Job-Frust oder Job-Lust?
Das ist eine Frage, die ich vergangene Woche wahrscheinlich noch ganz anders beantwortet hätte, als diese Woche!
Zeit zum Anlernen: 1 Woche! Die Kollegin, deren Nachfolgerin ich nun bin, war nach ihrer Kündigung noch just 1 Woche im Unternehmen, um anschließend ihren Resturlaub abzufeiern. Da ist ihr kein Vorwurf zu machen – der Urlaub steht ihr zu, keine Frage.
Es ist mir nur äußerst seltsam vorgekommen, keine wirkliche Einarbeitung im neuen Job zu bekommen. Aber: das ist meine Möglichkeit, mir vieles so zu gestalten, wie ich es für sinnvoll halte und auszutesten, was wie am praktikabelsten ist.
Aus der anfänglichen Unsicherheit und Unwissenheit ist nun Begeisterung geworden!
Ich mag meinen neuen Job als Vertriebsassistentin! :-) Es wird zeitweise stressig werden, aber das Motto lautet “ich werde tun, was ich kann – aber nur bis zu meinen Grenzen!”
Denn eines hab ich auch während meiner letzten beruflichen Tätigkeit gelernt…:
“Es gibt viele Jobs – aber nur EINE Gesundheit!!”
Nicht immer so kompromisslos einzuhalten, aber ich werde mein Bestes geben und dabei NICHT den Job vor meine Gesundheit stellen!
Allen eine gute Zeit,
Beate



Stefan Strümpel
Montag, 7. September 2009 um 23:43 | Kommentar melden.
Liebe Beate,
heute antworte ich Dir mal über meine Internet-fähiges Mobiltelefon.
Die Erfahrung, welche Du in Deinem Artikel schilderst, habe ich auch genauso während meinem Job letztes Jahr als Zeitarbeitsnehmer erfahren. Da wurde ich von einer Zeitarbeitsfirma an die Siemens AG hier in Braunschweig als Kaufmännischer Mitarbeiter ausgeliehen. Zwar hatte man mir in dem 5 minütigen Vorstellungsgespräch genannt welche Tätigkeiten ich auszuführen und Aufgaben ich zu erledigen habe, aber eine exakte Einarbeitung für mich fand lediglich nur an ersten beiden Tagen statt. Ein wenig dürftig für eine Tätigkeit im Rahmen eines eigenverantwortlichen Projektkaufmanns. …
Naja, ich hatte mich damals auch voll reingehängt – aber 1 Tag vor dem Vertragsablauf teilte man mir mit, dass mein Vertrag nicht verlängert wird. …
Wer wozu es gut war?!
Aber traurig war es alle Mal.
Dir wünsche ich jedenfalls, dass Dir ähnliche unschöne Erfahrungen und Erlebnisse erspart bleiben.
Viele Grüße aus dem spätsommerlichen Braunschweig,
Stefan
Beate
Dienstag, 8. September 2009 um 18:05 | Kommentar melden.
Danke Dir, Stefan! Das hatte ich auch schon durch, dass man erst über den grünen Klee gelobt wird und im Nachgang der Zeitvertrag doch nicht verlängert wird.
Aber wenn ich mich dort einlebe und alles soweit auf die Reihe bekomme, dann wartet ein unbefristeter Vertrag auf mich und DAS gibt es leider heutzutage nicht mehr so oft…
Lieben Gruß,
Beate
- Stay tuned -