Time out! – Wenn die Reha’ ruft …
Hallihallo und Willkommen zu unserer aktuellen “Am-Kopf-kratz-Runde”! ;-)
“Aaaach ja!” *Atme tief durch* “Was ist das herrlich! …” *Augenzwinker*
6 Wochen nachdem ich meinen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation bei der Deutschen Rentenversicherung Bund abgegeben habe, bekam ich letzte Woche von meiner Krankenkasse einen Brief mit der Bewilligung meines Antrags.
Alles schön und gut! Die Rentenversicherung, welche mir zwischenzeitlich schriftlich mitgeteilt hat, dass sie bzgl. einer Rehabilitation nicht mehr zuständig ist für mich (, da ich mittlerweile eine Erwerbsminderungsrente beziehe), war für mich bei meiner 1. Reha’ zuständig. Nun also die Krankenkasse. Nicht weiter schlimm, dachte ich mir.
Und tatsächlich: die Ansprechpartnerin der Krankenkasse ließ mir die schriftliche Kostenübernahme und Anmeldung schnell zukommen. Alles Weitere für die Maßnahme/meinen stationären Aufenthalt sollte nun von der Reha’klinik folgen … Sollte! …
Nun ja, … in 3 Wochen soll es losgehen … allerdings habe ich immernoch keinen Bescheid seitens der Reha’klinik … Tja, und mein Arbeitgeber weiß momentan immernoch von Nichts. … (Wollte ihn nicht unnötig mit ungeklärten Tatsachen belasten.)
Naja, da ich selbst nichts daran ändern kann, außer die beteiligten Parteien permanent telefonisch zu kontaktieren und auf das Problem hinzuweisen, bleibe ich also ruhig und ganz entspannt. (gemäß meiner Entspannungs-CD). :-)
Tatsächlich freue ich mich schon sehr auf meine “Auszeit”! Einen Tappeten-Wechsel/Ortswechsel hatte ich schon lange nicht mehr.
Außerdem freue ich mich auf die schöne nord-hessische Umgebung rund um Bad Zwesten – Bad Wildungen (Für Insider: da wird alles “ge’Wicker’t”).
Auch freue ich mich neue Leute und andere Rehabilitanden mit gleichen Beschwerden kennenzulernen.
Und die Anwendungen werden mir sicherlich auch gut tun. So kann ich mich beispielsweise an die schöne Zeit meiner letzten medizinischen Reha’ erinnern …
In Zukunft kann ich dann auch meinem neuen Hobby, dem Nordic-Walking, in neuer wunderschöner ländlicher Umgebung nachkommen. :-)
Hinterher bin ich zwar kein neuer Mensch und habe voraussichtlich die ähnlichen Beschwerden wie vorher … Dann nur in geringerer Intensität wie derzeit. … Schön wäre es zumindest! Glück auf! Wir werden sehen! :-)
Diese Erfahrung(en) zu machen kann ich jedem chronisch Erkrankten nur empfehlen!
Viele herzliche Grüße aus Braunschweig,
Stefan



Beate
Mittwoch, 8. September 2010 um 20:56 | Kommentar melden.
Hey Stefan,
das klingt doch grundlegend erstmal sehr erfreulich und ich glaube, dass Du die Reha sehr “genießen” bzw. wieder in deine Mitte kommen wirst.
Ist es Dir denn möglich, relativ kurzfristig so lange dem Job fern zu bleiben??
Wenn in 3 Wochen die Reha beginnen soll, ist das schon extrem zeitnah!
Ich drücke Dir die Daumen, dass alles klappen wird!!
LG,
Beate
Stefan
Donnerstag, 9. September 2010 um 11:49 | Kommentar melden.
Liebe Beate,
so sehe ich das auch. Obwohl ich anfangs bei meiner Krankenkasse angefragt hatte nach einem Zeitraum, der etwas ferner in der Zukunft liegt (Anfang November). … Aber das wollten die von Ihrer Seite nicht. Also … *Schultern hochzieh’ *
Naja, da mein befristeter Arbeitsvertrag sowieso nur noch bis Ende Oktober läuft, ist das natürlich schon ein bisschen traurig in dieser Form aus dem “Amt” zu scheiden. Aber, wie oben angemerkt, habe ich darauf leider keinen Einfluss.
Dennoch habe ich mir so meine Gedanken gemacht, die übrigens Deinen sehr ähnlich sind. :-)
Aus diesem Grund habe ich gestern meinem Arbeitgeber noch schriftlich über meine bevorstehende Reha’ informiert.
Hmm, mal sehen wann sich die Klinik hinsichtlich des Zeitraums der stationären Maßnahme rührt.
Viele liebe Grüße aus Braunschweig,
Stefan
Nachtrag 23.09.2010:
Naja, zumindest hat mir die Klinik mittlerweile ein Antwortschreiben geschickt, worin sie mir die stationäre Maßnahme im Laufe des Zeitraumes Oktober 2010 bestätigt. … (?)
Ich glaube, ich muß dort noch einmal telefonisch “nachfassen”. ;-)
Viele Grüße,
Stefan