, an die in den letzten Jahren, in denen es mir nicht so gut ging, kaum zu denken waren.</p>
<p>Nach meinem ersten wohlbekommenen befristeten Arbeitseinsatz in Vollzeit im  Herbst letztes Jahr wünsche ich mir nun eine länger andauernde Beschäftigung. Nur steht mir da oftmals mein eigener Lebenslauf &#8211; gespickt mit Fehlzeiten und kurzen Arbeitseinsätzen &#8211; im Weg. So merke ich natürlich oft das zurückhaltende Verhalten potentieller Arbeitgeber, wenn ich um eine Chance zum Rückkehr ins Berufsleben kämpfe. Ja, es ist nicht leicht den Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass man selbst nicht nur eine befristete Krankheitsvertretung anstrebt. Im Falle eines Vorstellungsgesprächs kommen dann oftmals unangenehme Fragen der Personalentscheider eines Unternehmens nach den eigenen Lücken im Lebenslauf und die Frage nach einer chronischen Erkrankung. Die muss ich dann natürlich bejahen. Danach schwindet schnell die Aufmerksamkeit des potentiellen Arbeitgebers an meiner Arbeitskraft. Ziemlich traurig noch nicht einmal eine Chance eingeräumt zu bekommen, nicht wahr?!</p>
<p>Nun gut, &#8230; Aus diesem Grund habe ich die <strong><span style="color: #000000">HOHEN ERWARTUNGEN AN DAS NEUE JAHR</span></strong>. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben!</p>
<p>Also, BLEIBT NEUGIERIG!</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0026.jpg"><img class="wp-image-2570 alignnone" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0026-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<address><strong><span style="color: #000000">Viele Grüße</span></strong></address>
<h4><strong><span style="color: #0000ff"><span style="color: #000000">Euer MitBlogger</span> Stefan</span></strong></h4>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jahresblick :)</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/12/jahresblick/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Familie & Partnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr Lieben, eben beim Schreiben der Überschrift &#8220;Jahresrück- und -ausblick&#8221; dachte ich mir, eigentlich könnte ich das ganze doch mal kürzen &#8211; daher &#8220;Jahresblick&#8221;. Klingt doch sehr nett und lässt Spielraum zur freien Interpretation.. :) Was war 2011: - Gestartet hat das Jahr recht gut und wie bei allen anderen Jahreswechseln auch, hat sich von heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Lieben,</p>
<p>eben beim Schreiben der Überschrift &#8220;Jahresrück- und -ausblick&#8221; dachte ich mir, eigentlich könnte ich das ganze doch mal kürzen &#8211; daher &#8220;Jahresblick&#8221;. Klingt doch sehr nett und lässt Spielraum zur freien Interpretation.. :)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;color: #0000ff">Was war 2011:</span></strong></p>
<p>- Gestartet hat das Jahr recht gut und wie bei allen anderen Jahreswechseln auch, hat sich von heute auf morgen die Welt ganz normal weitergedreht und es war ein Tag, wie fast jeder andere auch. Na gut, es war Feiertag, man konnte ausschlafen und&#8230; &#8211; sich ganz heiter morgens um halb 7 vom Sohnemann wecken lassen :)<br />
Allerdings ging es dann gleich mit der <a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-admin/post.php?post=1820&amp;action=edit" target="_blank">jährlichen Erkältung</a> weiter, die anscheinend schon zum Winter einfach dazu gehört. Hatten wir ja erst&#8230;</p>
<p>- Anfang des Jahres stand die Planung des Welt-MS-Tags 2011 im Raum und hat mich viel Kraft und Organisationstalent gekostet, denn: Typisch für MS-ler (habe ich so zumindest vielen Stimmen aus meine Selbsthilfegruppe entnommen) &#8211; will man ja &#8220;<a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-admin/post.php?post=1572&amp;action=edit" target="_blank">alles perfekt</a>&#8221; machen.<br />
ALLES und PERFEKT sind aber absolute Worte und in der Realität kaum umsetzbar. Alleine lässt sich so ein Event nicht schultern und daher war es die richtige Entscheidung, die Organisation und die Durchführung auf mehrere zu verteilen. Daraus wurde ein tolles Event am Welt-MS-Tag, das zur vollsten Zufriedenheit verlief (selbst meiner eigenen! ;-) ).</p>
<p>- Ich feierte meinen 30. Geburtstag. Für viele Frauen oft ein Meilenstein im Leben, der nach &#8220;gängigem Usus&#8221; eine rauschende Party und eine mächtige Feier brauch.<br />
Für mich stand fest: am gleichen Tag findet in Bayreuth das Entenrennen statt, veranstaltet vom Kiwanis Club, die für jede verkaufte Ente bedürftigen Kindern einen tollen Ausflug oder ein schönes Wochenende ermöglichen. Meinen Geburtstag so zu feiern, war für mich das größte Geschenk! Anderen helfen und Freude dran haben :-)</p>
<p>- Die uns seit Sommer (und schon länger) begleitende Wohnungssuche hat sich nun endlich erledigt, wir haben unseren Umzug vergangenes Wochenende hinter uns gebracht und lediglich noch 8-10 auszupackende Kartons in der Wohnung stehen. Morgen gehe ich auf Vorhang-Jagd, so dass wir zu den Feiertagen hoffentlich restlos eingezogen sind.<br />
Naja gut&#8230; die alte Wohnung ist noch bis 31. 12. gemietet, da können wir dann auch nach den Feiertagen noch die restlichen Ausräum- und Aufräumarbeiten erledigen.</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong><span style="text-decoration: underline">Was kommt 2012</span></strong>:</span><br />
Das zu beantworten ist extrem schwierig und meistens nur mit der ominösen Glaskugel möglich. Denn wer kann schon in die Zukunft blicken..</p>
<p>- Ich werde ab Januar an einer Studie in der lokalen MS-Schwerpunkts-Klinik teilnehmen, die prüfen wird, wie sich 2x wöchentlich 90 Minuten Tai-Chi auf die Erkrankung und vor allem auf die Gesundheit auswirken. Da freue ich mich sehr darauf, weil ich hoffe oder auch glaube, dass sich mein Gleichgewicht dadurch verbessern wird.</p>
<p>- Am Welt-MS-Tag im Mai kommenden Jahres wird die Organisation auf mehrere Schultern verteilt und es wird somit etwas stressfreier werden, da beide in Bayreuth ansässigen Selbsthilfegruppen diesen Tag gemeinsam gestalten werden.<br />
Genaues ist noch nicht geplant, aber das Grobgerüst steht! :-)</p>
<p>- Mein Mann wird zu Ende Juni seine Diplomarbeit geschrieben und abgegeben haben und somit sein Fernstudium beenden, was für &#8220;Entspannung&#8221; auf allen Ebenen sorgt.</p>
<p>Das ist der &#8220;Plan&#8221; für die erste Hälfte 2012 &#8211; alles weitere wird sich ergeben, denn hier gilt wieder der berühmte Satz von John Lennon: &#8220;Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen..&#8221;! Recht hat er! :-)</p>
<p>Aber so ist doch der &#8220;normale&#8221; Lauf des Lebens.. Wichtig ist es, immer wieder aufzustehen und weiter zu machen &#8211; wie es eine tolle Werbekampagne derzeit im Fernsehen beschreibt.<br />
Jeder hat etwas, das ihn oder sie antreibt.. im eigenen Tempo.. mit den eigenen zur Verfügung stehenden Kräften und somit im eigenen Fluss des Lebens.</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2548" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten1.jpg" alt="" width="192" height="262" /></a></p>
<p>Ich wünsche euch allen <a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-admin/post.php?post=1727&amp;action=edit" target="_blank">wie jedes Jahr</a> schöne, entspannte Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012 &#8211; natürlich ohne auszurutschen bitte!! :-)</p>
<p>Lieben Gruß,<br />
Beate<br />
- stay tuned! -</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>*Haaaaaatschiii!!*</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/12/haaaaaatschiii/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 18:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist das wohl in der letzten Zeit meist hörbare Wort in unserer Familie. Ist doch klar, dass so ein Umzug am Ende des Jahres nicht noch ohne zusätzliche Erkältung auskommt.. nein.. Selbstverständlich kommt zum ohnehin schon straffen Zeitplan (der geneigte Leser erinnert sich..) noch Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen hinzu, um es uns so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist das wohl in der letzten Zeit meist hörbare Wort in unserer Familie.<br />
Ist doch klar, dass so ein Umzug am Ende des Jahres nicht noch ohne zusätzliche Erkältung auskommt.. nein.. <a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Erkältung.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2531" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Erkältung.jpg" alt="" width="135" height="135" /></a><br />
Selbstverständlich kommt zum ohnehin schon straffen Zeitplan (der geneigte Leser erinnert sich..) noch Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen hinzu, um es uns so richtig schön leicht zu machen..<br />
Ganz ehrlich, ich könnte sonstwas, wenn ich daran denke, dass ich gestern mit meiner Schwester den IKEA-Großeinkauf für unsere neue Wohnung gemacht habe, weil mein Mann flach lag. Also nicht wegen meiner Schwester, nein ganz und gar nicht!! Sie war mir wirklich gestern eine riesengroße Hilfe!! Dazu noch meine Mutter, die sich um unseren Kleinen gekümmert hat, weil der Papa nicht konnte vor lauter Kopf- und Gliederschmerzen.</p>
<p>Aber der Tag gestern hat mir anscheinend noch den Rest gegeben, denn heute bin ich die nächste mit Schniefnase und heftigen Kopfschmerzen. Die neue Wohnung streichen steht auf dem Plan für die nächste Woche. Ich bin am Grübeln, wie wir alles am besten unter den Hut bekommen.Unser Kleiner hätte zwar sicherlich eine riesen Freude daran, in der Farbe herum zu panschen, aber das passt nicht wirklich in den ohnehin schon knappen Zeitplan und die aktuell geschwächte körperliche Leistungsfähigkeit.</p>
<p>Hilfe / Unterstützung holen? Das Oma-und-Opa-Netzwerk ist schon eingeplant, zum Streichen und zur Kinderbetreuung. Aber auch dort hat die Erkältungswelle zugeschlagen.</p>
<p>Also werden wohl sämtliche Schniefnasen in den nächsten Tagen die Wohnung streichen und mir gelingt es hoffentlich, alles ein wenig entspannter zu sehen.</p>
<p>So verbringen wir dieses Jahr unsere Vorweihnachtszeit&#8230; ;-)</p>
<p>Habt alle eine gute Zeit!!</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Beate<br />
- stay tuned! -</p>
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		<title>Früher war alles leiser</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/12/fruher-war-alles-leiser/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich stelle fest, es gibt fast nirgendwo mehr Stille. Aus Geschäften in Einkaufsmeilen dröhnt Musik. Nicht mein Geschmack. Und überhaupt, überall diese Dauerbeschallung. Kaufhäuser wollen mit ihr zum Kauf animieren. Nicht mit mir, da kann das Sortiment noch so verlockend sein, ich behalte mein Geld und meine Nerven. U-Bahn kann ich nicht mehr fahren, seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stelle fest, es gibt fast nirgendwo mehr Stille. Aus Geschäften in Einkaufsmeilen dröhnt Musik. Nicht mein Geschmack. Und überhaupt, überall diese Dauerbeschallung. Kaufhäuser wollen mit ihr zum Kauf animieren. Nicht mit mir, da kann das Sortiment noch so verlockend sein, ich behalte mein Geld und meine Nerven. </p>
<p>U-Bahn kann ich nicht mehr fahren, seit überlautes Telefonieren gängige Praxis wurde. Ich habe es irgendwann noch einmal probiert. Dauerhaftes Berieseln durch Kopfhörer-Dröhnung, aber so laut, dass die blechernen Tonreste auch an mein Ohr dringen, kommt eine Sitzbank weiter hinzu. Am anderen Ende des Wagens schreit eine Mutter ihr Kind an. Das fängt an zu plärren. Dazu die Fahrgeräusche über den Schienen. Zu viel für meinen Kopf, in dem der Nervenfresser dafür gesorgt hat, dass ich aus der Kakophonie nichts mehr herausfiltern kann. Alles dröhnt mich gleichzeitig und in gleicher Intensität voll. Ich fühle, wie die Energie aus mir heraus fließt. Mit jedem ungewollt Gehörten ein Stückchen mehr. Augen kannst du zumachen, die Umgebung ausblenden. Aber wer kann seine Ohren schließen? Ich habe Fluchtreflexe, will wegrennen, muss unverzüglich Stille haben. Oder wenigstens meine Musik. Wäre ich nicht auf dem Weg zur Augenärztin gewesen, ich wäre ausgestiegen. Disziplin brachte mich zum Durchhalten, bis ich völlig geschafft mein Ziel erreicht habe. Spätestens da war klar, U-Bahn fahre ich ab sofort nicht mehr. Für den Rückweg war ohnehin schon ein Taxi vorgesehen.<br />
Im eigenen Auto bestimme schließlich ich, was ich hören will. Ganz abgesehen von der leichteren Mobilität, die es bietet. Schwere Lasten sind im Kofferraum, ich bin beweglich ohne Geh(h)hilfen und kann unbegrenzte Wegstrecken zurücklegen. Ich genieße das!<br />
Und brauche ich richtige Stille, dann sind´s die eigenen vier Wände. </p>
<p>Aber urplötzlich: Von draußen ungeheurer Lärm. Es dröhnen Motoren, als wenn du auf dem Rollfeld neben drei Jumbos stehst. Schnell Fenster zu, dann schauen, was da los ist. Auch durch geschlossene Isolierverglasung immer noch zwei Jumbos. Ich sehe nach. Die Gärtner sind da! Wo früher ein Besen reichte oder ein Rechen, eine Harke oder Heckenschere. Wo früher Äste mit Astschere oder Muskelkraft zerkleinert wurden, der Rasen mit dem Handmäher gestutzt wurde, da braucht Mann heute</p>
<ul>
<li>Aufsitzmäher</li>
<li>Laubpuster</li>
<li>Hecksler</li>
<li>Elektronische Heckenschere</li>
<li>Motorsägen</li>
</ul>
<p>und was der Baumarkt sonst noch so hergibt. Der Mann beziehungsweise Gärtner von Welt greift zum schweren Gerät, als wollte er Stärke beweisen. Statt Hantelbank das Beherrschen der mörderischen Technik. So wird auch auf noch so kleiner Fläche vernichtet, was im Wege ist. Nur Jungs: Die Wirkung eines Fitness-Studios ersetzt das gerade nicht!</p>
<p>Voll selbstverliebter Erhabenheit auch sein Cruisen mit dem Aufsitzmäher hinter dem Mietshaus, während sich auf der anderen Seite des Gebäudes – immerhin zu Fuß – der Kollege Ghostbuster bewegt, der das Laub aus den Rabatten bläst. Beide tragen signalgelben Lärmschutz auf den Ohren.</p>
<p>Und ich? Bin weder beeindruckt von männlicher Gartenpflege-Potenz noch freue ich mich über benzingeschwängerte Luft. Sinniere so vor mich hin: Frauen sind nie dabei. Sie sehe ich immer nur mit traditionellen Gerätschaften. Sollte ich womöglich richtig interpretiert haben? Und wieso geben die MIR keinen Lärmschutz auf die Ohren? Nur gut, dass die Show nach 1-2 Stunden vorbei ist…<br />
… da muss der Eigenheimbesitzer 100 m weiter unbedingt seinen Hecksler anwerfen.<br />
Und als ob das nicht reicht: Seit einer Woche wird die große öffentliche Grünfläche neben dem Mietshaus „umgestaltet“. Ein Ende ist nicht absehbar, aber – wie beruhigend &#8211; die Volkswirtschaft lebt auch sonnabends ab 7.30 Uhr, deutlich vernehmbar durch freundliches Radlader-Wecken…</p>
<p>Erdwälle werden versetzt, Bäume gefällt, Sträucher enthauptet und es ist kein Ende in Sicht. Dagegen waren die anderen Jungs ja noch gar nichts!</p>
<p>Ich denke, früher war doch alles leiser. Während Gewerkschafter heute mit Trillerpfeifen für Tariferhöhungen streiten, frage ich mich, wie ich wohl für Stille demonstrieren soll. Stille und das Wahrnehmen der leisen, kleinen Details. Wie wohltuend das doch sein kann!</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Früher-war-alles-leiser.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/12/Früher-war-alles-leiser.jpg" alt="" title="Früher war alles leiser" width="490" height="368" class="aligncenter size-full wp-image-2522" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was lange währt&#8230;</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/11/was-lange-wahrt-2/</link>
		<comments>http://www.bloghaus-ms.de/2011/11/was-lange-wahrt-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; wird endlich gut. Sagt ein Sprichwort. Ich hoffe, dass es sich als wahr erweisen wird! Auch wenn ich dachte, wir könnten ab Anfang Oktober unsere neue Wohnung betreten, ausmessen, streichen, alles-für-den-Umzug-vorbereiten, hat sich das insofern zerschlagen, dass von Seiten des Vermieters noch &#8220;etliche Dinge geregelt&#8221; werden mussten &#8211; wir wussten natürlich nicht, welche und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; wird endlich gut.<br />
Sagt ein Sprichwort.<br />
Ich hoffe, dass es sich als wahr erweisen wird!</p>
<p>Auch wenn ich dachte, wir könnten ab Anfang Oktober unsere neue Wohnung betreten, ausmessen, streichen, alles-für-den-Umzug-vorbereiten, hat sich das insofern zerschlagen, dass von Seiten des Vermieters noch &#8220;etliche Dinge geregelt&#8221; werden mussten &#8211; wir wussten natürlich nicht, welche und ob wir in irgend einer Weise diesen ganzen Prozess hätten beschleunigen können (konnten wir nicht!).</p>
<p>Nun wurde zum 30.11. die Schlüsselübergabe vereinbart. Unser Umzug läuft anders, als geplant und wir rutschen recht nahe an die Weihnachtsfeiertage heran.<br />
Somit wird unser Weihnachten wird dieses Jahr eher holterdipolter sein &#8211; ohne Adventskranz (wäre zwar schön gewesen, gerade auch für unserern kleinen Sohn) und ohne vorweihnachtliche Stimmung in der Wohnung (da ich keine 2 Wohnungen vorweihnachtlich dekorieren werde, um in einer dann alles gleich wieder weg zu räumen).<br />
Okay &#8211; es gibt Wichtigeres, als Weihnachten&#8230;</p>
<p>So ein Umzug ist ja auch immer eine Veränderung.<br />
Es bleibt die Frage, ob die Lebensumstände in der neuen Wohnung tatsächlich &#8220;besser&#8221; werden &#8211; anders wird es in jedem Fall!</p>
<p>Da ich noch nicht genau abschätzen kann, wie lange wir in Sachen Telefon bzw. Internetverbindung alles geregelt bekommen, wünsche ich nun schon vorab allen tolle Feiertage, eine gute Adventszeit und viel Freude :)<br />
Auch wenn der Schnee bisher noch ausbleibt.. heute ist der 20.11. und in einem Monat ist schon fast Weihnachten :-)</p>
<p>Habt alle eine gute Zeit!!<br />
Beste Grüße,<br />
Beate<br />
- stay tuned!! -</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SO also ist das…</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2011/10/so-also-ist-das%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://www.bloghaus-ms.de/2011/10/so-also-ist-das%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 16:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war wieder einer dieser Tage. Mit Blei ausgegossen die Beine, die linke Fußsohle zwischen Taubheit und Kribbeln, der rechte Oberschenkel bei jedem Schritt ein Schmerz. Mehr schleichen als gehen, eher schlurfen als die Füße heben, immer Kontakt mit dem Großstadtpflaster. Und volle Konzentration auf jeden einzelnen Schritt mit meinen zwei Geh(h)ilfen, damit der Kontakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war wieder einer dieser Tage. Mit Blei ausgegossen die Beine, die linke Fußsohle zwischen Taubheit und Kribbeln, der rechte Oberschenkel bei jedem Schritt ein Schmerz. Mehr schleichen als gehen, eher schlurfen als die Füße heben, immer Kontakt mit dem Großstadtpflaster. Und volle Konzentration auf jeden einzelnen Schritt mit meinen zwei Geh(h)ilfen, damit der Kontakt mit dem Großstadtpflaster nicht noch andere Körperteile betrifft. Einer der Tage, an denen jeder noch so kurze Weg sich energiefressend ausnimmt, als hätte ich einen Marathon zurückgelegt. Die Folge: Wir, das heißt Luca, Toni und vor allem ich müssen Strecke sparen und gehen auf dem Rückweg von der Arztpraxis ohne den sonst gewohnten Abstecher durch belebte City-Passagen auf direktestem Wege zurück zum innerstädtischen Parkhaus. Bloß nach Hause.</p>
<p>Alle Antennen auf Empfang meiner Körpersignale ausgerichtet und nur das Ziel im Kopf, höre ich plötzlich hinter mir eine recht kräftige Frauenstimme. Mit schimpfendem Tonfall, noch kann ich die Worte nicht verstehen, bleiben ihre Äußerungen offenkundig ohne Antwort. Dann – wie gesagt, ich bin langsam – kommt sie näher. Aus der Kakophonie kristallisiert sich für mich der erste Satz heraus: „Die hat gesagt, geradeaus und dann links“. – PAUSE…</p>
<p>Na, denke ich, sie will wohl dem Menschen an ihrer Seite erklären, welche Wegbeschreibung sie eben von dritter Seite erfahren hat. Da kommt sie noch ein Stück näher. Im Augenwinkel stelle ich fest, sie ist alleine. Alles klar, sie hat ein Headset und telefoniert, während der Gesprächspartner ihr vom anderen Ende der Verbindung den Weg weist.  „Bleichenbrücke, Bleichenhof, Hohe Bleichen, Große Bleichen, da wird man ja bekloppt“, höre ich einen zornigen Ausbruch, als sie fast auf gleicher Höhe mit mir ist. Ich stelle fest: kein Headset an der Frau! Vielleicht ist der Fahrradfahrer, der ins Blickfeld kommt, ihr Gesprächspartner. Aber der fährt weiter. Im dem Augenblick, da sie mich fast eingeholt hat, konstatiere ich stumm, dass sie offensichtlich Selbstgespräche führt. Und ich nehme nun auch den Körper zur Stimme, die ganze Erscheinung wahr. In Millisekunden, jedenfalls schneller, als das Lesen dieser Zeilen dauert, scanne ich sie ab. Alter: schwer zu schätzen, aber wohl so zwischen 50 und 65. Weiß geschminktes Gesicht, knallrote Lippen, schwarze lange Haare, zum Pferdeschwanz gebunden, eher schlanke, ja schmale Statur. Gekleidet in schwarz-weiß, weißer Blazer, schwarzes Unterteil (ich bin jetzt schon so eingenommen, dass ich nicht  mehr registriere, ob Hose oder Rock). In der linken Hand trägt sie, pokalgleich, einen leeren Eisbecher aus pastellbunter Pappe. Der Löffel ist schon abhanden gekommen. Über dem rechten, auf 90 Grad angewinkelten Unterarm hängt eine weiße, mitteldimensionierte Handtasche aus den frühen 70ern.</p>
<p>Sie ist besonders, das weiß ich wohl jetzt schon, aber was dann folgt, bringt mich zu einer tiefer gehenden Betrachtung. In dem Moment, als sie auf etwas mehr als gleicher Höhe mit mir ist, verharrt sie und – spricht mich an. „Wissen Sie, wo die Bleichenbrücke ist?“. Meine freundliche Auskunft: „Ja, da hinten. Sie gehen immer geradeaus und die nächste Brücke ist die Bleichenbrücke.“ Sie: „Vielen Dank!“. Ich denke ja immer noch, damit hat es sich, zumal sie jetzt schon zwei Schritt vor mir ist. Aber weit gefehlt! Sie bleibt endgültig stehen. Wohl angesichts meines mangelhaften Gehvermögens fragt sie mich: „Haben Sie es an der Wirbelsäule?“  Ich: „Nein!“</p>
<p>Sie, ungeachtet meiner Antwort: „Da hat mein Orthopäde mir nämlich einen Tipp gegeben.“<br />
Ich, wenig zum Gespräch aufgelegt, mit dem zweiten Versuch, ein Ende zu finden: „Ich habe MS.“<br />
Sie bleibt stehen: „Ich sach Ihnen das trotzdem mal!“</p>
<p>Und nun folgt eine beeindruckende Vorführung. Und ich bin in der ersten Reihe! Irgendwie hat sie mich in ihren Bann gezogen. Inzwischen stehen wir beide. Ohne weiter zu erklären, vollführt sie, kerzengerade aufgerichtet, ganz kleine, ruckartige Kopfbewegungen von der Mitte nach links. Begleitet wird das, was zunächst als Stummfilm begann, dann doch von der viel sagenden Erläuterung: „Fünf mal nach links!“ – PAUSE… </p>
<p>Ich fange an zu lächeln, da erhebt sie ihren rechten Zeigefinger, so dass er sich genau mittig vor ihrem Gesicht befindet.<br />
Ich höre dazu eine sagenhafte, stolze Ankündigung: „Und jetzt kommt´s!!!“ – PAUSE…</p>
<p>Ich sehe die gleichen ruckartigen Kopfbewegungen wie eben, aber in die andere Richtung. Fast triumphierend der Kommentar dazu: „Nur vier mal nach rechts!!!“  &#8212; PAUSE…</p>
<p>Ich schaue sie an, verblüfft und fasziniert zugleich. Nicht von dem Rezept, sondern von der Frau mit ihrer Vorführung. Sie erklärt weiter: „Ich hab´ den gefragt, warum.“ – PAUSE –  und fast verschwörerisch in Tonfall und Lautstärke fügt sie hinzu: „Er sagt, das ist ein Geheimnis.“ Dann, ebenso unvermittelt wie der Start, kommt das Ende unserer Begegnung. Sie kommt wieder ins Gehen und setzt ihren Weg fort, freilich nicht ohne sich zu verabschieden: „Ich wünsche Ihnen alles Gute und &#8211; herzlichen Dank!“</p>
<p>Ich erwidere kurz, bleibe beeindruckt zurück und sehe ihr hinterher. Noch lange denke ich über diese Begegnung nach. EINmal einen anderen Weg gegangen und dann das. Oberflächliche Betrachter werden dieser Frau sicher einen Stempel aufdrücken oder sie in eine ausbruchsichere Schublade sperren. Ich kann nur feststellen: Anders als diejenigen, die sich selbst für makellos halten, hatte diese Frau eine Antenne dafür, dass es mir nicht gut geht. Hat offensichtlich wahrgenommen, dass meine Beine ihren Dienst nicht so verrichten wie sie sollen, hat Luca und Toni an meiner Seite nicht als Spleen von mir identifiziert, sondern als Notwendigkeit. </p>
<p>Oberflächliche Betrachter würden sagen: „Die hat doch ´ne Macke“. Ich kann nur sagen: Das ist alles eine Frage der Perspektive! </p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/10/So-ist-das-also-Wuerfel.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/10/So-ist-das-also-Wuerfel.jpg" alt="" title="So ist das also-Wuerfel" width="450" height="338" class="aligncenter size-full wp-image-2450" /></a></p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[UN-Behindertenrechtskonvention]]></category>

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		<description><![CDATA[Hej, am 13.10. 11 habe ich eine Meldung im Radio gehört, konnte meinen Ohren nicht trauen und habe gedacht es wäre der erste April. Am nächsten Tag las ich in der Tageszeitung jedoch den folgenden Bericht und wusste, dass ich am Vortag keine Satire im Radio gehört hatte. Hier ist der Link zum Artikel. Kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hej,</p>
<p>am 13.10. 11 habe ich eine Meldung im Radio gehört, konnte meinen Ohren nicht trauen und habe gedacht es wäre der erste April. Am nächsten Tag las ich in der Tageszeitung jedoch den folgenden Bericht und wusste, dass ich am Vortag keine Satire im Radio gehört hatte.</p>
<p><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Bundestag-laedt-300-Behinderte-ein-und-dann-wieder-aus-id5159713.html">Hier ist der Link zum Artikel.</a></p>
<p>Kaum zu glauben, oder?</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Sylke<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Neuer Monat, neues Glück!! :-)</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 19:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Familie & Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Hab ich das Ganze noch vor Kurzem in Frage gestellt, bin ich heute absolut glücklich!! :-) Wir haben tatsächlich eine passende Wohnung gefunden bzw. uns finden lassen. Wie der Zufall so will, wird eine für uns passende Wohnung frei, da der Mann einer Bekannten beruflich gen Norden versetzt wird und natürlich die junge Familie komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hab ich <a href="http://www.bloghaus-ms.de/2011/09/neuer-monat-neues-gluck/">das Ganze</a> noch vor Kurzem in Frage gestellt, bin ich heute absolut glücklich!! :-)</p>
<p>Wir haben tatsächlich eine passende Wohnung gefunden bzw. uns finden lassen.<br />
Wie der Zufall so will, wird eine für uns passende Wohnung frei, da der Mann einer Bekannten beruflich gen Norden versetzt wird und natürlich die junge Familie komplett umzieht.</p>
<p>Nachdem sich die Wohnungssuche dermaßen hingezogen hat und ich mich wirklich gefragt habe, wie lange ich das noch mitmachen kann, hat sich nun alles relativ kurzfristig ergeben.</p>
<p>Wir werden laut Mietvertrag zum 1.1.2012 eine neue Wohnung im EG beziehen, mit kleiner Terasse und extra Kinderzimmer! :-)<br />
Fakt ist, dass der Möbeltransporter schon Ende September die Einrichtung der Vormieter abholt und nach Kiel fährt und wir somit bereits ab Anfang Oktober die Wohnung begehen, messen, einrichten und gestalten können. Weihnachten in der neuen Wohnung ist somit gesichert und mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass man es sicherlich sonstwo noch poltern hören konnte.</p>
<p>Die schlaflosen Nächte der vergangenen Wochen haben somit ein Ende und nun geht es wieder vorwärts! :-)</p>
<p>Genießt alle das Leben und den herrlichen Altweibersommer :-)</p>
<p>Lieben Gruß,<br />
Beate<br />
- stay tuned! -</p>
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		<title>Es gibt Dinge&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 19:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Familie & Partnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal wundert mich, ja staune ich, was so passiert. Da sitze ich am Mittagstisch. Vor mir ein Teller mit Gulasch und Nudeln. Gegenüber meine Mutter. Wir unterhalten uns und &#8212;- Soßenspritzer landen auf meinem Shirt. Kleiner als Stecknadelköpfe, aber deutlich sichtbar auf dem Hellblau und Weiß der Streifen. Und nicht etwa mittig auf dem Vorbau, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal wundert mich, ja staune ich, was so passiert. </p>
<p>Da sitze ich am Mittagstisch. Vor mir ein Teller mit Gulasch und Nudeln. Gegenüber meine Mutter. Wir unterhalten uns und &#8212;- Soßenspritzer landen auf meinem Shirt. Kleiner als Stecknadelköpfe, aber deutlich sichtbar auf dem Hellblau und Weiß der Streifen. Und nicht etwa mittig auf dem Vorbau, sondern nur rechtsseitig. Nun ja, das ist an sich nichts Ungewöhnliches. Etwas später dann fällt auch noch der Serviettenzipfel in die Soße. Immer noch nichts, worüber ich mich wundern sollte? Isoliert betrachtet sicher nicht, aber kennt man die Vorgeschichte…</p>
<p>Ein paar Stunden früher:<br />
Ich bin nervös. Meine Mutter hat sich zu einer ambulanten Augen-OP in die Innenstadt begeben. Es ist die zweite ihrer Art. Vor ein paar Wochen war das linke Auge dran, heute soll das rechte folgen. Ich bin nervös, obwohl wir wegen der Erfahrung eigentlich schon so etwas wie Routine haben und wissen, wie das abläuft. Trotzdem, umgekehrt wie sonst üblich, bin ich jetzt die Angehörige der Patientin. Ich kann nichts tun außer warten. Blöde Situation!  Aber nicht lange. Früher als beim letzten Mal ist das Werk vollbracht und ich kann sie abholen. Also mache ich am späten Vormittag auf den Weg in die Innenstadt und parke in einem Parkhaus in der Nähe der Arztpraxis. So nah, dass Luca, Toni und ich die uns mögliche Wegstrecke gut bewältigen können, selbst wenn wir noch einen sehbehinderten Menschen am Arm haben. Ich gehe mit den beiden Geh(h)ilfen vom Parkhaus durch die menschengefüllte Stadt, passiere eine Gruppe lungernder Punks und schlängele mich durch Horden mittagspausender Angestellter, bis ich schließlich das Gebäude der Arztpraxis, mitten in einer Fußgängerzone, erreiche. Puuuh! Dann warte ich nochmal gefühlte hundert Stunden, bis der Fahrstuhl kommt und hadere kurz mit dem Nervenfresser. Für fünf Stockwerke per Treppe reichen die Beine eben nicht. Manchmal nicht mal für zwei. Aber eigentlich auch nicht  für hundert Stunden warten ohne Sitzgelegenheit! Sei´s drum. Irgendwann kommt die Minikabine dann an. Ich entere sie und werde an mein Etappenziel transportiert. </p>
<p>Angekommen. Erst mal gucken, wo sie ist. Ah ja, gefunden. „Hallo!“ Kurze Scherze werden hin- und hergeschickt. Ich setze mich, bevor wir den Rückweg starten. Boxenstopp vor der nächsten Runde. Dann brechen wir auf. Luca und Toni sind jetzt beide in meiner rechten, damit ich das schwächere Bein stützen kann. Am linken Arm eingehakt, begleitet mich, oder begleite ich sie?, die Mutter. Das rechte Auge abgeklebt mit einem dicken Verband, darüber eine Augenklappe aus Plastik. Die gewohnte Brille passt nicht mehr darüber. Da gehen sie also, die Lahme und die Blinde. Ein tolles Paar. Ich bin voll konzentriert auf den Weg, meine Beine, die Horden um uns herum und die Punks. Will nur uns beide, behindert wie wir sind, sicher durch die wimmelnde Umgebung schleusen und plötzlich höre ich: „Ach nee! Was für ein schönes Paar!“. Da steht vor uns eine sehr gute Freundin, mit der ich zwar nahezu täglich telefoniere, die ich aber seit ca. 2 Jahren nicht mehr gesehen habe. Der Nervenfresser stand im Wege und wenn er nicht, dann unsere Faulheit. Wie auch immer: Das gibt´s doch gar nicht. Da kann sie von ihrem Büro aus tausend Wege in die Mittagspause nehmen, kann zu unterschiedlichen Zeiten aufbrechen und wir begegnen uns just hier und jetzt. Und hinzu kommt, dass die OP viel früher vorbei war als gedacht. Normaler Weise wären wir anderthalb bis zwei Stunden später dort gewesen. Nichts Ungewöhnliches? Ich finde schon. Komisch, denke ich noch, bevor wir nach kurzem Smalltalk weiter ziehen. Zum Auto und dann nach Hause, wo wir erst einmal etwas essen wollen. Wir entscheiden uns für Gulasch mit Nudeln. Kein großes Ding. Nur aufzuwärmen beziehungsweise die Nudeln zu kochen. Wir setzen uns und…</p>
<p>…sind am Anfang dieser Geschichte. Wieso ist nun das Geklecker so ungewöhnlich? Normaler Weise passiert mir das nicht. Und: ich kleckere heute nur auf meiner rechten Körperseite. Wir erinnern uns: Mutters rechtes Auge ist verklebt. Sie kann an diesem Tag auf dieser Seite nichts sehen und kleckert überhaupt nicht. Aber ich. Und dann auch noch die Serviette. Wer von uns ist denn nun eigentlich sehbehindert? Oder bin ich wie diese Männer, die mit ihrer Frau schwanger werden? So empathisch, dass ich mit gehandicapt bin, obwohl ich gar nicht operiert wurde? Nichts Ungewöhnliches? Die nüchternen Betrachter denken, na ja und? Kann schließlich alles immer mal passieren. Da muss man gar nichts hinein geheimnissen. Ein bisschen viel Zufall auf einmal, denke ich.</p>
<p>Die Erlebnisse dieses aufregenden Tages versichern mir jedenfalls, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/09/Es-gibt-Dinge2.jpg"><img src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/09/Es-gibt-Dinge2-225x300.jpg" alt="" title="Es gibt Dinge" width="225" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-2414" /></a></p>
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		<title>Neuer Monat, neues Glück?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 12:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Anfang September und es wird bald Herbst. Worüber liese sich leichter schimpfen, als über das Wetter.. ? Mal ist es zu heiß, dann wieder zu kalt, dann wieder zu trocken und wir sorgen uns um die Natur und anschließend wieder zu nass, weil man vor lauter Regen kaum vor die Tür gehen mag. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Anfang September und es wird bald Herbst.</p>
<p>Worüber liese sich leichter schimpfen, als über das Wetter.. ?<br />
Mal ist es zu heiß, dann wieder zu kalt, dann wieder zu trocken und wir sorgen uns um die Natur und anschließend wieder zu nass, weil man vor lauter Regen kaum vor die Tür gehen mag.<br />
Die Hitzeperiode ist beendet und nun halten der Regen und solche netten Kapriolen wie das gestrige Unwetter wieder Einzug.</p>
<p>Wir haben noch immer keine neue Wohnung, da entweder zu teuer, zu klein, zu groß und infolgedessen automatisch zu teuer, zu alt und durch Renovierungsbedarf wieder zu teuer, zu weit ab &#8220;vom Schuss&#8221; oder nicht wirklich das, was wir uns wünschen.<br />
Also was tun? Sich mit einer Wohnung zufrieden geben, an der man trotzdem einige Punkte auszusetzen hat? Natürlich gibt es keine eierlegende Wollmilch-Sau, aber sagen wir zu mindestens 85% sollte unser neues Domizil schon den Ansprüchen / Wünschen gerecht werden.</p>
<p>Ganz ehrlich, diese Situation zehrt an unseren Nerven!</p>
<p>Selbst die von mir kontaktierten Immobilienmakler haben keine 4-Zimmer-Wohnungen zur Verfügung, weil sich in diesem Segment anscheinend aktuell (bzw. seit &gt; einem halben Jahr) nichts dreht bzw. kaum Wohnungen frei werden.</p>
<p>Doofe Situation, nervig obendrauf und nicht schön.</p>
<p>Dazu ist heute ein verregneter Tag, Sohnemann entsprechend quengelig und mir fällt es extrem schwer, die gutgelaunte Mama zu sein.</p>
<p>Ich gönne mir nun erstmal eine Tasse Nespresso und werde dann sehen, ob das Koffein meiner Schaltzentrale im Kopf wieder neuen Antrieb gibt! ;-)</p>
<p>Habt alle eine gute Zeit und lasst euch vom Wetter nicht die Laune verhageln.</p>
<p>Lieben Gruß,<br />
Beate<br />
- stay tuned! -</p>
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