Schneeflöckchen – weiß Röckchen

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ANsbach versinkt im Schnee. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass im Norden des Landes noch einzelne Bergspitzen aus den Schneemassen ragen und es dort seit Tagen noch viel schlimmer ist.

Nun ist es auch im Frankenland soweit und so sehe ich aus meinem Fenster seit heute morgen zu, wie Frau Holle sich an den Frühjahrsputz in allen Schlafzimmern macht und die Betten ausschüttelt. Ist ja alles gut und recht, aber kann sie vielleicht wenigstens die Strassen aussparen? Man soll es nämlich nicht glauben, aber: Meine Kunden haben fast alle abgesagt, weil sie sich nicht Auto fahren trauen. Jetzt frage ich mich natürlich, ob dies vielleicht die Ausrede ist für die vielen Plätzchen, Gänse und Klösse über Weihnachten (wenn sie dann wenigstens die “angefutterten” Pfunde beim Schneeschippen und Kehren abtrainieren) oder ob sie tatsächlich die Gefahr scheuen.

Ich glaube Letzteres, weil ich es auch so will und mir viel lieber ist, sollen sie am Montag (so Frau Holle will) unbeschadet den Weg  auf die Waage gehen. Immerhin waren fussläufige Ansbacher hier und haben sich der Realität gestellt.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass ihr alle gut übers Wochenende kommt, nicht fallt und einen sicheren Fussmarsch habt, wo immer der Weg Euch auch hinführen mag.

Achtet auf Euch !



2 Kommentare

  1. Sylke

    Sonntag, 10. Januar 2010 um 20:39 | Kommentar melden.
     

    Hallo Ulli,

    tja, auch das Ruhrgebiet ist es zur Zeit weiß. Und auch hier sagen die meisten Leute, dass wir im Schnee versinken. Aber hier ist man halt keinen richtigen Winter gewöhnt und jeder Ansbacher wird sehr wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln für eine Schneehöhe von vielleicht max. 10 cm (Schneewehen nicht mitgerecht!) haben.

    Verschneite Grüße aus der Kulturhauptstadt Ruhr.2010,

    Sylke

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  2. Stefan

    Freitag, 15. Januar 2010 um 10:19 | Kommentar melden.
     

    Liebe Ulrike,

    auch im (von Dir aus gesehen) nördlichen Braunschweig lagen bis vor wenigen Stunden noch “Unmassen” an Schnee. Nicht dass ich noch nie Schnee gesehen hätte… Aber in diesen rauhen Mengen und mit diesem einhergehenden Verkehrschaos in der Innenstadt noch nicht.

    Nun denn, … Bei den letzten frostreichen Tage und bei der anhaltenden Kälte habe selbst ich am eigenen Leib erfahren wie schmerzhaft ein Sturz auf einer eisglatten Strasse ist, die von Schnee bedeckt ist.
    Mein ganzer Körper ist ein einziger “blauer Fleck”!
    Aber es ist zum Glück nicht mehr passiert und Hilfe angeboten wurde mir auch gleich von 2 Damen, die des Weges kamen.

    Also: “Immer schön langsam mit den jungen Pferden!” ;-)

    … und passt auf Eure Knochen auf!

    Viele Grüße,
    Stefan

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