Was tun gegen kognitive Störungen?

Hej,

diese Frage stelle ich mir immer dann, wenn ich mal nicht so aus dem Quark komme und ich das Gefühl habe, dass sich meine kleinen grauen Zellen arbeitstechnisch zurück ziehen. Mein(e) Gegenüber merken dass in den meisten Fällen nicht, aber mich stört es. Wenn es mich arg beschäftigt sage ich auch, dass mir das Gespräch oder die Diskussion gerade zuviel wird  oder klinke mich für eine kurze Zeit aus. Im Berufsleben ist das allerdings so nicht möglich.

Also habe ich überlegt, welches kognitive Training für mich gut sein könnte um immer “auf der Höhe” zu sein. So habe ich  z.B. Sudoku entdeckt und mich vor einem Jahr entschlossen eine neue Fremdsprache zu erlernen. Da wir seit einigen Jahren regelmäßig nach Dänemark fahren, habe ich mich also für Dänisch entschieden. Es fordert mich, macht in einer kleinen Gruppe sehr viel Spaß und ich versuche meine Kenntnisse, zumindest einmal pro Jahr, auch im Urlaubsalltag anzuwenden. (Dazu muß man sagen, dass die meisten Dänen sehr gut Deutsch oder Englisch sprechen; manchmal kommt es sogar zu einem 3sprachigen Smalltalk).

Was macht ihr so um euch gegen kognitive Einschränkungen zu wappnen? Welche Tipps, die man im Alltag vielleicht spontan und zeitlich kurz einsetzen kann, habt ihr?

Viele Grüße,

Sylke



4 Kommentare

  1. Beate

    Mittwoch, 23. September 2009 um 06:57 | Kommentar melden.
     

    Liebe Sylke,

    Sudoku finde ich prima, die löse ich auch sehr gerne!! Bisher hab ich noch jedes herausfinden können, bei den kniffligen dauert es zwar bissl länger, liegt dann ein paar Tage und wenn man sich das 2. Mal drüber macht, sieht man die Lösung plötzlich ganz klar vor sich.

    Und die Geschichte mit der Sprache klingt auch sehr interessant. Letztes Jahr hab ich nebenberuflich meinen Wirtschaftsfachwirt gemacht, dieses Jahr lerne ich Business English ;-)
    Nicht dass ich jetzt noch jede Einzelheit aus dem Kurs letztes Jahr weiß… aber immerhin hab ich die Prüfung bestanden und das gar nicht sooo schlecht.

    Ich denke, das Hirn auf Trab zu halten ist schon wichtig.
    Weiter so!! :-)

    Lieben Gruß,
    Beate

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  2. Stefan

    Mittwoch, 23. September 2009 um 09:43 | Kommentar melden.
     

    Hallo Sylke,

    ich kann Beate nur zustimmen. Mit Soduko oder gar mit Kreuzworträtseln kommt das Hirn ein wenig in Wallung …

    Allerdings möchte ich Dich auch auf die gravierenden kognitiven Probleme meiner Freundin verweisen. Bei ihr sind hauptsächlich Gedächtnislücken und das assoziative Denkvermögen, was häufig Probleme bereitet.
    Neben einer speziell auf die Denkstrukturen ausgerichtete Ergotherapie lässt sie in letzter Zeit öfter mal eine Kernspintomografie-Aufnahme von ihrem Schädel anfertigen, um so sicherzugehen dass keine weitere Läsion im Hirn hinzugekommen ist …

    Kleinste Überlegungen, wie z.B. “Wie komme ich von A nach B?” oder “Wohin fährt die Buslinie X noch einmal?” bereiten ihr zeitweilig arge Probleme.
    Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ihr oftmals einfach nur das eigene Selbstvertrauen fehlt und sie bestärkt werden muss in ihren Entscheidungen.
    Eine Verhaltensweise, die zeitweilig in der Vergangenheit von ihren fürsorglichen Eltern nicht gerade verfolgt wurde.

    Was ich damit sagen/schreiben wollte ist:
    “Schneller erschöpft zu sein von langwierigen und tiefgründigen Diskussionen und Debatten gehört leider zu unserem Krankheitsbild und spüre ich auch bei mir des öfteren.
    Aber es gibt weitaus Schlimmeres. Denkst Du nicht auch?”

    Allerdings kann es nicht schaden den Grips durch verschiedene Aktivitäten zu schulen.

    Das beugt auf jeden Fall Alzheimer und Demenz vor. ;-)

    Viele Grüße,
    Stefan

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  3. Stefan

    Mittwoch, 23. September 2009 um 09:46 | Kommentar melden.
     

    Ich meinte natürlich SUDOKU.

    :-D

    LGe Stefan

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  4. Wigg

    Samstag, 13. März 2010 um 16:08 | Kommentar melden.
     

    Gehirntraining ist gut. Wurde auch bei der letzten Reha emfpohlen, als ich das Thema der kognitiven Störungen angesprochen hatte. Möchte als Neurentner jetzt russisch lernen. Da hat man zu tun.
    Wigg

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