Aus Fehlern wird man klug …
… aber nur, wenn man den gleichen Fehler nicht mehrfach hintereinander macht!
Gestern ist mir genau das wieder einmal schmerzhaft bewusst geworden. Die Fortsetzung meiner beruflichen Beschäftigung steht seitdem auf der Kippe.
Tatsache ist, dass ich denselben Fehler, mich nicht über den genauen Wortlaut des Arbeitsauftrags zu erkundigen, erneut gemacht habe. Die Konsequenz war, dass meine vorgesetzten Arbeitskollegen die “Suppe auslöffeln” mussten … und ich mich hinterher nur reumütig entschuldigen konnte.
Nur: Das angeknackste Vertrauensverhältnis zu meinen vorgesetzten Arbeitskollegen ist nun natürlich der ausschlaggebende Punkt; denn bereits beim 1.Mal schwor ich, dass mir der gleiche Fehler nicht nochmal unterläuft.
Was lerne ich nun endgültig aus dieser Misére?
- Irren ist zwar menschlich, aber oftmals vermeidbar … wenn man vorher das Hirn einschaltet.
- Bei einer ungenauen Auftragssituation ist Nachfragen nicht nur erlaubt, sondern für fehlerfreies Arbeiten unerlässlich bzw. zwingend notwendig.
- Wer denkt, dass nach einem begangenen Fehler ein kurz geäußertes “Entschuldigung!” gegenüber dem Opfer ausreicht, der irrt wiederum.
- Kritik an der eventuell fehlerhaften Auftragserfüllung heißt nicht unbedingt: Kritik an der eigenen Person
- Man soll nie “Nie” sagen!
Am wenigsten hilfreich ist ein patziges Auftreten beim Ansprechen des eigens verschuldeten Fehlers. Das verschlimmert oftmals die Lage der eigenen Person.
Nach diesen zum Teil schmerzhaften Erkenntnissen wünsche ich Euch und mir für die Zukunft kein 100%ig fehlerfreies Verhalten ( ist sowieso oftmals nicht zu erreichen ), … aber einen sinnvollen Umgang mit den Erkenntnissen aus den eigens verschuldeten Fehlern in allen Lebenslagen.
Glück auf!
Euer Stefan



Wigg
Samstag, 13. März 2010 um 15:58 | Kommentar melden.
Hast du schon einen Behindertenstatus? Wenn nicht empfehle ich dir einen zu beantragen. Manchmal hilft das bei Vorgesetzten, dass sie die Aufgaben anders verteilen und man nicht mehr die volle Verantwortung über ein Tun zu tragen hat. Aber was sind oft Vorgesetzte? Oft verstecken sie sich hinter den kleineren Leuten, da sie nicht in der Lage sind ihren Beruf richtig auszufüllen. Ich habe in 42 Jahren Arbeitsleben viele Chefs, aber nur einen Chef gehabt, der Chef war. Der Rest Schwätzer, Postenreiter, Masochisten.
Wigg
Stefan
Dienstag, 16. März 2010 um 15:51 | Kommentar melden.
Hallo Wigg,
tatsächlich wurde ich mit dem Status “schwerbehindert” eingestellt und bekomme daher auch 2 Tage Urlaub mehr als üblich.
Naja, mittlerweile, nach den von mir geschilderten Vorkommnissen, bleiben die Arbeitsaufträge meiner vorgesetzten Kollegen aus… Vielleicht vergeht das ja in ein paar Wochen … Wir werden sehen.
Bleibt nur das Fazit:
Guter Chef zu sein ist leichter gesagt als getan!
Viele Grüße,
Stefan