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	<title>Bloghaus-MS &#187; Ulrike</title>
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	<description>Leben mit Multipler Sklerose. Das Blog.</description>
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		<title>Es geht so schnell&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 15:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund der hohen Temperaturen und des dauernden Schwitzens habe ich mich an Ägypten erinnert. Ich dachte so, dort war es viel erträglicher. Und da ist mir doch aufgefallen, dass ich tatsächlich ganz schön hinterher hänge. Und die Mail über die gestörten Reisepläne hat mich zusätzlich noch bekräftigt. In Ägypten war es toll, die Wärme erträglich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund der hohen Temperaturen und des dauernden Schwitzens habe ich mich an Ägypten erinnert. Ich dachte so, dort war es viel erträglicher. Und da ist mir doch aufgefallen, dass ich tatsächlich ganz schön hinterher hänge. Und die Mail über die gestörten Reisepläne hat mich zusätzlich noch bekräftigt. In Ägypten war es toll, die Wärme erträglich, super interessant, allerdings sollte man größtenteils gut zu Fuss sein um auch alle Tempel und Ausgrabungsstätten anschauen zu können. Aber es ist in jedem Fall eine Reise wert! Faszinierend, beeindruckend und zu anderen Jahreszeiten sicher auch für jeden gut auszuhalten. Was auch sehr empfehlenswert ist, ist eine Nilkreuzfahrt mit einzubauen. Die angenehme Ruhe auf dem Schiff, kombiniert mit wundervoller Landschaft und &#8211; wenn man mag &#8211; dem einen oder anderen Ausflug.</p>
<p>Dieser Arbeitsurlaub ist mittlerweile schon wieder so lange her, die Zeit geht so schnell vorbei. Dies war die einzig freie Woche in diesem Jahr und ich bin gerade dabei, meine Grenzen kennen zu lernen. Nicht nur die hohen Temperaturen, auch der Alltag. Der einzig freie Tag ist der Sonntag, Ausschlafen geht aufgrund der täglichen Injektionen nicht wirklich und ein Urlaub ist auch nicht in Sicht. Ich kann nun den 3. Oktober kaum erwarten, denn da können wir wenigstens mal zwei Tage am Stück wegfahren. Ich weiß, dass ich mit meinem Kräften haushalten sollte, aber es lässt sich nun mal nicht umsetzen, wenn der Partner zwei Geschäfte hat und man da mitarbeitet. Ich liebe diese Arbeit und diesen Job, da macht einem die fehlende Freizeit nicht so viel aus. Und nun plane ich einen erneuten Arbeitsurlaub, ein großes Abenteuer und wenn es klappen sollte, dann wird das sicher spektakulär. Den Oman aktiv entdecken!</p>
<p>Worauf ich eigentlich hinaus will&#8230; Urlaub braucht der Mensch, Erholung und Ruhe, Zeit für Neues, Erlebnisse und Erinnerungen und all das zu jeder Zeit, immer wieder, ob alt oder jung, ob gesund oder krank. Und nur nicht aufgeben, nichts hinten anstellen oder gar verwerfen. Wir sollten uns viel öfter neuen Herausforderungen stellen. Auch wenn es manchmal schwierig erscheint. Ausprobieren und Erleben und wenn es nicht funktioniert, ist es kein Weltuntergang.  Vielleicht werden wir von uns selbst überrascht und erlangen Erkenntnisse über uns, die wir sonst nie erfahren hätten. Also, ab in den Urlaub, die Sonne (aber nicht zu viel) und das Leben, es ist zu kurz zum Hadern.</p>
<p>Achtet gut auf Euch, Ulli</p>
<p><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/08/DSCN06871.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2365" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/08/DSCN06871-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/08/DSCN09661.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2366" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/08/DSCN09661-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/08/DSCN0431.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2367" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2011/08/DSCN0431-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Was sind schon 45° Celsius?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 14:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder so weit, es steht ein Arbeitsurlaub an. Als ich mich angemeldet habe, hatte ich insgeheim gehofft, dass ich bei ca. 4.800 Anmeldungen wohl nicht gerade zu den 14 gehöre, die diese Woche in Ägypten verbringen dürfen. Im Februar war das, es war eisig kalt. Als dann im April die Zusage kam, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder so weit, es steht ein Arbeitsurlaub an. Als ich mich angemeldet habe, hatte ich insgeheim gehofft, dass ich bei ca. 4.800 Anmeldungen wohl nicht gerade zu den 14 gehöre, die diese Woche in Ägypten verbringen dürfen. Im Februar war das, es war eisig kalt. Als dann im April die Zusage kam, dass ich tatsächlich zu den Auserwählten gehöre, hat mich das erst einmal gefreut. Doch irgendwann vor einigen Tagen ist mir dann eingefallen, dass dieses Land zum afrikanischen Kontinent gehört. Und ich habe mich mal langsam mit den Temperaturen dort befasst. Nicht nur, weil ich MS habe, nein, grundsätzlich bin ich eher der nordische Typ. Trotz der schwarzen Haare und dunklen Augen, mag ichs lieber kühl und windig. Also hab ich irgendwie verdrängt, dass ich auf direktem Wege in eine Sauna fliege.</p>
<p>Als jetzt das Programm kam &#8211; und ich sage Euch &#8211; es wird kein Erholungsurlaub, wurde ich doch etwas nervös. Am Montag fahren wir nach Luxor. Und da hat es mal &#8220;schlappe&#8221; 44°-45° Celsius. Wie ich das überstehe, weiß ich noch nicht. Ich hoffe darauf, dass Tempel und Nilkreuzfahrtschiff gut klimatisiert sind, dass wir viele, viele Schattenplätze finden und dass wir bald wieder zurück nach Hurghada fahren. Da hats dann nämlich nur noch 35 °. Am Mittwoch fliegen wir nach Sharm el Sheikh, am Freitag in die Makadi Bay, am Samstag gehts dann aufs Meer zur Schnorcheltour mit Workshop und dann ist´s schon wieder vorbei. Am Ende haben wir dann ca. 30 Hotels in 5 ägyptischen Regionen gesichtet, haben zig Workshops hinter uns und wohl eine richtig anstrengende Woche.</p>
<p>Ganz ehrlich??? Ich hab ganz schön Bammel vor der Hitze!  Aber: Ich habe es ja schon einige Male probiert, an meine persönlichen Grenzen zu gehen und ich vermute ganz stark, dass ich es auch diesmal wieder meistern werde. Irgendwie!</p>
<p>Ich werde Euch eine Bericht liefern, wenn ich mich wieder gefangen habe, werde berichten, was in Ägypten alles passiert ist und wie es dort so ist.</p>
<p>Achtet gut auf Euch,</p>
<p>Ulli</p>
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		<title>Ring, Ring, plopp, krach, schebber</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 16:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr Lieben, nur kurz zur Entwarnung. Heute morgen hatte die Wartezeit ein Ende. Der ersehnte Anruf kam: Frau Schmidt, überraschenderweise kann ich Ihnen mitteilen, dass Sie keine Behandlung zu befürchten haben, alles auffällige Gewebe wurde entfernt. Wir bitten Sie trotzdem, sich gewissenhaft alle 3 Monate bei uns untersuchen zu lassen! Puh, plopp, krach und schebber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Lieben,</p>
<p>nur kurz zur Entwarnung. Heute morgen hatte die Wartezeit ein Ende. Der ersehnte Anruf kam: Frau Schmidt, überraschenderweise kann ich Ihnen mitteilen, dass Sie keine Behandlung zu befürchten haben, alles auffällige Gewebe wurde entfernt. Wir bitten Sie trotzdem, sich gewissenhaft alle 3 Monate bei uns untersuchen zu lassen!</p>
<p>Puh, plopp, krach und schebber war der Stein, der mir heute morgen von Herzen fiel. Und wenn ich auch dachte, ich nehme es locker und so wie es kommt, rollten ein paar Tränchen der Erleichterung!</p>
<p>Nachdem ich mich gefangen hatte, habe ich mich geschüttelt, geräuspert und für meine wartenden Kunden einen schönen Ibiza-Urlaub gebucht. So ist das Leben.</p>
<p>Achtet auf Euch, und zwar gut!</p>
<p>Ulli</p>
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		<title>Nie habe ich so ungern an mein Sternzeichen gedacht&#8230;&#8230; 22.6.-22.7.</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 21:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum schreibe ich diesen Artikel? Weil ich das Gefühl habe hinterherzuhängen? Weil ich glaube, wir müssen unser bloghaus beleben? Weil ich den einen oder anderen Beitrag gelesen habe und nicht weiß, ob ich schmunzeln soll oder meine Meinung Preis geben soll? Nein, ich melde mich zu Wort, weil derzeit Vieles passiert. Hier, in der Presse, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum schreibe ich diesen Artikel? Weil ich das Gefühl habe hinterherzuhängen? Weil ich glaube, wir müssen unser bloghaus beleben? Weil ich den einen oder anderen Beitrag gelesen habe und nicht weiß, ob ich schmunzeln soll oder meine Meinung Preis geben soll?</p>
<p>Nein, ich melde mich zu Wort, weil derzeit Vieles passiert. Hier, in der Presse, im Bekanntenkreis und in meiner ganz persönlichen Welt.</p>
<p>Als ich anfing diesen Artikel zu schreiben tat ich das, um einen Artikel zu schreiben. Jetzt allerdings sieht es etwas anders aus. Angeregt von einem Eintrag von Michael, den ich sehr schätze. Ich gebe zu, dass ich ohne ihn vielleicht nichts geschrieben hätte. Nun einige Randbemerkungen. Ich habe in den vergangenen Tagen einige Veränderungen vollzogen. So habe ich meinen Vormittagsjob bei der Zeitung nicht mehr. Mein Jahresvertrag wurde nicht verlängert, was mich nicht besonders getroffen hat. Ohne weiter auf Details einzugehen, ich bin eine große Last leichter, nicht, dass mich der Job belastet hätte. Nein, ein schöner Vormittag! Aber es gibt einfach Menschen, die saugen einem die letzte Energie aus dem Körper. Gar nicht bewusst, aber es ist so. Kennt ihr das: Jemand sagt &#8220;Guten Morgen&#8221; und ihr wißt genau, ihr wurdet schon das erste Mal angelogen??? Das hatte ich jeden Tag. Und ich habe wieder gelernt, dass es immer noch eine Steigerung gibt. Wenn man denkt, man kennt schon die schlimmsten Typen von Menschen, dann gibt es immer noch jemanden, der eine Schippe drauf legt. Und nicht einmal mein gutes Gehalt hätte das aufgewogen. Aber egal, weg damit&#8230;. Ich bin dabei, mich von dem zu befreien, was mir nicht gut tut.</p>
<p>Jetzt dachte ich doch, ich sei mit diesem guten Vorsatz auf dem besten Weg. Aber: Es haften Dinge an einem, von denen kann man sich nicht trennen. Ich meine jetzt nicht die MS. Sie gehört dazu, aber ihr kennt ja meine Einstellung, sie gehört zu mir und ich lebe mit ihr. Nein, es sind ganz andere Dinge. Plötzlich schwebt da so ein hässliches Wort in meinem Kopf herum. Dieses Wort ist Krebs. Und ich meine hier nicht mein Sternzeichen. Nein, es besteht ein Verdacht, dem nachgegangen wird. Kann das denn sein? Ich meine, ich nehm ihn auch noch, nicht, dass ich mich wehren würde, aber ist das denn gerecht? Jetzt lebe ich schon über ein Jahr immer wieder mit meinen quartalsmässigen Untersuchungen. Und nach jedem Besuch bei meiner Ärztin stelle ich mich drauf ein, dass ich in 3 Monaten wieder hin muss. Dabei wollte ich vor über einem Jahr eine stinknormale Krebsvorsorge machen lassen. Ich dachte nicht im Traum daran, dass ich einen Anruf bekomme. Nun war es nicht mal ein Anruf sondern gleich ein Schreiben: &#8220;Bitte machen Sie einen Termin in meiner Praxis.  Wir müssen Ihren Befund besprechen.&#8221; Tja, leider ist der Befund von Untersuchung zu Untersuchung schlechter geworden.</p>
<p>So war ich letzten Freitag in der Klinik zur OP. Und nun warte ich&#8230;.. Krebs, kein Krebs, die Vorstufe haben wir ja schon. Ist alles schon fortgeschritten oder haben wir es rechtzeitig erkannt? Können wir noch operieren oder ist es schon behandlungsbedürftig, plötzlich tauchen Fragen auf, ob noch Kinderwunsch besteht oder nicht? Lasse ich mich völlig &#8220;leerräumen&#8221; und verliere ich dann meine ganze Fraulichkeit? Diese Fragen beschäftigen mich, bis ich letztendlich den Befund habe. Und ich werde noch ein weiteres Wochenende warten müssen.</p>
<p>Ich habe in der ganzen letzten Zeit an eine Bekannte gedacht. Diese Bekannte bekam vor drei Jahren die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Sie wurde gestern beerdigt. Sie hat eine 4jährige Tochter. Und ich konnte nicht zur Beerdigung, denn diese Nachricht hat mich und mein Herz gelähmt. Erst dachte ich, ich würde versagen, dann kam ich drauf, dass ich mich schützen wollte. Die Trauer darüber hat mich &#8211; unabhängig von meiner Situation &#8211; absolut überwältigt.</p>
<p>Ist die Frage berechtigt, ob es noch eine Gerechtigkeit gibt? Darf ich da an mich denken? Muss ich annehmen, was passiert? Darf ich mich fragen, warum immer ich solche Ängste ausstehen sollte??? Was ist da los und was ist der Plan mit mir? Welche Aufgaben soll ich erfüllen? Warum werde ich immer so auf Trab gehalten?</p>
<p>Michaels Erzählung über den Arzt, der nur die Handvoll kennt, die Krebs und eine Autoimmunerkrankung haben, hat mich angestachelt, mich zu Wort zu melden.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Die Geschichte mit dem Krebs, meiner Aufgabe und den Geschehnissen um mich herum.</p>
<p>Danke, für die Erkenntnis, dass es wirklich wichtige Dinge im Leben gibt. Dazu gehört, dass Julie, Yvonnes 4jährige Tochter, das Lachen wieder lernt, die Tränen trocknen und dieses Kind den Schmerz überwindet.</p>
<p>Achtet gut auf Euch!</p>
<p>Ulli</p>
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		<title>Wir haben schon Ende Januar ?????</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 08:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Man soll es kaum glauben, aber wir haben den 27. Januar???? Somit wünsche ich zugegebenermaßen verspätet allen ein frohes und glückliches, gesundes Neues JAHR! Schuldig bin ich noch den Athenbericht. Ich fasse mich diesmal auch ganz kurz. Es ist sehr, sehr schön mal zwei, drei Tage dort zu sein, aber das wars auch schon. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man soll es kaum glauben, aber wir haben den 27. Januar???? Somit wünsche ich zugegebenermaßen verspätet allen ein frohes und glückliches, gesundes Neues JAHR!</p>
<p>Schuldig bin ich noch den Athenbericht. Ich fasse mich diesmal auch ganz kurz. Es ist sehr, sehr schön mal zwei, drei Tage dort zu sein, aber das wars auch schon. Die Akropolis zu besteigen ist so eine Sache. Ich würde es schon für jemanden, der gut zu Fuss ist, als gefährlich ansehen. Man muss schon sehr aufpassen, wo man hin steigt. Aber es lohnt sich, beeindruckend, wenn man drüber nachdenkt, was sich da alles abgespielt hat. An Silvester waren wir auf dem Lykabettos und haben uns dieses schöne Bauwerk mal beleuchtet angesehen&#8230;. Sehr, sehr schön! Ganz Athen finde ich für die Fortbewegung mit Gehhilfe oder Rollstuhl allerdings ungeeignet. Zumindest, wenn man das Ganze &#8220;ungeführt&#8221; macht. Vielleicht tue ich der Stadt unrecht, aber da müsste noch etwas nachgeholfen werden. Eine &#8220;Durchreise&#8221; ist Athen aber auf jeden Fall wert.</p>
<p>Was gibt es sonst zu berichten? Gesundheitlich gehts aufwärts, ich fahre nach vielen Monaten wieder mit dem Auto, allerdings sind abends meine Beine immer etwas lahm, ich glaube aber, es kommt vom &#8220;Nichtstun&#8221; und drum fahre ich ab nächster Woche im Fitnessstudio Rad. Nur Radfahren, um mich überhaupt mal zu bewegen und etwas für Beine und Po zu tun. Meinen alljährlichen, von der Krankenkasse gesponsorten &#8220;AB 35-Check&#8221; lasse ich auch grade machen und bin gespannt, was mich da wieder erwartet. Aber man nimmts ja mittlerweile mit Humor.</p>
<p>Ich jedenfalls wünsche mir für dieses Jahr weniger gesundheitliche Turbulenzen, bei allen von uns, ein lebhaftes und gefülltes Bloghaus, mit ALLEN, die dieses Kind mit aus der Taufe gehoben haben und vor allem wünsche ich mir, dass wir voneinander lernen.</p>
<p>In diesem Sinne, achtet gut auf Euch!</p>
<p>Ulli</p>
<p>&#8230;. ich geh jetzt packen, arbeiten auf Mallorca, es gibt wohl schlimmere Orte zum Arbeiten :-)</p>
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		<title>Weihnachten&#8230; froh und besinnlich</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 09:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Bloghaus-Freunde, ich bin sicher, dass wir die letzten Tage alles das Gleiche durchmachen. Ob wir wollen oder nicht. Ich für meinen Teil habe schon vor einigen Jahren die Schenkerei abgeschafft, weil ich diesen zusätzlichen Wahnsinn nicht machen will. Gut, ich nehme in Kauf, dass ich auch nix bekomme, aber das ist ja Sinn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bloghaus-Freunde,</p>
<p>ich bin sicher, dass wir die letzten Tage alles das Gleiche durchmachen. Ob wir wollen oder nicht. Ich für meinen Teil habe schon vor einigen Jahren die Schenkerei abgeschafft, weil ich diesen zusätzlichen Wahnsinn nicht machen will. Gut, ich nehme in Kauf, dass ich auch nix bekomme, aber das ist ja Sinn der Sache. Wir haben ja alles&#8230;. Eigentlich! Denn wenn ich mal ganz ehrlich bin, ist es trotzdem schön, eine Kleinigkeit auszupacken. Aber gut, es gibt ja noch Kunden und Kollegen, die einen mit winzigen Kleinigkeit erfreuen. Und auch ich bin nicht ganz standhaft, es gibt doch ein, zwei liebe Menschen, die jedes Jahr was bekommen aber nur, wenn ich die passende Idee habe.</p>
<p>Ganz schlimm finde ich nämlich, wenn sich Menschen das Gehirn zermartern müssen, was sie wem schenken können, nur weil es eben erwartet wird.</p>
<p>Ohne weitere große Ausführungen hoffe ich, dass alle von Euch ein glückliches Weihnachtsfest haben, mit oder ohne Bescherung, wenn eine ansteht, hoffentlich eine Schöne!!!</p>
<p>Somit wünsche ich Euch allen ein besinnliches Fest, genießt die freie Zeit, die Ruhe und die Familie, Freunde und schöne Momente. Für das Jahr 2011 wünsche ich alles, alles Gute, Gesundheit, Frieden und Glück! Kommt gut ins Jahr 2011, ich feier in Athen und berichte, wie Athen und die Griechen so feiern und wie die Stadt für uns &#8220;gehandikappte&#8221; gestaltet ist!</p>
<p>Alles Liebe und bis nächstes Jahr, ACHTET GUT AUF EUCH !</p>
<p>Ulli</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stockholm oder Lehrstunde im Fremdschämen</title>
		<link>http://www.bloghaus-ms.de/2010/11/stockholm-oder-lehrstunde-im-fremdschamen/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 10:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[So ihr Lieben, ich bin wieder da. Schon lange, aber wie ihr wisst, vergeht die Zeit wie im Flug und man kommt zu Nichts. Ein kurzes gesundheitliches Update. Nach einigen unbeschwerten Tagen und der Freude und Hoffnung, dass alles wieder beim Alten ist, kreisel ich seit einigen Tage wieder durch die Gegend und hab ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ihr Lieben, ich bin wieder da. Schon lange, aber wie ihr wisst, vergeht die Zeit wie im Flug und man kommt zu Nichts. Ein kurzes gesundheitliches Update. Nach einigen unbeschwerten Tagen und der Freude und Hoffnung, dass alles wieder beim Alten ist, kreisel ich seit einigen Tage wieder durch die Gegend und hab ein paar blaue Flecken mehr. Zu meiner Rettung muss ich sagen, dass ich die wohl auch ohne Schwindel hätte, denn ich bin halt nun mal ein Schussel. Mein Plan&#8230; Ich nehm die sündhaft teuren und auf Dauer unbezahlbaren Medikamente, bis sie alle sind und geb mich dann wieder voll der Schulmedizin hin!</p>
<p>Nun zu Stockholm! Als allererstes muss ich hier erwähnen, dass es wohl eine der schönsten Städte Europas ist. Über Stockholm liegt eine Grundruhe, wie ich es genannt habe. Wenn man über einen Funken Sensibilität verfügt, merkt man das bereits beim Ankommen am Flughafen. Obwohl es sich hier ja wirklich um eine Großstadt handelt, geht alles viel relaxter und chilliger zu. Egal wo man hinsieht. Sogar die Massen, die sich durch die Fußgängerzonen quälen, haben keine Hektik. Ein sehr, sehr angenehmes Gefühl. Ein weiterer Punkt der auffällig ist, es gibt kein Graffiti, keine kaputtgeschlagenen Mülleimer in den Parkanlagen, keine bemalten Baustellen-Holzwände etc. Es fällt auf, diese Stockholmer lieben ihre Stadt und das berechtigterweise. Die wunderschönen Inselchen, unzählige Museen, das viele Wasser, die Boote, die kleinen schnuckeligen Plätze mit den wunderschönen Häusern. Es ist herrlich. Und jetzt kommt´s: Es gibt kaum eine öffentliche Einrichtung, die sich nicht rührend und zuvorkommend um Rollstuhlfahrer bemüht. Seien es die Menschen selbst oder die Hinweisschilder, Rampen, separaten Eingänge etc. Gerade da hab ich mal besonders aufgepasst, es ist wirklich toll gemacht. Im Sommer ist diese Stadt vermutlich der absolute Wahnsinn und ich habe diese Tage in Ruhe sehr genossen. Ich kann Stockholm nur wärmstens empfehlen und freue mich heute schon auf den nächsten Besuch dort.</p>
<p>Um meinem Titel die Daseinsberechtigung zu gewähren noch eine kleine Anekdote: Ich habe gewonnen. Jawohl, ein 3-Gänge-Menü im Restaurant des Sheraton-Hotels an unserem letzten Abend. Und ich habe mich besonders darauf gefreut, weil ich mein extra eingepacktes, schwarzes Kleidchen anziehen konnte. Darauf hatte ich bestanden, als ich meinen Rucksack gepackt habe. (Ich reise nur mit Handgepäck, und das als Frau ;-)) Ich habe mich also in Schale geworfen, die Haare schick gemacht und mein nettestes Gesicht aufgesetzt. Genau solange, bis ich am Tisch sass. In Stockholm ist es wie im Süden, die Tische stehen sehr eng aneinander. Ich finde diese Nähe NORMALERWEISE gar nicht schlecht, die Distanz bei uns Deutschen, dass jeder Tisch mit einer Person aus Angst vor Kontakt zu Anderen besetzt ist, regt mich doch sehr auf! Dieses Mal jedoch wäre es wohl besser gewesen. Und&#8230; Das Restaurant war voll! Stockholm hat rund 830.000 Einwohner und eine jährliche Besucherzahl von mehreren Millionen Menschen.  Neben uns jedoch saßen zwei Deutsche. Sie war wohl Studentin aus München und er ein alter Schulfreund, der zu Besuch war. Altersmässig&#8230;. Späte 20, frühe 30. Nicht, dass ich generell Münchner nicht mag, nein, ich habe sogar Freunde dort, jedoch hege ich einen Groll gegen neureiche Schicki-Micki-Szene-Münchner, die sich zum Treffen in 5-Sterne-Hotel-Restaurants treffen. Die junge Dame scheute sich nicht in voller Lautstärke über ihre Treffen zu Schulzeiten zu erzählen, ihrem Bekannten eine kleine Auffrischung in Fehlbenehmen zu geben, in dem sie uns wissen lies, mit wem sie es unter dem Tisch auf welcher Party &#8220;abgehen&#8221; lies, wie besoffen sie doch damals war, als sie sich in einem Bett wiederfand, an das sie sich nur schemenhaft erinnern kann, dass mit DEM ja nie was hatte, obwohl er es gern gehabt hätte, die Freundin doch voll prüde war und diese es gar nicht verstehen konnte, dass diese Sche&#8230;..tussi mit ihrem &#8230;&#8230;.ausschnitt sich nicht &#8230;&#8230; hat lassen, wo doch alle mitgemacht hätten und es so cooooooolll und kraaaasssss war, als dann jeder mit jedem und sch&#8230;.. und g&#8230;.. und vo&#8230;&#8230;. ups, piep, fieps&#8230;&#8230;.. Ihr wollt es nicht wissen. All das wurde von ihrem Gegenüber, der sie anhimmelte und wohl völlig aussichtslos eine Wiederholung dieser Feier herbeisehnte, mit einem &#8220;Echt&#8221;, &#8220;Super&#8221;, &#8220;G&#8230;&#8221;, kommentiert. Untermalt waren ihre Erzählung mit einem kreischenden, aufgesetzten und viel zu lauten Lachen.  Puh, schon reg ich mich wieder auf! Zwischen diesen Erzählungen hat sie im Kopf des armen kleinen Krebses gepuhlt, sich die Finger bis zum Zäpfchen geschleckt, danach die Haare zurückgekämmt und sich beim letzten Glas über den korkigen Wein ausgelassen.</p>
<p>Mein liebster Schatz sagte immer ganz leise&#8230; Liebling sag bitte nichts, wir haben uns doch so gefreut, ich kann da total abschalten, ich hör das gar nicht, reg Dich nicht auf und und und. Ich habe mich so sehr fremdgeschämt und war nur froh, dass die anderen unsere Sprache nicht verstanden haben. Ich habe so still und heimlich bei mir gedacht: Meine Güte, das ist vermutlich unsere Zukunft. Solche ordinären und gewöhnlichen Tussen studieren im Ausland, um irgendwann einmal eine Führungsposition zu übernehmen, über Schicksale von echten Menschen zu entscheiden. Sie haben keinen Anstand, keine Scham und vor allem weder Stil noch Klasse. Ich dachte mir immer nur, was die sich wohl einbilden würde, denn ihr Verhalten war mehr als affektiert, gewöhnlich, unerträglich&#8230;.</p>
<p>Eine kleine Genugtuung hatte ich jedoch! Ich entdeckte &#8211; als sie auf die Toilette stöckelte um diese sch&#8230;.. fettigen Finger zu waschen &#8211; ein Loch und eine Laufmasche auf ihrem Oberschenkel unter dem &#8220;breiten Gürtel&#8221; vorspitzen. Das zeigte mir wieder eines. Ich bin so froh, dass ich normal bin! Mehr oder weniger. Aber ich bin ECHT. Und darum bin ich stolz. Und das sollte auch jeder andere Echte sein. Ja wir sind gut so, wie wir sind!</p>
<p>So, ich hoffe, ich bin niemandem auf den Schlips getreten, wenn ja, dann entschuldige ich mich gleich mal, aber ich wollte meinen Reisebericht nunmal los werden.</p>
<p>Achtet gut auf Euch,</p>
<p>Ulli</p>
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		<title>Globuli Velati D12 Comp. blablabla&#8230;.</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 10:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, ich bin nicht verrückt. Das heißt noch nicht! Gestern hatte ich mal wieder einen meiner geliebten Arztbesuche bei meinem &#8220;Wunderheiler&#8221;. Nein, ich will die Kompetenz dieses wirklich sehr beeindruckenden Mannes nicht in Frage stellen, aber er beschäftigt mich ob seiner etwas außergewöhnlichen Art.  Ich liebe diese dicken Brillengläser, unter denen er verschmitzt hervorlächelt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich bin nicht verrückt. Das heißt noch nicht! Gestern hatte ich mal wieder einen meiner geliebten Arztbesuche bei meinem &#8220;Wunderheiler&#8221;. Nein, ich will die Kompetenz dieses wirklich sehr beeindruckenden Mannes nicht in Frage stellen, aber er beschäftigt mich ob seiner etwas außergewöhnlichen Art.  Ich liebe diese dicken Brillengläser, unter denen er verschmitzt hervorlächelt, die wirren grauen Haare und seinen komischen Metallstick, mit dem er auf meinen Fingern drumdrückt.</p>
<p>Also Fakt ist: Es geht mir besser. Aber noch nicht wirklich richtig gut. Aber es wird. Alle sagen mir, dass ich schon dran glauben müsse, dass diese Kügelchen und eklig schmeckenden Tropfen was nützen. So habe ich nun einen neuen Medikamentenplan bekommen. Morgens 1 Tablette, 70 Tropfen, 23 Globuli und eine Ampulle, mittags 10 Globuli und 20 Tropfen und abends 10 Globuli, 20 Tropfen und eine Tablette&#8230;. Cool, oder? Ach, ich hab da ja noch meine Jodtablette und meine tägliche MS-Injektion vergessen. Ach und die bestellten Medis, die erst noch geliefert werden, da kommen dann zu jeder Mahlzeit nochmal 2 Tabletten dazu. Naja, kann schon mal passieren. Was ich da nehme ? Keine Ahnung, dieses Naturzeugs kennt ja eh niemand und gegen oder für was es ist, weiß ich auch nicht, weil in der Homöopathie ja immer nur drauf steht, dass keine weiteren Angaben gemacht werden.  Jetzt vertraue ich halt mal drauf. Denn der Glaube versetzt Berge und wenn ich das nicht probiere, dann kann es auch nicht besser werden und ich weiß es dann auch nicht. Und jammern tu ich schon gar nicht, denn das mag ich ja überhaupt nicht.</p>
<p>Grade stelle ich mir die Frage, ob ich dann nach dem nächsten Besuch einen weiteren Teil an meine Küchenarbeitsplatte schrauben muss, denn es werden ja bei jedem Mal mehr Fläschen, Döschen und Schächtelchen. Ich werde berichten, aber jetzt muss ich mir erst mal überlegen, wie ich dieses ganze Zeug morgen durch die Zollkontrolle bringe. Denn Frau braucht ja außer ihren Medikamenten auch noch etwas Kosmetika und da hat man 1000 ml schon mal schnell voll. Denn: Ich reise nur mit Handgepäck!!!</p>
<p>Ich melde mich dann wieder mit einem Reisebericht über Stockholm, denn da flieg ich morgen früh hin, nicht zum Arbeiten sondern zum Staunen und Bewundern, Genießen und Erfreuen, in einem Superhotel mit tollem Blick auf den Palast. Mal sehen, wie man als Brummkreisel über die ganzen Inseln tingelt.</p>
<p>Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag, sofern ihr einen habt, und:</p>
<p>ACHTET gut auf EUCH!</p>
<p>Ulli</p>
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		<title>Zwischenbericht &#8211; Wenn einer eine Reise tut</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 08:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der alltägliche Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Bloggerinnen und Blogger, hallo liebe Leser&#8230; Da ist er wieder. Der weibliche Brummkreisel, der sich einige Tage mit Schwerkraft, Anziehungskraft und Ausgleich beschäftigt hat. Zuerst das Statement über den Gesundheitszustand. Ich sehe momentan aus wie eine nicht aufgefundene Wasserleiche, meine Augen sind zugeschwollen und ich habe so dicke Beine, wie Noel, der kleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Bloggerinnen und Blogger, hallo liebe Leser&#8230;</p>
<p>Da ist er wieder. Der weibliche Brummkreisel, der sich einige Tage mit Schwerkraft, Anziehungskraft und Ausgleich beschäftigt hat. Zuerst das Statement über den Gesundheitszustand. Ich sehe momentan aus wie eine nicht aufgefundene Wasserleiche, meine Augen sind zugeschwollen und ich habe so dicke Beine, wie Noel, der kleine Elefant, der erst kürzlich den Nürnberger Tiergarten verlassen hat. Oder wie die Omas, die im Sanitätshaus versuchen, sich in Gummistrümpfe in dezentem mattbeige zu zwängen. Ich habe nun ja schon festgestellt, dass ich gefühlte &#8211; naja, wohl auch offensichtliche &#8211; 71 bin. Die täglichen Lymphdrainagen, die ich mir selbst auf meinem Supergerät verordnet habe, wirken offensichtlich auch nicht, aber wie bei allem heißt es: Dranbleiben. Am Montag besuche ich meinen &#8220;hippen&#8221; Arzt wieder und berichte, dass die kleinen Körnchen, Tröpfchen und Pillchen wohl überall wirken, nur nicht da, wo sie sollen. Kurz zusammengefasst: Es geht mir wie beim letzten Mal, also fast, denn im Gesicht bin ich gerade 16 und arbeite mich &#8211; wie berichtet &#8211; altersmässig nach unten, wo ich dann bei meinen 71jährigen Wasserbeinen ankomme. Den Weg dazwischen möchte ich Euch ersparen ;-)</p>
<p>Nun zum eigentlichen Bericht: Mein neuer Job im Reisebüro bringt doch tatsächlich viele angenehme Seiten mit sich, eine davon heisst: INFOREISEN. Für alle, die sich nichts drunter vorstellen können, zusammengewürfelte Gruppen von Reisebüroangestellten treffen sich an einem Flughafen, um in eine Maschine zu steigen, die in eine &#8220;Destination&#8221; fliegt, um das Kennenzulernen, was wir verkaufen. Ich hatte das Glück, an einer besonderen Reise teilzunehmen. Ziel: Palma de Mallorca, Hafengelände mit vier anhängigen Tagen auf der AIDAbella, einem Club-Traumschiff. Klingt gut, ist es auch. Der Gedanke, in meinem Zustand auf ein schwankendes Schiff zu steigen hat meine Gefühle etwas geteilt. Ich dachte, entweder schwuppe ich nach dem Ablegen über die Reeling oder ich laufe endlich mal wieder grade. Und nachdem ich hier noch schreibe, ist der erste Fall nicht eingetreten. Aber der Zweite. Zumindest am zweiten Tag. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, auf schmalen Gängen zu wandeln und auf einem Gang von gefühlten 200 Metern mehrere Male an die Wände zu docken. Am ersten Tag war es noch nicht so schlimm, aber schon am Zweiten hatte ich einen fetten Sonnenbrand und dann tat´s doch weh. Es wurde aber täglich besser, denn tatsächlich war es wie erhofft, je mehr Seegang wir hatten um so sicherer und grader bin ich gelaufen. Juhu, es war herrlich. Das Wasser, das Meeresrauschen, die Sonne, die Luft&#8230; Sollte es an einer kurzen Phase der Entspannung liegen, dass ich mich so wohl gefühlt habe? Ich habe es wirklich geschafft, den Sagway-Führerschein zu machen, einen Fahrradausflug durch Valencia und überhaupt, ich habe diese Reise gut überstanden. Es hat mir nichts ausgemacht, mich durch die Gänge am Buffet zu zwängen, durch Menschen, die nach Ende der Reise am Hungertuch nagen, die so derartig im Unterzucker liegen, dass sie wirklich die ganzen 16 Stunden ausgekostet haben, in denen es dort Verpflegung gibt, die ihren Flüssigkeitshaushalt aufgefüllt haben, aber nicht mit Wasser&#8230; Nein, mit kostenlosem und inkludierten Tischwein, Bier und Softgetränken. Das Ergebnis war dann abends zu sehen. Und ich habe es mir nicht entgehen lassen, das Ende des Schauspiels zu beobachten. Wenn ich auch tagsüber schon dachte, dass ich die unterhaltsamsten Orte gefunden habe, wurde ich abends nochmal überrascht. Tagsüber waren es die Kegelclubs, Frauenvereine und Kartelrunden &#8211; sowohl männlich als auch weiblich &#8211; die vornehmlich aus dem Ruhrpott kamen und den Poolregion geentert hatten. Die Whirlpoolränder waren mit Bierflaschen verziert, die Liegen bis auf die Letzte belegt &#8211; auch wenn es nur ein Handtuch war &#8211; und die dickbäuchigen (sorry) 60jährigen, die sich grade überlegt hatten, welche Körbchengröße die hübsche Blondine im Bikini nebenan wohl hat und ob man das wohl erfühlen könnte&#8230; Es war hier alles geboten, wenn man wollte. Abends allerdings hat das ganze Treiben nochmal den Höhepunkt erreicht. Wo kamen nur die ganzen gestylten, geschminkten und schlecht frisierten Frauen her? Waren die alle nicht beim angebotenen Styling-Workshop in der Wellness-Oase? Wer um Himmels Willen hat sie gezwungen in die viel zu kleinen Kleidchen zu springen und wer hat vor allem den Reißverschluss zugemacht? Hat man auf diesem Schiff plötzlich alle Spiegel abgehängt? Wer hat sie genötigt, sich auf dem Pooldeck zu lauter Disco-Musik durch die Massen zu wälzen, um rein zufällig einen netten, alleinstehenden Kegelclubanhänger anzurempeln, um einen Gratis-Drink zu ergattern?</p>
<p>Es hat genau einen Gin-Tonic (ja ich habe getrunken) gedauert, bis ich beschlossen habe, die Vorzüge meiner Freizeit und meiner Balkonkabine auszunutzen. Was gibt es Schöneres als im Mondlicht und auf dem weiten Meer auf einem Balkon zu sitzen, dezente Musik aus der Bar im Hintergrund, das Gekreische von aufgescheuchten Hühnern, die sich mit lautem Gelächter selber übertrumpfen wollen, um die Aufmerksamkeit der angetrunkenen Hähne zu bekommen, die sich dann paarungsbereit auf dem Schiff zusammenschliessen&#8230; Herrlich, weg von alledem, in Vorfreude auf den Sonnenaufgang am nächsten Tag, den ich genießen durfte, weil ich rechtzeitig im Bett war und ich diejenige war, die am Buffet den ersten Quark und ein Vollkornbrot ergattert hat. Und dann in aller Ruhe an Deck einen Kaffee und ein ruhiges Frühstück genießen. In Vorfreude auf den nächsten Tag live in der Muppetshow! Ich kann dieses Reisen wirklich empfehlen, denn das ist Urlaub. Nichts denken, abschalten und genießen, in eine andere Welt tauchen und vergessen. Den Alltag, die Sorgen und &#8230;. &#8230;. den Schwindel.</p>
<p>So jetzt war es wohl etwas länger, aber ihr wisst, dass ein bißchen Abwechslung wunder wirkt. Meine nächste Kreuzfahrt wird in jedem Fall etwas länger, geht in den Norden, wo dann das Durchschnittsalter bei 50 liegt und ich auf Stil und gehobenes Publikum hoffe! Damit ihr mich nicht falschversteht&#8230; Es war schön und ist mal eine Investition wert! Es ist eben meine Sicht und ich ticke nun mal in Vielem anders als die Mehrheit.</p>
<p>Bilder folgen! Liebe Grüße Ulli</p>
<div id="attachment_1491" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1491" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_0053-150x150.jpg" alt="So schön kann es sein!" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">So schön kann es sein!</p></div>
<div id="attachment_1492" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1492" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_0078-150x150.jpg" alt="ohne Worte" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">ohne Worte</p></div>
<div id="attachment_1493" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1493" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_0366-150x150.jpg" alt="Ein Traum" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Ein Traum</p></div>
<div id="attachment_1494" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1494" src="http://www.bloghaus-ms.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_0226-150x150.jpg" alt="Das Traumschiff, die Bella" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Das Traumschiff, die Bella</p></div>
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		<title>Nix Neues von der Front&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 07:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt sind schon wieder knapp vier Wochen vergangen, seit ich hier mein Leid geklagt habe. Hinter mir habe ich zwei MRT´s und Stunden des Wartens und der Sorge. Die Bilder, die rauskamen, waren nahezu perfekt. Ich weiß jetzt, dass ich einen zusätzlichen Bandscheibenfehler in der HWS habe und dass sonst - aus rein neurologischer Sicht &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sind schon wieder knapp vier Wochen vergangen, seit ich hier mein Leid geklagt habe. Hinter mir habe ich zwei MRT´s und Stunden des Wartens und der Sorge. Die Bilder, die rauskamen, waren nahezu perfekt. Ich weiß jetzt, dass ich einen zusätzlichen Bandscheibenfehler in der HWS habe und dass sonst - aus rein neurologischer Sicht &#8211; alles im grünen Bereich ist. Das war ja einerseits eine gute Nachricht, andererseits frage ich mich weiterhin, wo dieser &#8220;Schwindel&#8221; herkommt.</p>
<p>Ich habe mich aus Neugierde und natürlich aufgrund meines Wunsches, endlich wieder normal zu ticken, in die Hände eines sehr, sehr &#8220;kuriosen&#8221; Arztes begeben. Er ist hier bei uns ein anerkannter Allgemeiner mit sehr viel Naturheilverfahren. Mein Besuch bei ihm hat mich etwas verunsichert, denn ich dachte, ich hätte schon so ziemlich alles durchgemacht, was Ärzte anbelangt. Nach diesem Termin allerdings wusste ich, dass es noch besser kommen kann. Wir haben ziemlich abgefahrene Tests gemacht mit dem Ergebnis, dass meine Pankreas nicht richtig funktioniert, vermutlich eine Zahn-OP schuld ist, meine Magen nicht richtig tickt, meine Nasenschleimhaut nicht richtig abläuft und meine HWS eine Totalblockade hat. Also keine wirklich 100 %ige Erklärung.</p>
<p>Das Ende der Odyssee&#8230;. Ich komme nun morgens in die Küche und sehe auf ein Tablett mit Tropfen, Ampullen und Globuli&#8230; 8 an der Zahl + die tägliche Injektion und die Schilddrüsentablette lassen mich wie eine Oma wirken. Hallo? Ich bin doch noch gar nicht so alt, kann mich aber schon einreihen in die Rieger jener, die auf Geburtstagen und anderen Festen fröhlich über ihre Medikamente und Krankheiten plaudern. Damit muss ich jetzt wohl erst mal klar kommen. Achja, besser geht es übrigens trotzdem nicht, aber wir wissen, ohne dran zu glauben funktioniert es eh nicht.</p>
<p>Wenn ich jetzt auch noch meine Craniosakraltherapie beginne, hüpfe ich vielleicht bald wieder wie eine junge Göttin durch die Gegend und nicht mehr wie eine Angetrunkene. Und das Lokalanästethikum des Zahnarztes muss sich einer Bioressonanz unterziehen.</p>
<p>Was ich noch sagen wollte: Vielen Dank an meine lieben Mitblogger für die aufmunternden Mails. Danke an Michael, Sylke, Stefan und Bea&#8230; Hat gut getan und bitte seid nicht böse, weil ich nicht reagiert habe.</p>
<p>Achtet alle gut auf Euch, ich werde wieder berichten, wenn es was Neues gibt.</p>
<p>Eure Ulli</p>
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