Versuchskaninchen..

Ihr Lieben,

nachdem ich bereits an einer “Gehstudie” teilgenommen hatte, erhielt ich vor kurzem den Aufruf zu einer Medikamentenstudie.
Getestet werden soll ein MS-Präparat in Tablettenform. Dr. Hase

Ich habe lange gegrübelt, ob das tatsächlich empfehlenswert für mich wäre.
Immerhin habe ich meinen kleinen Sohn zu versorgen und würde ungern aufgrund von Nebenwirkungen lahm gelegt sein wollen.

Da ich allerdings seit November 2009 keinerlei MS-bedingten Medikamente mehr nahm und somit lt. den Vorgaben der Studie perfekt passen würde, habe ich mich dazu entschieden, Kontakt mit dem verantwortlichen Arzt aufzunehmen.

Vielleicht werde ich als Probant gar nicht in die nähere Auswahl genommen, da ich noch an 2 weiteren chronischen Krankheiten leide und die Studienergebnisse somit nicht verwertbar wären. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Wie bei vielen Dingen im Leben gilt auch hier: kommt Zeit – kommt Rat!

Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was sich dabei ergeben hat.

Bis dahin viele Grüße,
Beate
- stay tuned! -

Das ständige Entweder…oder-Spiel

Liebe Freunde und/oder Leser,

das Leben hält für manch Einen von uns schon merkwürdige und ziemlich komische Herausforderungen parat. (Um es mal milde auszudrücken.)

Zu den Details:

Seit April wurde ich nun mittlerweile 3x per Stoßtherapie mit Kortison aufgrund akuter MS-Schübe “voll gepumpt”. Der Läsions-Herd (= MS-Entzündungsherd) liegt laut mehrerer MRT-Aufnahmen in der oberen Hals-Wirbel-Säule (HWS), was eine Behandlung mit Kortison anscheinend schwierig macht.

Jedenfalls kehren die Sensibilitätsstörungen nach kurzer Zeit an verschiedenen Orten des Körpers wieder, der einfach nicht zur Ruhe kommt.

Seit nunmehr 5 Jahren habe ich zusätzlich (, als ob das Leben dadurch nicht schon aufregend genug wäre) permament mit wiederkehrenden neuralen (also vom Nervensystem bzw. Schmerzzentrum des Gehirns selbst hervorgerufenen) Schmerzen zu kämpfen. Diese rauben mir gerade in diesem Jahr vermehrt in der Nacht den Schlaf.

Naja, das hatte ich zwischenzeitlich zum Teil mit Hilfe der Schmerzambulanz vor Ort einigermaßen “in den Griff” bekommen.

Tja, … Wenn da bloß nicht permanent das besagte “Entweder…oder-Spiel” eintreten würde …

Damit meine ich:

Aufgrund der diesjährigen MS-Schübe und Entzündungen im Zentralen Nervensystem (ZNS) wurde ich, wie vorab beschrieben, mit relativ viel Kortison behandelt. Gleichermaßen stieg die Aktivität (=Reparatur der entzündeten Nervenbestandteile in der ZNS und in der Hals-Wirbel-Säule (HWS), welche wieder die Schmerzen in stärkerem Maße entfachte. 

Auf den Punkt gebracht:

Entweder ich arrangiere mich mit den irritierenden und sehr nervigen Sensibilitäts- und z.T. Koordinationsstörungen … Oder ich bekämpfe diese mittels Kortison und muss damit rechnen weiterhin verstärkt mit Schmerzen zu leben, … die oftmals von meinen Mitmenschen aufgrund von Unverständnis als Einbildung meinerseits falsch interpretiert werden! … MIST!

Unverständnis

Unverständnis

Tja, … “Das Leben wird jedenfalls nie langweilig!” – Das ist zumindest meine Meinung.

Und sei es nur die Entscheidung, ob man Pest oder Cholera wählt! … *nicht ganz ernst gemeint*

Viele Grüße,

Stefan aus Braunschweig

 

Knoten im Taschenb(t)uch..?

Auf der Seite www.leben-mit-ms.de habe ich vor kurzem einen interessanten Artikel gefunden, nachzulesen hier:  http://www.leben-mit-ms.de/news/aktuell/lesen-schuetzt-das-gedaechtnis/253653/1/

Ich merke in diesem Moment, dass ich anscheinend definitiv mehr lesen sollte!!
Gerade als ich meine Gedanken dazu im Blog festhalten will, sind mir diese doch tatsächlich entfallen!!
Nun sitze ich hier mit einer äußerst vagen Vorstellung davon, was mir noch vor ein paar Minuten zu diesem Thema durch den Kopf ging und mich dazu bewogen hat, das Thema aufzugreifen.

Ich werde jetzt mal ein paar Seiten lesen – das klappt manchmal nicht so, wie man es gerne möchte. Julius beansprucht seine Zeit und manche Dinge sind eben erst abends möglich, wenn er im Bett liegt und schläft.

Liebe Grüße,
Beate
- stay tuned! -

 
 
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