Kälte = Langsamkeit ?!
Liebe Blogger, Leser und Kommentatoren (Letztere, wo seid Ihr?!),
nun hat sich die Kälte also doch wieder zurück nach Deutschland, insbesondere nach Süd-Ost-Niedersachsen, geschlichen…
Und es scheint, als ob der Frost wirklich das halbe öffentliche Leben lahm legt. So hier zumindest in Braunschweig, wo heute den ganzen Tag der Öffentliche Personen-Nahverkehr, also Busse und Straßenbahnen, im gesamten Stadtgebiet bestreikt wird. … und jeder selbst sehen kann, wie er von A nach B kommt! Und dass bei der Kälte und vor allem bei dieser elenden Glätte auf Straßen und ungeräumten und nicht gestreuten Fußwegen! (Echt ärgerlich!!)
So habe ich in den letzten Tagen schon mehrfach “nähere Bekanntschaft” mit dem jeweiligen gefrorenen Untergrund gemacht – zum Glück bislang immer schadlos ohne großartige Blessuren, aber immer mit Schrecken !
Nur so als Beispiel: Für den Weg zur Arbeit, mit dem ich heute zu Fuß auf einem waghalsigen und z.T. spiegelglatten Untergrund beinahe 50 Minuten gebraucht habe, benötige ich sonst mit dem Bus und mit einem trockenen Fußweg nur ca. 15 Minuten. Irre !!
Aber mal ganz ehrlich gesagt:
Wenn Nichts “geht” wie sonst üblich – dann “geht” halt Nichts wie sonst üblich! Soll heißen: Mann (und Frau natürlich auch) muss sich halt den Gegebenheiten der Umwelt anpassen.
Das wiederum bedeutet in diesen Tagen: Dank der Kälte und den damit verbundenen Umständen lässt sich zwangsläufig im Rahmen der Mobilität wieder die “Langsamkeit” entdecken.
… Was nicht unbedingt schlimm sein muss! Wer sich damit arrangieren kann und seinen Alltag entsprechend umstellen vermag, der erleidet möglicherweise weniger Stress-Attacken und bekommt möglicherweise ein ganz anderes Bild von seiner (Um-)Welt allein durch Perpektiven-Wechsel.
Naja, ich versuche dieser Erkenntnis zu folgen und mich weniger zu ärgern, darüber was nicht geht … dass ich nicht rechtzeitig zur Arbeit erschien.
Da fällt mir gerade ein: “Heute abend ist das MS-Stammtisch-Treffen für diesen Monat! Supi!” :-) – Und schon verschwindet mein Ärger. …
Viele Grüße aus dem bitterkalten Braunschweig,

Stefan


