Hormon-Ersatztherapie als möglicher Rettungsanker bei MS ?
Liebe Blogger und Leser,
mit diesem zum Teil provozierenden Titel meines Beitrags möchte ich weder die forschende Pharmaindustrie noch die Mediziner ansprechen oder mich selbst als “Fachkundiger” outen.
Es geht mir vielmehr um die Bekanntmachung einer weiteren (theoretischen oder eventuell neuen ??) Behandlungsform bei MS, die mir in schriftlicher Form vor Kurzem ins Auge viel.
So bin ich zum Beispiel bei einer Recherche im Internet auf den folgenden Artikel der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft) gestoßen, worin diese Form gewissermaßen schon einmal kurz angedacht wurde:
http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?kategorie=aktuellesms&anr=1045
Nachträgliche Anmerkung des Bloggers:
In dem obigen Beitrag handelt es sich um eine Hormon-Therapie für Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden. Der hierbei auftretende Östrogen-Abfall zieht bei vielen Damen viele körperliche und seelische Beschwerden im Alltag mit sich. Diese sollen durch eine Hormon-Ersatztherapie bei der Frau ausgeglichen bzw. gemindert werden.
Ob ein ähnliches Resultat einer Hormon-Ergänzungstherapie beim Mann erzielt werden kann, ist noch nicht ganz genau geklärt – theoretisch aber denkbar. …
(Vergleiche: Publikation “Hormone Balance for Men. What your Doctor may not tell you about Prostate Health and Natural Hormone Supplementation” – www.johnleemd.com)
Dabei geht es im Großen und Ganzen um die Funktion des Hormons/Gelbkörperhormon Progesteron, welches in amerikanischen medizinischen Studien gezeigt hat, dass es bei, durch Läsionen (also Entzündungsherden der Nervenbahnen nach einem Schub), geschädigten Nervenbahnen wieder die Myelinscheide(-n/-wänden) aufbauen lassen kann. Diese sind notwendig für die einwandfreie Weiterleitung der Nervenreize; hier zum Beispiel von der gereizten Hautpartie zum Gehirn.
In sogenannten Schwann-Zellen hat das Hormon Progesteron diese Eigenschaft bestätigt – laut Öffentlicher Bekanntmachungen der University of Illinois/USA und der Universite Bordeaux/Frankreich und einem Beitrag der Zeitschrift “Science” (Vol.268, Issue 5216, Copyright © 1995 by American Association for the Advancement of Science).
=> “Was sind Schwann-Zellen ?” : http://de.wikipedia.org/wiki/Schwann-Zelle
=> “Was hat es mit dem Hormon ‘Progesteron’ auf sich? : http://de.wikipedia.org/wiki/Progesteron
Mit diesem kleinen Exkurs in Sachen Gen-Forschung und Mikrobiologie möchte ich bei Euch die Diskussion anstoßen:
“Was haltet Ihr von dieser (noch/künftigen) theoretisch-realisierbaren Form einer MS-Basistherapie?”
Hier einige subjektive Denkanstöße von mir:
1) a) Zuführung von “Ersatzhormonen” (insbesondere Progesteron)
bei MS – für beide Geschlechter ?!
b) Abwägung Nutzen gegenüber Aufwand
(als MS-Basis-/Langzeit-Therapie geeignet?)
2) a) Starke unerwünschte Nebenwirkungen durch Hormontherapie
für Frauen in den Wechseljahren= zu hohes Risiko …
b) … oder eine echte Chance für die Reparatur von bereits beschädigten
Nervenzellen/-bahnen ?
Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!
Viele Grüße aus Braunschweig,
Stefan


