Alle Jahre wieder …
Liebe MitBlogger und Leser,
vielleicht geht es Euch ja genauso wie mir. Und jedes Jahr auf’s Neue ärgert man sich erneut … aber es ist ja auch irgendwie schön!
Wovon ich spreche ist in dieser Jahreszeit den Meisten wohl schon klar. Aber damit es Alle mitbekommen: die Rede ist vom “Weihnachts-Konsum(rausch)” in den Cities der Städte.
Gerade historische Städte, wie Nürnberg, Stuttgert oder Braunschweig locken meist schon vor dem 1. Advent mit traditionell hergerichteten und hell erleuchteten Weihnachtsmärkten an diesen schon früh dunkel werdenden Tagen, die zudem verschiedene süße und deftige Leckereien und natürlich Glühwein anbieten.
Als meine Freundin Nicole und ich am gestrigen Samstag nachmittag so einfach mal Lust hatten über den Weihnachtsmarkt zu bummeln, wir dort an einer Bude einkehrten und eine wohlschmeckende Feuerzangenbowle genossen, bemerkte ich wieder wie sich die Innenstadt von Minute zu Minute füllte und es merklich voller wurde.
Zwar hörte ich noch nirgends die Bemerkung der Geschenke-suchenden Passanten “Ich habe noch nicht alle Geschenke … das muss ich noch besorgen.” … Allerdings konnte man dies oftmals in den Gesichtern der Leute ablesen. Und so rannten sie mit vollen Einkaufs-Tüten wie im Ameisenhaufen umher.
In den “Schloss-Arkaden”, einem innerstädtischen Konsum-Center der Stadt Braunschweig, war bereits 4 Wochen vor Heiligabend gestern schon wieder Ausnahmezustand in Sachen Einkaufsaktionen. So vergang mir relativ schnell die Lust noch die eine oder andere Sache für das anstehende erste Adventswochenende zu kaufen. …

Foto symbolisiert den Konsum-Wahn in den Einkaufscentern
Somit “vertagten” Nicole und ich das Vorhaben noch schnell in einen Elektronikhandel und in eine Drogerie-Filiale zu gehen, um schon einmal das eine oder andere Präsent für Weihnachten zu kaufen auf die nächste Woche und machten uns stattdessen auf nach Hause, um dort in unserer gemütlichen Wohnung uns von dem Stress bei Latte Macchiato und Kuchen zu erholen.
Anschließend genoss ich noch beim Joggen im Grünen ein wenig frische Luft “um die Nase herum”. :-)
“Nie wieder Weihnachtstrubel am Wochenende!” (An den Werktagen in der Woche ist es schon schlimm genug.)
schwöre ich mir jedes Jahr. …
Aber irgendwie reizt es mich ja schon, samstags in die Innenstadt zu gehen und das dichte Gedrängel auf dem Weihnachtsmarkt zu erleben. :-S
Euer Stefan
- P.S. Hier noch ein süßes Bildnis, welches die Problematik der heutigen Weihnachtsfeiern symbolisiert:

Unter dem Weihnachtsbaum in den heutigen Tagen ...
:-D



Ulrike
Montag, 30. November 2009 um 17:37 | Kommentar melden.
Ich finde, es liegt an jedem selbst, wie er seine Vorweihnachtszeit gestaltet. Ich bin da rigoros, ich lasse mich definitiv nicht in einen Konsumrausch ziehen.
Ich habe mich schon vor Jahren mit Freunden und Familie geeinigt, dass es keine Geschenke mehr gibt. Wir haben doch wirklich alles, wenn uns was gefällt, dann kaufen wir es und bevor ich mir den Kopf zerbreche, was ich wem schenke, lass ich es. Wir verbringen lieber mal Zeit miteinander, auf eine Glühwein am Markt oder wir kochen gemeinsam. Mein Weihnachtswunsch hat sich heuer erfüllt, es war genau einer und zwar den Hl. Abend mit der ganzen Familie zu feiern. Das ist ein wundervolles Geschenk, denn bisher waren wir immer “auseinandergerissen”. Lasst Euch in nichts reinziehen,
achtet auf Euch !!
Beate
Donnerstag, 3. Dezember 2009 um 20:03 | Kommentar melden.
Diesen Samstag haben bei uns die Läden bis 24 Uhr geöffnet….
Meine Frage: wer braucht sowas??
Andersrum denke ich mir: Naja, abends um zehn noch einkaufen zu gehen ist bestimmt auch mal ganz nett.
Mein nächster Gedanke ist. “Meine Güte, bin ich froh, dass ich nicht mehr im Einzelhandel tätig bin!” – Ich habe vollstes Mitgefühl für alle Angestellten, die an solchen Tagen arbeiten!
ICH werde an diesem Abend froh sein, den Tag und damit meine Englisch-Prüfung hinter mich gebracht zu haben und wahrscheinlich um diese Zeit auf der Couch liegen… ;-)
Lieben Gruß,
Beate
Lieben Gruß,
Beate