Zwickmühle: berufstätig sein oder Reha’?

Hallo liebe Blogger,

seit einiger Zeit schwirrt mir mal wieder der Gedanke im Kopf herum, einen Antrag auf eine stationäre medizinische Rehabilitation zu stellen.

In diesem Zusammenhang tauchen aber bei mir einige Fragen auf, die es sich lohnt Vorfeld genau abzuwägen. Deshalb handele ich diesbezüglich wohl ziemlich zögerlich. …

Tatsache ist, vor 3 Jahren hatte ich eine stationäre Psychosomatische Reha’ von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) bewilligt bekommen. Die war zu dem Zeitpunkt wirklich sehr hilfreich und tat mir sehr gut.

Allerdings war ich damals arbeitslos und hatte keine Partnerin, weshalb ich mir insofern keine Sorgen machen musste. Mittlerweile, nachdem ich eine medizinisch-berufliche Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung vor 2 Jahren absolviert habe und nach zwei Versuchen nun eine Teilzeit-Arbeit erhalten habe, laufe ich auch nicht mehr allein durchs Leben.

Sehr gern erinnere ich mich hingegen an die aufbauenden Gespräche und die unterschiedlichen Therapieformen in dem schönen nordhessischen Ort Bad Wildungen und das ganze schöne Umfeld dort. Eine ähnliche Erfahrung und das Gefühl einfach mal aus dem Alltag herauszutreten bestärkt mich in meiner Ambition, erneut einen Antrag zu stellen.

Natürlich hat sich seitdem bei mir einiges verändert. Nicht nur meine gesundheitliche Situation …Damals hatte ich kurz vor Beginn der Reha’ noch einen MS-Schub. Heute laufe ich an guten Tagen bis zu 25 Minuten durch den angrenzenden Stadtpark. … (?)

Auch die Gefahr nach beendeter Reha’ wieder ohne Job darzustehen (zumal ich nur einen befristeten Arbeitsvertrag habe) ist bei mir gegenwärtig und hindert mich gewissermaßen.

Tja, wie ich mich nun entscheide, dass werden wohl die nächsten Monate entscheiden. Ich will hier nichts über’s Knie brechen.

Auch der Erfolg einer neuen ambulanten Therapieform gegen meine chronischen Schmerzen, welche mir von meiner Neurologin ans Herz gelegt wurde, wird in die Entscheidung hinsichtlich einer weiteren Reha’ miteinfließen.

Wie würdet Ihr für Euch in meinem Fall entscheiden?

Viele Grüße aus Braunschweig,

Stefan

Mainhattan lässt grüßen



Ein Kommentar

  1. Sylke

    Sonntag, 6. Dezember 2009 um 18:27 | Kommentar melden.
     

    Hallo Stefan,

    lass dich diesbzgl. doch mal vom Sozialverband beraten. Du bist doch Mitglied dort, oder? Ich denke, dass die Mitarbeiter dort Dir mit Rat und Tag zur Seite stehen können.

    Viele Grüße,

    Sylke

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