Unsere Autoren

Hier stellen sich die Autoren des Bloghaus-MS vor…

Max Dorner

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Maximilian Dorner wurde 1973 in München geboren, wo er auch lebt. Er studierte an der Bayerischen Theaterakademie und ist seit mehreren Jahren als Autor, Regisseur und Literaturlektor tätig. Er drehte Filme, produzierte Hörspiele, arbeitete als Theaterkritiker, Dozent und Dramaturg. 2007 debütierte er mit dem Roman „Der erste Sommer“, für den er 2007 den Bayerischen Kunstförderpreis erhielt. 2008 legte er den Sachbuchbestseller „Mein Dämon ist ein Stubenhocker“ vor, ein Jahr später die Reiseerzählung „Lahme Ente in New York“. Mehr über den Autor auf seiner Homepage www.maxdorner.de.

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Sylke Hanisch

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Am 08. August 1970 wurde Sylke Hanisch in Salzgitter geboren und wuchs im Vorharz auf. Nach dem bestandenen Abitur absolvierte sie die Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin (MDA) an der Schule für Medizinische Dokumentation in Stuttgart.

1992: Während des Verfassens der Examensarbeit traten neurologische Probleme auf und die Diagnose “Multiple Sklerose” wurde gestellt.

Nach ersten beruflichen Erfahrungen in der onkologischen Basisdokumentation und Biometrie, arbeitet sie seit 1998 mit Herzblut als Studienkoordinatorin in der onkologischen Forschung.

Seit fast 18 Jahren sind Sylke und der Blog-Autor Michael ein Paar. Mit ihrem Lebensgefährten teilt sie das Interesse für politisches Kabarett und amerikanische Krimi- und Sci-Fi-Serien ebenso wie den sommerlichen Fluchtreflex an die dänische Nordseeküste. Außerdem empfiehlt sie gerne Bücher des deutschen Autors Heinrich Steinfest und übt sich im Lösen von Sudokus.

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Beate Platl

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Beate Platl, geboren 1981 und aufgewachsen in der Nähe von Bayreuth, wurde bei Ihr bereits im Alter von 4 Jahren Diabetes Typ 1 diagnostiziert. Ihre Kindheit und die Jugend waren also geprägt von „Sonderstellungen“ und Rebellion gegen eine chronische Krankheit. Das hatte zur Folge, dass in der Pubertät vor allem ein Ziel vorherrschte, “zu sein, wie die anderen”. Mit einem blauen Auge und ohne Spätschäden ging auch diese Zeit des Raubbaus an der eigenen Gesundheit vorbei.

Die Einstellung zur Gesundheit änderte sich erst dann, als sie ihren Ehemann kennenlernte. Gemeinsam gaben sie sich im Jahre 2007 das Ja-Wort. Multiple Sklerose  wurde 3 Tage nach ihrer Hochzeit diagnostiziert. Mit der Unterstützung von ihrem Mann fand sie die Kraft, die Diagnose MS durchzustehen. Das Leben ist und bleibt eine Achterbahn: mehrere Schübe, einen verlorenen Job und 2 Jahre später hat Beate mit der Multiplen Sklerose Frieden geschlossen.

Sie engagiert sich in virtuellen MS-Gruppen, ist mittlerweile Leiterin einer Selbsthilfegruppe für MS-Betroffene und steht Betroffenen in ihrem Umfeld stets mit einem offenen Ohr zur Seite. Ebenso engagiert, wie sie es für den Diabetes tut, ist es ihr Anliegen, Vorurteile gegenüber den Krankheiten abzubauen. Sie möchte Betroffenen und Angehörigen die Angst nehmen und dabei unterstützen, trotz der Belastungen mit sich selbst im Reinen zu bleiben – getreu dem Motto „Leben ist, was DU draus machst“.

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Michael Pulger

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Geboren wurde Michael Pulger am 02.11.1967 im St. Marienhospital, Gelsenkichen-Buer. Im selben Krankenhaus (u.a. bei der eigenen Säuglingsschwester) begann er 1985 seine Ausbildung zum Krankenpfleger. 1986 bekam er wohl seinen ersten MS-Schub. Die Multiple Sklerose wurde 1989 bestätigt. Bis zu seiner Umschulung, zum medizinischen Dokumentationsassisttenten, 1990, arbeitete er als Krankenpfleger. Er arbeitete bis zu seiner vollständigen Berentung 2006, in verschiedenen Positionen, verschiedener Krankenhäusern und einer Bank. Haupintressen sind Computer und seine Lebensgefährtin Sylke (seit 1992). Hin und wieder geht er, trotz starker Einschränkungen der Wegstrecke und den Augen, gerne nordic walken.

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Ulrike Schmidt

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Ulrike Schmidt, staatlich anerkannter und zertifizierter Food-Coach wurde 1972 in Nürnberg geboren. Nach vielen Jahren in der freien Wirtschaft hat sie sich dazu entschlossen „am Menschen direkt“ tätig zu werden. So eröffnete sie – nach eigener Ernährungsumstellung und einer Gewichtsreduktion von nahezu 30 Kilo – eine eigene Praxis für Ernährungs- und Diätberatung in Ansbach. Sie verlässt Nürnberg und lässt hier ihren Traum wahr werden. Sie ist ehrenamtlich an Schulen mit einem Schulprojekt rund um die Ernährung tätig und sensibilisiert so schon die Kinder auf gesundes und ausgewogenes Essen.

Ebenso ist sie engagiert im Bereich der Multiplen Sklerose, da sie selbst im Jahr 2000 überraschend die Diagnose erhielt. Und sie hat selbst erfahren, wie die richtige Ernährung das Wohlbefinden beeinflusst. Hervorragend hierzu passt natürlich das Life-Kinetik-Programm, dem einmaligen und ausgefeilten Gehirnentfaltungstraining in Verbindung mit Bewegung. Die Ausbildung zur Life Kinetik-Trainerin absolvierte sie im Jahr 2009 und bietet die Kurse auch außerhalb der Schulen und Volkshochschulen in Firmen und Einzeltraining an.

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Stefan Strümpel

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Geboren wurde ich am 8. Mai 1974 in Wolfsburg … aufgewachsen im ländlichen Gebiet zwischen Braunschweig und Wolfsburg bei Gifhorn. Nach 2 mittelschweren Krankheits-Schüben im Sommer 1999 und 2000 bekam ich meine bestätigte Diagnose:

Multiple Sklerose. Nach dieser lebenseinschneidenden Erkenntnis war nichts mehr für mich wie vorher.

Seither bemühe ich mich zu gleichaltrigen MS-Betroffenen Kontakt herzustellen, um Fragen meinerseits nicht nur aus der Perspektive: Arzt < -> Patient klären zu können.
Vor dem Hintergrund meiner erfolglosen Suche nach einer, aus meiner Sicht für junge Betroffene geeigneten, Selbsthilfegruppe in meiner Region entschloss ich mich im Sommer 2007 eine eigene Kontaktgruppe für junge und jung gebliebene MS-Betroffene ins Leben zu rufen. Um die Erfahrungen mit den Lesern unseres Weblogs teilen zu können und eine Art Hilfestellung in vielen Bereichen zu bieten, freue ich mich dem Autorenteam anzugehören.

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Claudia Georgi

Claudia Georgi

Ich wurde 1963 in Hamburg geboren, wo ich heute noch zu Hause bin. Ich interessiere mich für Menschen, lese leidenschaftlich gern, gucke Fußball und Handball im TV und liebe Musik, solange man eine Melodie erkennen kann und sie gut gemacht ist. Eigentlich bin ich Lehrerin, habe diesen Beruf aber nie ausüben dürfen. Stattdessen habe ich zunächst als Assistentin für mehrere Bürgerschaftsabgeordnete (Hamburgische Bürgerschaft = Landesparlament) gearbeitet, habe dann das Wahlkreisbüro einer Bundestagsabgeordneten geleitet, war als wissenschaftliche Referentin für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung in einer Bürgerschaftsfraktion tätig und bin nach den Wahlen 2001 mit der damaligen Sozialsenatorin als persönliche Referentin in die Sozialbehörde eingezogen.

2006 wechselte ich innerhalb des Hauses in die heutige Abteilung für Familie und Kindertagesbetreuung. Dort arbeite ich zurzeit als wissenschaftliche Referentin in einem Projekt, das Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Kita-Bereich voran-bringen soll.

Ende 2006 schlug dann der Nervenfresser erstmals zu. Zunächst mit einer Trigeminusneuralgie. Der Trigeminus heißt übrigens Willi, nicht zuletzt damit ich ihn, wenn er mich „nervt“, also schmerzt, besser beschimpfen und verscheuchen kann (Marke: „Willi, verpiss dich“). Später dann entwickelten sich neben Missempfindungen in Händen und Füßen und anderen „Begleiterscheinungen“ auch Gang- und Gleichgewichtsstörungen, die mich zunächst noch frei laufen ließen. Seit ein Schub aber weitere Verschlechterung gebracht hat, bewege ich mich außerhalb der Wohnung nur noch mit meinen Gefährten, die natürlich auch Namen haben: Luca (links) und Toni (rechts). Luca und Toni sind zwei blau-weiße Nordic-Walking-Stöcke, die seit der Reha im Mai 2010 meinen Gehstock abgelöst haben. Also: Vieles, was mich stört oder mir hilft, wird getauft. Eine große Hilfe in der Auseinandersetzung mit dem Nervenfresser, der MS, ist das allemal. Dazu kommt, dass ich mir im Laufe des Zusammenlebens mit dem Nervenfresser ein gut funktionierendes Unterstützernetzwerk aufgebaut habe.

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