Autorenvorstellung
Ja… es fällt mir immer ein wenig schwer, mich selbst zu beschreiben und vorzustellen. Darum nehme ich mal eine Vorstellung her, die ich mal für das MS-Universum auf Xing geschrieben habe :-)

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Einen ungünstigeren Zeitpunkt kann es für manche Dinge im Leben gar nicht geben…
Vor gerade einem halben Jahr, Juni 2007 habe ich geheiratet – der wirklich schönste Tag in meinem Leben!!
Die Wochen davor, eigentlich schon ab Januar, waren geprägt von Hochzeitsvorbereitungen, hier etwas organisieren, da nochmal anrufen, jenes nochmal abklären. Und dann, eine Woche vor der Hochzeit, ein weißer Film vor meinem linken Auge, unscharfes Sehen.
Mein erster Gedanke: Folgekrankheit ausgehend von meinem Diabetes, der mich seit 1985 ab dem Alter von 4 Jahren begleitet.
Also ab zur Augenärztin. Sie kennt mich seit Kindesbeinen an und weiß um den Diabetes. Es wurden alle erforderlichen Untersuchungen wegen meines eingeschränkten Sehfeldes durchgeführt, Netzhaut okay, Augenhintergrund okay, keinerlei Folge eines zu schlecht eingestellten Diabetes.
Ihr dringlicher Rat war: erst heiraten und anschließend ein MRT machen lassen.
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie mich schonen wollte und ich meine Hochzeit genießen sollte. Sie wusste bereits aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus, welches Ergebnis das MRT ergibt.
Also hab ich geheiratet und war der glücklichste Mensch!
Im Krankenhaus kam dann die Ernüchterung – „wir behalten Sie gleich da!“
Von wegen Urlaub genießen, 1 Woche mit Cortison-Infusion stand auf dem Plan!
Die Diagnose MS am 3. Tag im KH hat mich dermaßen aus dem Gleichgewicht gebracht. Ich war verzweifelt, traurig, wütend bis hin zu stinksauer! Warum ich? Hab ich nicht schon zeit meines Lebens einen Klotz am Bein?? Wofür werde ich bestraft?? Die typischen Fragen! Jeder hier kennt das.
Für meinen Mann war die Situation unerträglich – gerade endlich seine langjährige Freundin geheiratet, mit Flitterwochen im Krankenhaus anschließend 1 Woche aus dem Verkehr gezogen.
Wir denken über Familienplanung nach und auch die Ärzte halten eine Schwangerschaft in erster Linie eher wegen meines Diabetes für risikoreich, nicht aber wegen der MS. Wir sollten allerdings nach Meinung der Ärzte vielleicht doch noch 1 oder 2 Jahre warten, um erstmal zu testen, wie ich das Betaferon vertrage.
Aber wie so oft im Leben passieren manche Dinge, die man weder planen, steuern noch vorhersehen kann! Genau wie eine solche Diagnose!! Ich bin in der glücklichen Situation, in meinem Umfeld verständnisvolle Menschen zu haben, die mich gleichzeitig aber auch stärken und unterstützen.
Soviel zu meiner Geschichte – ich bin noch Neuling! :-)
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Das war im Januar 2008 – seitdem ist viel passiert!!
Ich bin nun kein Neuling mehr, habe etliche Erfahrungen gemacht, mittlerweile den Job gewechselt / wechseln müssen und rückblickend kann ich nur sagen “Das Leben hält immer wieder neue Herausforderungen und Erfahrungen für uns bereit – nehmen wir sie an und machen das Beste daraus!!” :-)
“Life is, what you make of it!”
Beate – Stay tuned! :-)



Ulli
Samstag, 29. August 2009 um 14:33 | Kommentar melden.
Liebe Bea,
Du weißt, ich ziehe voller Bewunderung den Hut vor Dir !
Schön, dass wir Freundinnen sind,
Ulli