Liebe Blogger und Leser,
mit diesem zum Teil provozierenden Titel meines Beitrags möchte ich weder die forschende Pharmaindustrie noch die Mediziner ansprechen oder mich selbst als “Fachkundiger” outen.
Es geht mir vielmehr um die Bekanntmachung einer weiteren (theoretischen oder eventuell neuen ??) Behandlungsform bei MS, die mir in schriftlicher Form vor Kurzem ins Auge viel.
So bin ich zum Beispiel bei einer Recherche im Internet auf den folgenden Artikel der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft) gestoßen, worin diese Form gewissermaßen schon einmal kurz angedacht wurde:
http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?kategorie=aktuellesms&anr=1045
Dabei geht es im Großen und Ganzen um die Funktion des Hormons/Gelbkörperhormon Progesteron, welches in amerikanischen medizinischen Studien gezeigt hat, dass es bei, durch Läsionen (also Entzündungsherden der Nervenbahnen nach einem Schub), geschädigten Nervenbahnen wieder die Myelinscheide(-n/-wänden) aufbauen lassen kann. Diese sind notwendig für die einwandfreie Weiterleitung der Nervenreize; hier zum Beispiel von der gereizten Hautpartie zum Gehirn.
In sogenannten Schwann-Zellen hat das Hormon Progesteron diese Eigenschaft bestätigt – laut Öffentlicher Bekanntmachungen der University of Illinois/USA und der Universite Bordeaux/Frankreich und einem Beitrag der Zeitschrift “Science” (Vol.268, Issue 5216, Copyright © 1995 by American Association for the Advancement of Science).
=> “Was sind Schwann-Zellen ?” : http://de.wikipedia.org/wiki/Schwann-Zelle
=> “Was hat es mit dem Hormon ‘Progesteron’ auf sich? : http://de.wikipedia.org/wiki/Progesteron
Mit diesem kleinen Exkurs in Sachen Gen-Forschung und Mikrobiologie möchte ich bei Euch die Diskussion anstoßen:
“Was haltet Ihr von dieser (noch/künftigen) theoretisch-realisierbaren Form einer MS-Basistherapie?”
Hier einige subjektive Denkanstöße von mir:
1) a) Zuführung von “Ersatzhormonen” (insbesondere Progesteron)
bei MS – für beide Geschlechter ?!
b) Abwägung Nutzen gegenüber Aufwand
(als MS-Basis-/Langzeit-Therapie geeignet?)
2) a) Starke unerwünschte Nebenwirkungen durch Hormontherapie
für Frauen in den Wechseljahren= zu hohes Risiko …
b) … oder eine echte Chance für die Reparatur von bereits beschädigten
Nervenzellen/-bahnen ?
Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!
Viele Grüße aus Braunschweig,
Stefan
… aber nur, wenn man den gleichen Fehler nicht mehrfach hintereinander macht!
Gestern ist mir genau das wieder einmal schmerzhaft bewusst geworden. Die Fortsetzung meiner beruflichen Beschäftigung steht seitdem auf der Kippe.
Tatsache ist, dass ich denselben Fehler, mich nicht über den genauen Wortlaut des Arbeitsauftrags zu erkundigen, erneut gemacht habe. Die Konsequenz war, dass meine vorgesetzten Arbeitskollegen die “Suppe auslöffeln” mussten … und ich mich hinterher nur reumütig entschuldigen konnte.
Nur: Das angeknackste Vertrauensverhältnis zu meinen vorgesetzten Arbeitskollegen ist nun natürlich der ausschlaggebende Punkt; denn bereits beim 1.Mal schwor ich, dass mir der gleiche Fehler nicht nochmal unterläuft.
Was lerne ich nun endgültig aus dieser Misére?
- Irren ist zwar menschlich, aber oftmals vermeidbar … wenn man vorher das Hirn einschaltet.
- Bei einer ungenauen Auftragssituation ist Nachfragen nicht nur erlaubt, sondern für fehlerfreies Arbeiten unerlässlich bzw. zwingend notwendig.
- Wer denkt, dass nach einem begangenen Fehler ein kurz geäußertes “Entschuldigung!” gegenüber dem Opfer ausreicht, der irrt wiederum.
- Kritik an der eventuell fehlerhaften Auftragserfüllung heißt nicht unbedingt: Kritik an der eigenen Person
- Man soll nie “Nie” sagen!
Am wenigsten hilfreich ist ein patziges Auftreten beim Ansprechen des eigens verschuldeten Fehlers. Das verschlimmert oftmals die Lage der eigenen Person.
Nach diesen zum Teil schmerzhaften Erkenntnissen wünsche ich Euch und mir für die Zukunft kein 100%ig fehlerfreies Verhalten ( ist sowieso oftmals nicht zu erreichen ), … aber einen sinnvollen Umgang mit den Erkenntnissen aus den eigens verschuldeten Fehlern in allen Lebenslagen.
Glück auf!
Euer Stefan
Ihr Lieben,
gestern waren mein Mann und ich in der Meistersingerhalle in Nürnberg und haben dem neuen Programm “Liebesbeweise” von Dr. Eckart von Hirschhausen gelauscht. Was soll ich sagen… es war ein super Abend, interessant, humorvoll und interaktiv! :-)
Passend dazu kam er auch auf das Thema Kinder und Babys zu sprechen und fragte nach, ob eigentlich Schwangere im Publikum sitzen. Nunja, 3 Frauen standen auf. Bei der Nachfrage, “wie weit” frau schon ist, lag ich mit meiner 27. SSW an der Spitze und erhielt dafür ein kleines Präsent – einen Liebesbeweis-Babybody *freu*.
Der Abschluss war das kollektive Singen eines Beatles-Klassikers.. “All you need is love!”. Erst sollten die Männer singen, dann die Frauen, am Ende standen alle und haben fröhlich miteinander gesungen – mit dem passenden Kommentar von Hirschhausen: “Sie können dann morgen ganz stolz jedem erzählen, dass Sie am 20.02. in der Meistersingerhalle zu Nürnberg All-you-need-is-love gesungen haben!! – Wer kann das schon von sich behaupten…” :-)
Wir freuen uns auf unser Baby und werden versuchen, unser Leben weiterhin nach dem schlauen Spruch von Charles Dickens zu gestalten, der besagt: “Gibt es eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?”
Ich wünsche allen eine gesunde und zufriedene Zeit,
Beate
- stay tuned!! -
http://www.leben-mit-ms.de/news/thema-des-monats-02/