Wenn einem dann alles zuviel ist….
Eigentlich haben wir doch einen ganz normalen Winter. Wir sind den Schnee nur nicht mehr gewöhnt. Der Kalender zeigt noch lange nichts von Frühling an und deshalb hat “eigentlich” jede Schneeflocke ihre Berechtigung. Und wäre heute der 20.12. würden wir uns alle freuen, dass Frau Holle die Betten schüttelt. Aber es ist nunmal nicht so. Denn wir alle vermissen die Sonne. Würde diese unseren Tag erleuchten und den Schnee zum Glitzern bringen, wäre alles nur noch halb so schlimm. Aber das Grau in Grau macht den Alltag nicht besser. Dann kommen da noch andere Faktoren dazu. Ich geh mal von mir aus. Ärger und Unmut im Umfeld, was manchmal auch nicht spurlos an einem vorbei geht, nicht enden wollende Rückenschmerzen, die das Aufstehen gleich zweimal schwer machen und nun auch noch die heftigste Erkältung, die ich je hatte. (Da fällt mir ein, dass ich schon ewig nix mehr von Schweinegrippe gehört habe. Ich wusste es gleich, nur Panikmache.)
Und auf einmal ist alles ganz furchtbar. Der ganze Körper tut weh, die Laune ist am Boden, alles fällt schwer, man mag nicht arbeiten, reden, schreiben, putzen, spazierengehen…..
Alles wird auf einmal zu viel. Aber auch das steht jedem von uns mal zu und drum werd ich jetzt auch nicht zum Chaka aufrufen, nein, wir sollten jetzt diese Zeit mal durchleben, bis alles wieder gut ist, nix mehr weh tut, die Sonne wieder scheint und wir wieder von innen strahlen….
Achja, und Fasching ist ja auch noch. Nö, wir Franken habens nicht so mit dem Schunkeln, Narren hab ich das ganze Jahr um mich und den Trubel und den Karneval auch, nichts desto trotz, wers mag, Helau und angenehmes Faschingstreiben!
In diesem Sinne,
achtet gut auf Euch !



Beate
Montag, 15. Februar 2010 um 12:22 | Kommentar melden.
Ich schicke Dir eine Riesen-Portion Frühlingsluft gen Süden!!
Leider sieht es heute auch hier in Bayreuth schon wieder ganz anders aus, als gestern.
ABER: lass´ die Narren um Dich herum Narren sein und gönne Dir die Ruhe, die Dein Körper und auch Deine Seele brauchen!
Warum sollte man sich – gerade als nicht-gesunder (blöder Ausdruck) – nicht auch mal eine Ruhepause gönnen?!
Weil es die Gesellschaft von uns erwartet?
Pfeif auf die Gesellschaft… Die gibt Dir Deine Gesundheit auch nicht wieder, wenn Du es zulässt, dass sie ruiniert wird..
1000Küsse,
Beate
Stefan
Montag, 15. Februar 2010 um 15:58 | Kommentar melden.
Liebe Ulrike, liebe Beate,
Ihr seid mir echt 2 Super-Philosophinnen! *scherzhaft gemeint!* *GRINS*
Ich finde, am Winter ist nun wirklich nicht poetisch, romantisch … oder gar schön! Das ist zumindest meine subjektive Meinung.
Es ist tagsüber schwei**-kalt, nachts sa*-kalt und wenn ich durch die verschneite Fußgänger-Zone gehe erfriere ich fast bei den derzeit vorherrschenden Sibirien-erprobten Temperaturen, finde ich.
Ach ja, und meine liebe Gesundheit … auf die muss man bei dieser Witterung ganz besonders acht geben. Ein kühles Getränk, wie ein prächtiges Weißbier an frischer Luft (wie noch im letzten Sommer von mir zelebriert genossen) wird da schnell zur Stimmen-Falle mit Halsschmerz-Niveau!
Neee, da lobe ich mir doch den Sommer mit seinen lauschig-warmen Abenden im Biergarten.
Aber der Winter, der hat uns ja noch so richtig im Griff … so ein Mist! *Stöhn*
Ach ja, wie Max Dorner es vopr einiger Zeit in seiner Kolumne beschrieben hat, merkt Ihr sicherlich, dass ich voll auf der Läster-Schiene “fahre”.
Und mal ganz ehrlich: DAS TUT GUT! *GRINS*
Das ist möglicherweise der Grund, weshalb soviele Mitbürger an dem Wetter herum-mäkeln. Weil sie sich anders nicht zu helfen wissen, … oder sich einfach ein wenig Luft verschaffen wollen.
“Ach ja, … Dieses Leben ist schon eins der Schwersten!” pflegte mein Vater immer zu sagen, wenn ihm sonst nichts mehr einfiel.
Damit will ich sagen:
Lasst doch die Leute ein wenig am Wetter herum-kritisieren… Dann kommen sie wenigstens nicht auf dumme Gedanken. Nicht wahr?! *Augenzwinker*
Viele liebe Grüße aus Braunschweig,
Stefan