Hitzewelle über MS’land – Was hilft … ?
Hallo liebe Mit’Blogger und Leser,
“Mannomann!…” oder besser: “Uff!”
36 Gräder’chen Celsius sollen das an diesem Wochenende bei uns werden. Ehrlich gesagt: mich hat die Hitzewelle bereits vor ihrem Höhepunkt schon flach gelegt ! So musste ich heute vormittag auf der Arbeit schon die Segel streichen, als das symbolische Thermometer in unserem Büro über die 30°C stieg. Es ging nichts mehr! Der Schweiß lief mir den Rücken runter ohne dass ich mich bewegte und ich fühlte mich elendig schwach und müde.
Darüber hinaus habe ich ohnehin seit Beginn der Hitzewelle hier in Deutschland neuerdings Probleme mit der Koordination meiner rechten Körperhälfte. Insbesondere beim Gehen schwanke ich und kann den rechten Fuss eher schwerlich koordinieren. Seltsam, bislang war eher die linke Körperhälfte bei mir von diesem Phänomen in der Vergangenheit betroffen.
Nun habe ich mir gerade gestern neue Sport-Schuhe gekauft, die bei ihrer Benutzung die Fuß-, Knöchel- und die Wadenmuskulatur trainieren und unterstützen sollen – praktisch wie beim Barfuß-Gehen. Mal sehen, ob ich dabei nun Probleme bekomme oder ich so das Schwanken beim Gehen kompensieren kann …?
Naja, Hitze hin … Hitze her … auch diese Zeit – übrigens wie die Aufregung und der Lärm der Vuvuzelas vor den Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft - geht wieder vorbei.
Hoffentlich auch die eigenen körperlichen Beschwerden. …
Dabei setze ich im Übrigen auf die gleiche Taktik, wie der aktuelle Bundestrainer Jogi Löw :
Vorbereitung und vorausschauendes Denken bei kritischen und problematischen Situationen!
Aber was hilft denn nun wirklich bei der knackigen Hitze ?!
“Raus aus der Mittagshitze!” – das hat nichts mit Flucht zu tun, als vielmehr mit kontrolliertem Rückzug! – Ressourcen (=Kraft für den Rest des Tages) sparen heißt die Devise. ;-))
Und kontrolliert kühle, aber nicht zu kalte Getränke zu sich nehmen. Und dabei nicht kleckern, sondern klotzen – dabei weniger die alkoholischen Getränke.
Das haut bei der Hitze nur noch mehr ‘rein.
Wenn Ihr noch weitere geniale Tipps und Tricks für die aktuelle Survival-Tour, sprich: das Überstehen der Hitze habt, – immer her damit!
Viele Grüße einstweilen aus dem brütend-heißen Braunschweig,
Stefan



Ela
Mittwoch, 7. Juli 2010 um 12:24 | Kommentar melden.
Hallo,
ich kann dir nur Zustimmen, mit der Hitze haben wir MS´ler :-)) es nochmal schwerer als die anderen.
Ich finde es so schade das man an diesen Tagen überhaupt nicht “Gesellschaftsfähig” ist. Ich konnte nochnichteinmal mit zum Schulfest meiner Tochter, was sehr schade war.
Ich habe mich den ganzen Samstag mit einem Ventilator, geschlossene Jalousien, und aussreichend Wasser im Schlafzimmer verbarrikadiert. Ich konnte “nichts” mehr. Zeitweise habe ich sogar den Fernseher ausgemacht, weil ich dachte der strahlt bestimmt auch noch zusätzliche Hitze aus. Diese Schlappheit, Trägheit und das Gefühl als wenn der Körper auf Zeitlupe eingestellt ist, macht mich “kirre”….. aber wie du schon gesagt hast geht diese Zeit auch vorbei.
Wir schaffen das schon – wir haben auch keine andere Wahl :-)))
Ich wünsche euch allen halbwegs angenehme Tage…..
Gruß
Ela
Beate
Sonntag, 11. Juli 2010 um 21:09 | Kommentar melden.
Ich kann das alles nur unterstreichen und sagen: *schwitz*
Unser kleiner Zwerg leidet am meisten unter der Hitze und wir haben nur wenig Chancen, die Umstände besser zu machen.
Morgens alle Fenster auf, abends alle Fenster auf, Nachts die Fenster offen lassen – gestern haben wir es doch tatsächlich geschafft, unsere DG-Wohnug auf 23°C herunter zu kühlen *tataaa* nur wenig befriedigende Leistung, aber besser als nix.
Ich erwarte ersehnt den für Dienstag gemeldeten Regen und hoffe einfach, dass das nicht nur der “Tropfen auf dem heißen Stein” sein wird.
Also dann *gut schwitz* an alle… :-|
Stefan
Montag, 12. Juli 2010 um 13:44 | Kommentar melden.
Hallo an Alle, *Ächz-Stöhn-Schwitz!*
dieses Wochenende war zumindest hier in Braunschweig das z.T. unerträglichste Wochenende, an welches ich mich in der jüngeren Vergangenheit erinnern kann. (Und das kann durch diese Hitzewelle schon einmal etwas eingetrübt sein…soll also viel heißen! *gequältes Lächeln*)
Als am Samstag abend dann bei der Fussball-WM mit dem 3.Platz für die deutsche Mannschaft doch noch ein versöhnliches Ende erreicht wurde, dachte ich mir “So jetzt noch eine nette Runde im Park zur Abkühlung … das ist genau das Richtige!”
Denkste!!!!
Selbst im sonst so herrlichen Park vor den Toren der hitzigen Innenstadt waren es noch um 23:15 Uhr und untergegangener Sonne immernoch sage und schreibe 27°C !!!!
In der anschließenden Nacht habe ich das T-Shirt ca. dreimal wechseln müssen … durchnässt!!! An Schlafen war da wenig zu denken.
Also, was ich damit zum Ausdruck bringen will:
(zumindest mein Wortschatz ist noch geschmolzen! *Jubel*)
Wenn kein Windhauch geht nutzt es leider auch nichts die Fenster aufzumachen, denn dann nimmt die Wohnung, die sonst kühl ist, die Hitze der Außenwelt auf. *Nichts für Ungut, Beate! Lächel*
Mein Tip deshalb: tagsüber die Wohnung abdunkeln (am Besten per Außen-Jalousien) und Fenster geschlossen halten, damit sich die Räume nicht aufheizen können. Die Fenster nur nachts öffnen. Wenn es denn dann kühler ist… (???)
Ansonsten: im Keller übernachten! *grins*
So und nun: *Angenehmes Schwitzen noch! Augenzwinker*
Viele Grüße,
Stefan aus dem “Backofen” Braunschweig
Thomas
Montag, 12. Juli 2010 um 18:40 | Kommentar melden.
Hallo Leute,
es ist 18:36 und ich höhr es grummeln, leichte Wolken, frischer Wind
muss jetzt raus – Regentanz
ich hoffe lehmke wird nicht weggespühlt.
mfg
meierchen
Sylke
Dienstag, 27. Juli 2010 um 21:14 | Kommentar melden.
Hallo Stefan,
bereits im letzten Jahr habe ich mich beim Artikelschreiben über Hitze im deutschen Sommer ausgelassen und versucht mich ab Winter 2009 auf den Sommer 2010 vorzubereiten: Intensiviertes individuelles Ausdauer-/Krafttraining und der Erwerb einer Kühlweste. Das Fitnesstraining hat mich auf jeden Fall länger auf dem Damm gehalten und die Kühlweste hat mir Sommeraktivitäten ermöglicht, die ich nicht mehr für möglich hielt. Allerdings: Bei einer extrem schwülen Witterung und zusätzlichen Extremtemperaturen war die Kühlwirkung nicht mehr so effizient.
Besonders effektiv war aber, dass mir meine Freundin ihre ehemalige Wohnung im Haus ihrer Eltern zur Verfügung gestellt hat und dieses, bei einer weiteren Hitzeperiode, wieder tun wird: Souterrain-Wohnung, mit konstanten 22 Grad – tags und nachts. Das war ein Freundschaftsdienst für den ich mich schon häufig bedankt habe und dieses in diesem Forum gerne wiederholen möchte:
Also Susanne, falls du mal wieder hier im Blog vorbeischaust, nochmals auf diesem Wege “Danke” . Auch an deine Eltern, die deine Idee unterstützt haben.
Viele Grüße,
Sylke